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Samstag, 16. März 2013

Frühlingsgefühle

zeigten auf jeden Fall die beiden Störche im Naturschutzgebiet unseres anderen Ortsteil, als wir am 14.03. dort ankamen. :-)



Hier bin ich auf Augenhöhe mit dem Horst, aber noch weit entfernt. Jetzt muss ich erst einmal einen Berg hinunterlaufen und ich begegne Meister Lampe. Klar, dass er jetzt unterwegs ist. :-)


Und ein Reh sucht  nach  etwas Fressbarem unter der Schneedecke.


Nimmt Witterung auf


Unten angelangt, sehen wir die beiden nach getaner Arbeit sich gegenüber auf dem Horst stehen.


Wenn ich den Weg dorthin oben am Waldrand entlang wähle, dann bietet sich auf diesen Horst dieser Blick, klick. Von dort komme ich dann aber nicht bis zu Horst, weil der Fluss Nidder mich von ihm trennt oder aber ich muss schwimmen. *g*

Das meiste ausgelegte Futter war weg. Allerdings waren keine Fußabdrücke im Schnee zu sehen, so dass ich glaube, hier haben sich die Bussarde am Futter gelabt. Nun ja, auch die haben Hunger. Wir legen Futter nach und werden von oben dabei beobachtet.


Dann gibt es von oben eine Drohgebärde. Typische Storchhaltung, wenn Gefahr droht.


Ich war schon erstaunt, dass die beiden es überhaupt duldeten, dass wir so nahe herankamen. Im letzten Jahr musste ich einen weitaus größeren Abstand zum Horst respektieren.
Doch plötzlich drehen sie sich um und schauen in die andere Richtung.


Das Drohen galt nicht uns, wie ihr auf dem folgenden Foto seht. Feind im Anflug.


Und er drehte seine Runden über dem Horst und über uns und die beiden Störche klapperten, was das Zeug herhielt.


"Dem haben wir es aber jetzt ordentlich gezeigt mit unserem Geklapper, stimmt's, Christa? So heißt du doch oder? Ich weiß es von unseren Nachbarn, obwohl wir mit denen auch nicht unbedingt was am Hut haben."



"Ja, Papa Storch, dem habt ihr es eben wirklich gegeben, der kommt bestimmt nicht mehr! Stimmt, ich bin die Christa und werde euch mit Sicherheit noch öfter besuchen kommen, aber eure Nachbarn, die sind doch wirklich ganz lieb!"

"Wenn du meinst!"

"So...und jetzt traut euch und futtert mal was!"

Gestern haben wir wieder nach den beiden geschaut. Vom Futter war nichts mehr da, aber ich glaube, es waren trotzdem andere Vögel, die sich gelabt  haben, denn im Schnee waren keine Abdrücke zu sehen.

 
Trotzdem beobachteten sie wieder ganz genau, wie wir Futter auslegten.


Auf dem Weg nach Hause fuhren wir dann noch mal an einem anderen Storchenhorst in einem anderen Nachbarort vorbei. Dort hatte im letzten Jahr ein Storchenpaar versucht,  auf dem Kamin einer Schule ein Nest zu errichten. Man versuchte, sie umzusiedeln und entfernte immer, was sie gebaut hatten. Ich berichtete im letzten Jahr schon darüber. Keine Chance, sie ließen sich nicht vertreiben und bauten munter weiter. Also setzte man einen Aufbau auf den Kamin und gab ihnen zum Nestbau eine Starthilfe. Das Paar brütete im letzten Jahr sehr spät, brachte aber die beiden Jungen durch.
Und wie ihr seht, ist es in diesem Jahr wieder an seinen Platz zurückgekehrt. :-)

Sind die beiden nicht knuffig mit ihrem aufgeplusterten Gefieder?



Und sie haben unter ihrem Nest einen kostenlose Heizung. *g* Praktisch oder? Sicherlich seht ihr den Rauch aufsteigen.


Auch hier hat man die Vögel gedacht und Vorrichtungen im Kamin eingelassen, damit der Rauch seitlich weggeht.

Wir besuchen noch mal unseren Storchenhorst, aber gerade als wir ankommen, fliegen beide weg.
Futterkontrolle: jemand hat die Kiste mit dem Futter umgedreht, die Fleischstücke liegen im Schnee unter der Kiste. Große Schuhabdrücke zeigen, es war ein großer Zweibeiner der Spezie Mensch.
Wir stellen die Kiste weiter nach hinten vor das Schilf und legen noch einmal Futter aus.

Laufen dann noch mal ein Stück weiter, wo sie sich auch oft herumtreiben. Der Boden ist aufgeweicht und man sinkt inzwischen tief ein. Die Sonne spiegelt sich im Schuhabdruck. :-)


Hier hat sich inzwischen auch ein kleiner See gebildet. Die Chancen für das Auffinden von Futter steigen also für unsere beiden. :-)


Ich wünsche euch allen einen schönen Samstag. :-)


Kommentare:

  1. Hallo Christa,

    eine wunderbare Geschichte und ganz, ganz tolle Fotos; es ist doch schön, wenn man so schnell in der Natur ist, was? Hier taut es auch langsam, ganz langsam - nun finden die Tiere endlich wieder etwas mehr zu fressen; und wie man auf deinem ersten Foto sieht weckt es die Lebensfreude ;)

    Ich wünsche dir auch ein schönes Wochenende,
    liebe Grüße, Juliane

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  2. christa, das sind wieder wunderschöne fotos.

    ist es denn nicht zu kalt um nach den frühlingsgefühlen bald mit dem brüten anzufangen zu müssen?

    haha - die störche über dem schornstein haben sozusagen fußbodenheizung. ist doch ein kluger standort für das storchenpaar

    lg gabi

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  3. wunderschöne Bilder, insbesondere wenn es gelingt Vögel im Flug festzuhalten. Das Licht tut auch sein Übriges um die Bilder zu einer besonderen Kompostion erstrahlen zu lassen.

    Hab noch ein schönes Wochenende.

    Liebe Grüße von tatjana

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  4. Sehr interessante Berichte! Bin gespannt, wie es weiter geht im Laufe des Jahres.
    Der Schornsteinaufbau ist wirklich beeindruckend. Und im ersten Augenblick dachte ich: oje, geräucherte Störche! Aber es ist gut, dass auch daran gedacht wurde und Abhilfe geschaffen wurde.
    LG Calendula

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  5. Bin einmal mehr ganz bezaubert von deinen Storchenfotos... ja den Schnee könnte man wegdenken... aber ich glaube fur die Störche ist es weniger schlimm als anhaltender Regen!
    Wünsche dir ein schönes Wochenende
    genau wie auf den Fotos ... einfach ohne dieses weisse Zeugs!
    ♥-lich brigitte

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  6. Was gibt es doch für blöde Zweibeiner ??

    Warum macht sich jemand nen Spaß draus den Störchen das leben NOCH schwerer zu machen ? Gibt es auch Storchenhasser bei Euch ?? Ich finds einfach traurig
    Die Bilder sind wie immer wieder klasse und freu mich auf deine Jahresreportage die Störche betreffend.

    Liebe Grüße

    Anja und Anhang

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  7. Eine aufregende Zeit für dich gell Christa. Spannend ist das wieder bei dir.
    Ich freue mich über deine gelungenen Fotos und die Berichte.
    LG, Trudy

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  8. Sehr interessant liebe Christa wie Du den Störchen folgst. Auch bei uns hat es auf einem Schulhaus-Kamin ein Storchennest und wie bei dir, kommt die Wärme von unten. Es ist so spannend, dies alles zu verfolgen. Die Fotos sind herrlich!

    Liebe Grüsse und schönen Sonntag
    Elisabeth

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  9. Ach sind das schöne Aufnahmen, ich bin voll begeistert und wie du alles verfolgst, alle Achtung und vielen Dank für'zeigen!!!
    Ein schönes Wochenende und liebe Grüße, Olivia

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  10. Toll , das ihr so nah an den Horst herankommt . Sehr schöne Bilder hast du gemacht . Dein Bericht lässt sich gut lesen . Der Storchenspaziergang war sehr interessant . Liebe Grüsse Heike

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  11. Soo schöne wie Du das alles erzählst und bebilderst <3

    Lesen sehr gerne mit!

    Liebe Grüße und einen schönen Abend noch und einen schönen Sonntag!
    anja und die sterne

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  12. Liebe Christa,

    einfach toll wie Du uns das vermittelst. Es ist Jahre her das ich so nah an frei lebende Störche ran kam, das war ab 2003 als ich noch im Schwarzwald wohnte. Mit Deiner Beschreibung und den Fotos hast Du wieder auf schöne Art und Weise schöne Erinnerungen bei mir hervorgerufen.

    Deine Fotos sind absolute Klasse und ich werde Dich und Deine guten Berichte, aber auch immer wieder schönen Fotos weiter verfolgen.

    Viele Grüße
    Nachtfalke

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  13. Absolut klasse Fotos von den Störchen und eine tolle Dokumentation.
    Also leben sie schon ihre Frühlingsgefühle aus, dann haben sie vielleicht auch gar keinen großen Hunger und ich denke, dass es wettermäßig bald besser wird,.

    Liebe Grüße von Mathilda ♥

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  14. Suuuperschön in Wort und Bild!!!!
    Habe es genossen!

    Liebgruß,
    Tiger
    =^.^=

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  15. Wunderschönes Aufnahmen, und ich freue mich riesig das es ihnen auch so gut geht. Da lacht das Herz und ich danke dir dass du uns immer so toll davon berichtest. Macht richtig Freude.

    Dir einen schönen Sonntag und liebe Grüsse

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  16. Einen schönen Sonntagmorgen liebe Christa
    Herliche Fotos hast Du mitgebracht und ich bin froh das es den Störchen gut geht. So viel Schnee und eisige Kälte, ist schon schlimm für sie.

    Liebe Grüße
    Angelika

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  17. danke für die wunderschönen Bilder ... und den Text dazu. Ich habe mich wieder sehr gefreut :-)

    lieber Gruß von Heidi-Trollspecht

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