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Samstag, 8. April 2017

Vom Drehen und Wenden und der Sehnsucht

- Hey, ihr beiden, alles gut bei euch?


° Alles bestens, Christa!
- Mama Storch, was machst du da eigentlich?


* Ich belüfte die Eier


* und drehe und wende sie.


- Und warum machst du das?
* Damit es zu keinem Hitzestau kommt, das muss ich so alle ein bis zwei Stunden machen!


° Sag das nicht, Christa, meine liebe Frau, die weiß genau, wo es lang geht.

 

- Ihr beide seid ja auch total erfahren  und wisst genau, was ihr zu tun habt!
° Ja sicher, wir werden das schon wieder meistern!


- Dann will ich mal nicht weiter stören und gutes Brüten weiterhin!
° Danke, bis bald, kommst ja bestimmt mal wieder.

Und auch das gibt es inzwischen bei uns.


Dieses Storchenpaar sehnte sich wohl auch nach einem schönen Horst, aber......die waren alle schon belegt und nun bauten sie sich ein Nest in der Astgabel einer Weide.
Manchmal muss man sich mit dem zufrieden geben, was man hat und einfach das Beste daraus machen.
Wir können inzwischen etliche Baumbrutpaar hier sehen. Sie suchen sich entweder Pappel-, Erlen- oder Buchenstümpfe aus oder wie oben zu sehen ist, eine Weide.

Alle bekannten Brutpaare aus dem Main-Kinzig-Kreis sind wieder zurückgekehrt, ihnen folgten aber etliche neue Paare, so genannte Erstbrutpaare.
Und schon werden da auch Stimmen laut, es würde nun reichen mit den Störchen. Viele empfinden sie inzwischen als Störenfriede. So ist der Mensch eben gestrickt. Erst sehnt er sich nach etwas, was nicht da ist. Hat er es bekommen und es gehört quasi zum Alltag, wird er es überdrüssig.

Noch etwas zum Buchsbaumzünsler. Bisher habe ich nicht feststellen können, dass er bei mir andere Pflanzen befallen hat, habe jedoch gelesen, dass er sehr wohl Stechpalmen und Spindelsträucher befallen kann.
Mit dem Hochdruckreiniger hatte ich ihn im letzten Jahr schon behandelt. Das hilft nur vorübergehend und man muss es dann wohl oft wiederholen.

Heute ist Samstag und da heißt es bei Nova wieder "Zitat im Bild". Schaut doch mal bei ihr vorbei! :-)



Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende, macht das Beste daraus! :-)

Kommentare:

  1. Ich fnde es sehr toll, daß das ein Paar in dem Baum nistet, letztendlich das wäre ihre natürliche Brutstelle, denke ich. Es schaut total cool aus.
    Liebe Grüße

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  2. Sehr schöne Bilder... ein Traum für jeden Stadtmenschen. Du beschreibst das brüten so nett, macht Spaß zu lesen. Und so informativ. Mir gefallen die storchennester sehr gut.
    Liebe Grüße aus Hamburg
    Susa

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  3. Liebe Chirsta,
    wieder ganz tolle Bilder von "deinem Storchenpaar"
    ja jetzt heißt es brüten, brüten und nochmals brüten ;-)
    Ein gutes ZIB zum Nachdenken!
    Lg und ein wunderschönes We.
    Sadie

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  4. Liebe Christa,
    nun hast du schon wieder mein Herz so viel höher schlagen lassen!!!!
    Welch wunderschöne Fotos von den Störchen.
    Ich finde auch den Platz im Baum so einzigartig und toll geschützt!
    Schön, dass es sowas auch bei Euch gibt!
    Ich mag sie so sehr deine Posts und Berichte und natürlich die genialen Fotos,
    danke wieder herzlichst dafür.
    Auch deine ZIBS sind so passend und klasse.
    So ziehe ich mit Freude im Herzen weiter,
    wünsche dir ein schönes Wochenende
    und Grüße dich herzlichst,
    die Monika*

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  5. Was für ein schlaues Pärchen, bauen sich in ganz traditioneller Vogelweise ein Baumnest. Das Paar scheint nicht nur schlau, sondern auch sehr fleißig zu sein. Da wird eine Beringung evtl. nicht einfach.
    Liebe Christa, gerade dein letztes Zitat macht mich in Bezug auf die Stimmen im Main-Kinzig-Kreis ein wenig traurig. Wie konnte es dazu kommen. Die Leute haben doch keine Nachteile durch die Vögel, da sie alle außerhalb der Ortschaften brüten. Für jeden Naturliebhaber ist die Begegnung mit einem Storch in freier Natur ein Glücksmoment. Da kann ich gar nicht verstehen, wie man dessen überdrüssig werden kann. Wahrscheinlich gehören ich zu den Leuten, die sich nach dem sehenen, was sie eben nicht haben. Vielleicht könnt ihr ein paar Paare in die Börde an den Zülpicher See umsiedeln :))

    Liebe Wochenendgrüße
    Arti

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  6. ...ich finde die "Astgabelvilla" hervorragend - die werden sicher von den "Standardhaus-Besitzern" beneidet ;-))
    Schönen Sonntag,
    Luis

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  7. Ich beneide euch auf alle Fälle um die bei euch brütenden Störche. Bei uns mitten in der Stadt würden sie sich wohl nicht wohlfühlen...... Soweit ich weiß brütet nur im Tierpark Fauna, ein Storchenpaar, seit vielen Jahren kommt es Jahr für Jahr dorthin.... und zu Not, wenn nicht genug Futter zum aufziehen der Jungen da ist, dann füttert der Tierpark hinzu.

    lg gabi

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  8. Hallo Christa,

    ich finde es schön, wenn Erstbrutpaare zu den schon vorhandenen Paaren dazukommen. Baumbrutpaare habe ich leider bisher noch nie gesehen, aber das ist bestimmt auch sehr interessant die zu beobachten.
    Vielen Dank für die Bilder.

    Schönes Wochenende noch.
    Viele Grüße
    Nachtfalke

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  9. Liebe Christa,
    wie die Menschen ticken irgendwie verkehrt rum kann ich nicht verstehen ich wäre froh wenn hier bei mir mehr wären... wunderschöne Strochenbilder sind das wieder und die Zitaten dazu wunderbar!
    Ich liebe die Störche und auch all die anderen Vögel!
    Schönes Wochenende wünsche ich dir!
    Lieben Gruss Elke

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  10. Liebe Christa,
    da hast du das Storchenpaar schön belauscht, wir haben leider immer noch keine Störche, weiß der Hecht, wo die abgeblieben sind.

    Schön, wenn neu Störche hinzukommen.

    Nein, alles Drehen und Wenden nützt nichts, aber heute drehe ich mich auch nur im Kreis, es gibt so Tage, da würde man am besten nicht aufstehen.

    :-))

    Trotzdem ist heute alles gut gelaufen, hätte schlimmer sein können.

    Schlecht, ich bin ja gerne groß 177 cm, aber die Größen müssen immer nach hinten, damit die Kleinen vorne was sehen, aber das ist auch gut so.

    Lieben Gruß Eva
    einen schönen Abend wünsche ich dir.

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  11. Wie schön! Da sind sie wieder "meine" Störche. Also, der neue Bauplatz ist doch auch ganz schön. Ich liebe Deine Storchengeschichten.
    Herzliche Grüße, Angelika

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  12. Liebe Christa,
    so ist der Mensch halt gestrickt. Ich habe es auch schon gelesen, dass die vielen Störche inzwischen schon wieder als lästig empfunden werden. Ich weiß nicht so richtig, wie man das sehen soll. Wir haben halt schon das Problem, dass unsere Natur sich nicht mehr selbstreguliert, weil der Mensch die Bedingungen verändert. Ich denke nur an die viel zu vielen Nil - und Kanadagänse, die sich in Frankfurt breitmachen. Wo sie sich niederlassen, trittst du in deren Kot. Auf die Wiesen kann man sich da nicht mehr legen. Inzwischen sind sie sogar schon in unserem Liederbach angekommen und sitzen morgens oft kreischend auf den Dächern. - Deine Bilder sind wieder sehr schön.
    Herzliche Grüße
    Elke

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  13. Deine Storchenbilder sind immer wieder ein Genuss, liebe Christa.
    Herzlich, do

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  14. Störche gibt es bei uns hier in den Alpen nicht,von daher genieße ich deine Bilder mit der zugehörigen Geschichte. Du bringst es auf den Punkt: ich mach auch aus dem was i hab u bin das Beste,dass *willnochundimmermehr- Gen*hab ich zum Glück nicht.
    Herzlichst Anna

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  15. Dein Post begleitet ein Lächeln von mir. Die Worte und das Zitat passen nun einfach mal gut. Bei uns gibt es auch viele Störche, allein auch durch die Storchenstation. Sie kommen wieder und ich empfinde es überhaupt nicht lästig...gibt es denn sowas. Schön wenn die Natur es so einrichtet und auch die Störche sich zu helfen wissen. Eigentlich ein natürlicher Lauf der Dinge. hoffen wir es kommt schönes dabei raus und das Wetter spielt mit.
    Liebe Grüße, Klärchen

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  16. Liebe Christa,

    was soll man machen, wenn die Wohnungen knapp werden, muss man sich etwas einfallen lassen. Wobei ich habe auch schon einmal Störche im Baum nisten sehen. Deine Bilder und die kleine Geschichte sind wieder wunderschön. Dann hoffen wir mal das Beste für den Nachwuchs. Auch Deine beiden Zitate sind sehr gut ausgewählt.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  17. ...das sieht doch ganz gemütlich aus, liebe Christa,
    da in dem Baum...die Beiden haben sich einen schönen Platz ausgesucht...gestern hörte ich, dass sogar der Horst in unserem Dorf in diesem Jahr belegt sein soll, da muß ich bald mal schauen gehen,. ob es den Störchen dort ausreichend gefallen hat...

    einen frohen Sonntag wünsche ich dir,
    liebe Grüße Birgitt

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  18. Liebe Christa,
    das Storchennest in der Weide sieht sehr hübsch aus. Da sind sie doch auch ein wenig geschützt. Also mir würde das sogar besser gefallen als auf einem Pfahl. Aber anscheinend haben die Störche einen anderen Geschmack als ich *lach*. Auf alle Fälle war es wieder sehr interessant was du berichtet hast. Und das Fotoschauen wieder Freude pur.

    Ich wünsche dir noch einen feinen Abend. Ich werde mich jetzt mit einem Buch und wahrscheinlich auch einer Katze auf der Couch lang machen. War bis zum Dunkelwerden im Garten und der letzte Strauch den ich versetzt habe war so was von hartnäckig. Nun bin ich platt!

    ♥ ♡ ♥ ♡ ♥ ♡ ♥
    Herzlich grüßt
    Uschi

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  19. Liebe Christa,
    herrlich Deine Storchgeschichte! Leider ist es oft so: Die seltenen Tiere/Pflanzen werden dann gerne gesehen, wenn sie zweckdienlich sind. Wenn durch ihr Vorkommen ein Windpark, ein Baugebiet vor der eigenen Nase verhindert werden kann. Lassen sie sich aber einfallen, ein Vorhaben zu behindern, können die gleichen Leute eine völlig andere Meinung bekommen..
    Schöne Zitate/Gedanken! Zufriedenheit ist die Basis für Glück!
    Einen schönen Sonntag für Dich
    Renee

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  20. Schön wie du die Zitate in die Bilderserie mit dem netten Text verpackt hast. Das ist wieder richtig schön Anzuschauen und zu lesen.
    Danke auch wieder für deine Storcheninfo. Das finde ich immer sehr interessant.
    Und wegen dem Buchsbaumzünsler wünsche ich dir viel Erfolg ...

    Herzliche Sonntagsgrüße von Heidi-Trollspecht

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  21. Liebe Christa,
    auch ich finde Deine Storchengeschichte nicht nur informativ sondern herzerwärmend.
    Zu sehen, wie sie sich zu behelfen wissen und dann eben in einer Weide das Nest bauen, ist doch toll. Wobei ein Baum-Nest zwar vielleicht natürlicher, aber eventuell auch gefährlicher ist, weil es sich mit dem Wind sehr bewegen kann/könnte - oder?

    Warum sich die Menschen nun über die Storche alterieren, könnte auch damit zusammenhängen, dass sie es gewöhnt sind, sich in die Belange der Natur einfach einzumischen, zu regulieren, obwohl es nichts zu regulieren gäbe. Sie meinen
    immer ihre Ideen umsetzen zu müssen, ohne zu überlegen, wie es für die Tiere richtiger
    sein würde,
    Just my 2 cents.

    Liebe Grüße und hab ein schönes, erholsames Wochenende
    Elisabetta

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  22. Och, das ist ja jetzt wohl ein Witz hoch drei...es reicht, die beschweren sich...ich könnte sowas von k***** Solch ein Verhalten kann ich nicht nachvollziehen. Kann mich noch gut an die Zeiten erinnern wo es fast keine Störche mehr gab. Tja, wie du schreibst, erst nach etwas schreien und dann ist es auch wieder nicht richtig. Kann ich ja öfters auch auf dem Rasto hören, was meinst du wie oft ich mir auf die Zunge beissen muss um nichts zu sagen. Kurioserweise sind es aber immer die Deutschen die jammern, mäckeln und motzen und ich frage mich ernsthaft an was das liegen kann. Geht es ihnen zu gut, sind sie unzufrieden mit dem was sie haben bzw. nicht haben und hängen sie zuviel mit "ihresgleichen" ab? Zumindest kommen mir diese Gedanken, denn wenn man mit den Tinerfeños lebt sieht es wirklich so anders aus...sie geben sich mit wenig zufrieden, sind lebensbejahend, helfen ohne Frage usw... Die drehen sich im Kreis und gucken wirklich nur...

    Von daher danke ich dir für diese schönen ZiB’s die du wieder superklasse umgesetzt hast. Ebenso auch ein Dankeschön für die schöne Storchengeschichte. Genau so könnte tatsächlich eine Konversation stattfinden^^

    Wünsche dir noch einen superschönen Sonntag und sende viele liebe Grüsse rüber

    N☼va

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  23. Liebe Christa,

    schön deine Geschichte wieder von deinem Storchenpaar. So ähnlich habe ich es auch bei den Turmfalken gesehen. Mama Turmfalke bewegt auch die Eier mal in eine andere Richtung. Der Link ist wieder geöffnet zum zuschauen, den habe ich letztes Jahr von dir bekommen.

    Dein Spruch finde ich gut, so sind sie echt, die Menschen. Erst haben wollen und dann wird es ihnen zuviel.

    Ich wünsche dir einen ganz schönen Sonntag
    LG Paula

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  24. Guten Morgen liebe Christa,
    wie schön die Störche es sich eingerichtet haben mögen, können wir nur erahnen. Dafür dankt es dann sicherlich die hoffentlich erfolgreich ausgebrütete Nachkommenschaft.

    Ein wunderschönes ZiB wieder rund und die vielgeliebten Störche. Toll fotografiert.

    Übrigens - eventuell habe ich es bereits erwähnt? - brütet wohl wieder ein Storchenpaar in Wertingen auf dem dortigen Kirchturm. Das erfuhr ich von den Freunden, die dort leben.

    Dir wünsche ich ein wunderschönes Wochenende und sende herzliche Grüßle, Heidrun

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  25. Och, haben sie sich doch auch eine gemütliche Gegend ausgesucht, jedenfalls tausend mal besser als am Geländer an der Bahn. Das läßt nun auch auf eine Kinderstube hoffen.;)
    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

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  26. Hallo Christa,
    sehr gerne schaue und höre ich zu, wenn Du über die Störche zu berichten weißt! Es gefällt mir, das nun auch diese Weide, als Nistbaum Verwendung findet!
    LG Heidi

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  27. Guten Morgen Christa,
    so schön Dich wieder zu "Deinen" Störchen begleiten zu können - das freut mich sehr, da gehe ich immer wieder gerne mit.
    Hier sind auch bereits einige zurückgekehr, aber so nah komme ich einfach nicht an sie ran.
    Liebe Grüße und einen guten Start in die Woche wünscht
    Kirsi

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  28. Liebe Christa,
    wenn ich gestern auch Pause hatte. ich musste jetzt vorbei kommen.
    Ich kann mir doch deine wunderschönen Zwiegespräche nicht entgehen lassen.
    Es ist schon schlimm, dass jetzt plötzlich zu viel Störche da sind.
    Diese Menschen kann man einfach nicht verstehen. Das ist zu hoch für mich.
    Liebe Grüße
    Irmi
    PS: Gratulation zum Kantersieg.

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