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Mittwoch, 10. Mai 2017

Weiß, bunt, traurig

.....so sieht mein 1. post nach meiner Blogpause aus.

Ich war ein wenig in Schleswig-Holstein unterwegs und zu Beginn unseres Urlaubs staunten wir morgens nicht schlecht, als wir von der Terrasse unseres Ferienhauses in Fockbek einen Blick in den vorderen Teil des Gartens warfen.


Heftiges Schneetreiben hatte eingesetzt und den Garten weiß überzogen. Ein kleines Verkehrschaos hatte bereits auch schon eingesetzt, wie wir im Radio vernehmen konnten.
Blumen und blühende Sträucher bekamen eine Schneemütze ab.


Heftig oder?


Gegen Mittag hörte das Spektakel aber wieder auf und am Abend gab es einen schönen Sonnenuntergang am Fockbeker See.


Unser Ferienhaus lag direkt am See, d.h. der Garten geht hinter dem Haus (1. Foto vor dem Haus) bis zum See, einfach eine traumhafte Lage.
Und dann erlebten wir aber auch den Frühling.


Die Natur ist jedoch in Schleswig-Holstein uns gegenüber um gut 4 Wochen zurück. Erst die letzten Tage begann der Raps zu blühen und an den Bäumen zeigte sich dezent das erste Grün.

Was jetzt kommt ist einfach nur traurig. :(((


Die obigen Fotos sind alle mit dem Handy aufgenommen.

Gestern gegen Mittag unser Storchenpaar auf dem Horst.


- Hallo, Papa Storch, was ist passiert?


° Christa, du hast es ja gesehen, alle Kinder sind tot! Den Starkregen von letzter Woche hat keins überlebt.


Am 28.04.17 wurden per Spektiv aus erhöhter Lage mindestens drei kleine Storchenkinder im Nest gesehen, vielleicht waren es sogar vier. Sie waren zu diesem Zeitpunkt gerade mal 2 oder 3 Tage alt.
Sicherlich habt ihr erkannt, dass das kleine Wesen, was da im Gras liegt, ein Storchenbaby ist/war. Es lag direkt unter dem Storchenhorst. Wahrscheinlich haben es die Eltern aus dem Nest befördert. Vermutlich liegen die anderen noch tot im Nest, was aber so einfach nicht festgestellt werden kann. Man müsste jetzt schon direkt über dem Nest sein, um das sehen zu können. Vielleicht haben inzwischen Krähen aber hier schon die Kleinen recycelt, wie man so schön sagt.
Die beiden verlassen jetzt wieder gemeinsam das Nest und gehen auf Futtersuche, was eindeutig ein Beweis ist, dass kein Storchenkind mehr am Leben ist. :(
Ich habe echt erst einmal eine Runde geheult, als ich das Drama jetzt mitbekam, aber ich musste mir einfach dieses kleine Wesen noch ansehen und das nicht aus Sensationslust, sondern um selbst damit besser klar zu kommen. Eines habe ich wenigstens noch sehen können und es stimmt mich immer noch sehr, sehr traurig, dass wir jetzt keine kleinen Adebars heranwachsen sehen.

Mit viel, viel Glück wagen die Eltern vielleicht einen Ersatzbrut, aber das steht noch in den Sternen.


 Vom Urlaub kommt hier bestimmt noch das eine oder andere Foto.

Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr hattet eine schöne Zeit.

Alle, die an meinem Projekt "Im Wandel der Zeit" teilnehmen, möchte ich noch bitten, auf meinem anderen Blog nachzuschauen, ob ich all eure verlinkten Vorschaubilder eingestellt habe. Sollte noch eins fehlen, meldet euch bitte noch einmal.

Kommentare:

  1. Guten Morgen Christa,

    ich freue mich, dass du wieder da bist und so einen wunderbaren und schönen Urlaub hattest.

    Da ist wirklich sehr sehr traurig aber halt auch Natur und die ist oft auch grausam.

    Ob die Störche nun traurig sind, weiß ich nicht, aber ich habe mal gelesen, dass wir die Tiere zu sehr vermenschlichen, ob das so ist, weiß ich nicht.
    Es ist aber sehr sehr traurig und ich hätte hier auch geheult, wenn ich das gesehen hätte.

    Ich werde dann mal nachschauen und für den Mai werde ich ein neues Wandelbild senden.

    Ich wünsche dir einen wundervoll Tag und eine gute Restwoche.

    Lieben Gruß Eva

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  2. Guten Morgen liebe Christa,ja die Natur spielt völlig verrückt.auch bei uns ist es noch immer viel zu kalt morgens um die Null bis minus 1 Grad. Schnee zum Glück keiner mehr auf den Bergen ja.
    Ich kann deine Traurigkeit sehr gut verstehen.zu kalt und zu Nass das wird bestimmt der Grund sein warum es die kleinen nicht geschafft haben.kopf hoch liebe Christa,so hart es auch klingt,aber vielleicht klappt es ja doch mit der Ersatzbrut,ich drücke mal ganz fest die Daumen.
    Herzlichst Anna

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  3. Das macht mich richtig betroffen, ist so traurig. Wir hatten keinen Starkregen, überhaupt wenig Regen und das Wetter wechselt wie im April, auch kalt ist es dazu.
    Im hohen Norden Schnee und auch etwas Frühling. Schön, dass euer Urlaub entspannend war.

    Liebe Grüße von Mathilda

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  4. Hallo liebe Christa,
    das ist wirklich ein Drama mit den Storchenkindern und das ist wirklich zum Heulen. Dass das Wetter verrückt spielt, daran gewöhnen wir uns wohl gerade, aber dass mehr und mehr Tiere und Vögel drauf gehen, ist wirklich eine Katastrophe.
    Viele liebe Grüße, Synnöve

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  5. Liebe Christa,
    ich weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll, so ein Bild macht mich auch immer sehr traurig und die Gewissheit, dass keines der Kinder überlebt hat noch viel mehr. Ich hoffe, die Beiden wagen einen zweiten Versuch.
    Ich wünsche Dir noch eine schöne Woche mit besseren Nachrichten.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  6. Liebe Christa
    traurig dass alle verstorben sind und vielleicht wagen sie einen neuen Start!
    Das Wetter ist schon ganz schön drüber Moment.
    Ich bin mal gespannt auf deine Urlaubsfoto!

    Lieben Gruss Elke

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  7. Ach, da wird mir's auch ganz komisch zumute. 😢
    Kann man nur hoffen, daß sie es nochmals versuchen.

    Dein Aufenthalt war ja wirklich abwechslungsreich, auch wettermäßig.😀
    Freue mich nun auf weitere Bilder!

    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

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  8. Ich konnte mir denken, daß bei so einem Wetter alles Mögliche psssieren kann. Es ist sehr traurig, aber nicht zu ändern. Ich deneke auch immer an unsere Kraniche hier in den Wäldern. Da kann die Natur grausam sein. Wir werden es ja auch merken, die Schäden an den Obstbäumen, in den Weingegenden. Ich sehe gerade eine Meise in den Kasten fliegen, ob die Junge durchbekommen frage ich mich auch. Wir haben die Vogelfutterstelle immer noch in Betrieb.Vielleicht wagen sich die Störche nochmal ran. Es muß doch nun mal besser werden.
    Liebe Grüße
    Brigitte

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  9. Liebe Christa,
    oh jeh, ich hab eben tränen in dne Augen gehabt.... das tut mir so leid für das Storchenpaar! Die Natur ist nicht nur schön sie kann auch grausam sein .... ich wünsche dem Storchenpaar das allerbeste! Vielleicht gibt es ja noch eine Nachbrut, das wäre schön!
    Die Bilder vom Urlaub zeigen auch, wie die Natur sein kann .... trotzdem freut es mich, daß ihr schöne Tage hattet!
    Nun wünsche ich Dir noch einen wunderschönen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße,Claudia ♥

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  10. Hallo liebe Christa,
    Ihr habt ja wettermäßig alles erlebt und ja wir hinken euch immer ein wenig hinterher.
    Aber Ihr hattet bestimmt trotzdem ein paar schöne erholsame Tage.

    Was mich auch sehr traurig macht ist, das nicht einmal ein Kind überlebt hat... wie furchtbar und ich denke auch das Storchenpaar ist traurig darüber.
    Hoffentlich versuchen sie es doch noch einmal... ich drücke die Daumen.

    Liebe Grüße
    Biggi

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  11. :-(
    Leider passieren in der Natur solche Sachen auch oft, wogegen wir nichts tun können.
    Liebe Grüße

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  12. Liebe Christa,

    das ist echt traurig. Hoffen wir mal das sie es noch einmal probieren.
    Meine Güte, Wettermäßig habt ihr alles mitgenommen, was es so geben kann. Schnee, brrrr, der muss echt nicht mehr sein.

    Ich freue mich, das du wieder da bist.

    Ich schicke dir liebe Grüße
    Paula

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  13. Hallo liebe Christa,
    schön dass du wieder da bist. Dieses Jahr war aber bisher auch wie verhext. Dass wir nach dem viel zu warmen März noch mal so ein Wetter bekommen, das war natürlich heftig. Die Natur hat darunter sehr gelitten. Die Obstbauern werden es am ärgsten merken. Selbst in Andalusien hatten wir es ja zeitweise kalt, extrem windig und nass. Nur keinen Schnee - das hätte gerade noch gefehlt. Das mit den Storchenkindern ist wirklich traurig. Aber sowas kommt vor, wenn die Zugvögel allzu früh zurückkommen oder gleich dableiben. Die Schwalben waren schlauer. Die kommen erst jetzt zurück. Aber auch die Natur wird sich wieder erholen, sofern diese Turbulenzen nicht zur Dauereinrichtung werden. Das wollen wir nicht hoffen.
    Herzliche Grüße
    Elke

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  14. Liebe Christa,
    es ist so schön, dass du wieder da bist. Allerdings hätte ich mir einen positiveren Post erwartet, was die Störche betrifft. Es ist grausem. Aber
    die Natur ist nun einmal so.
    Ansonsten hast du schöne Fotos von eurem Urlaub hier eingesetzt. Den Schnee hätte es nicht gebraucht - aber gottseidank bleibt er nicht lange liegen.
    Einen schönen Wochenteiler wünscht dir
    Irmi

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  15. Das mit den Storchenkindern ist wirklich traurig. Das Wetter spielt einfach nicht mit.

    Bei uns in Schleswig-Holstein hinkt die Natur immer ein wenig hinterher. Es ist in diesem Frühling extrem kalt.

    Liebe Grüße Sabine

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  16. Hallo liebe Christa,
    ich freue mich auch sehr, dass du wieder gut zuhause angekommen bist. Der Empfang am Storchennest war ja mehr als traurig, da es gleich die ganze Brut erwischt hat. Wie sieht es denn auf den anderen Horsten aus? Ich wünsche euch sehr, dass zumindest ein paar Storchenkinder überlebt haben.
    Unsere Kohlmeisen werden in den nächsten tagen wohl ausfliegen, sie haben die Nachtfröste überstanden, leider letztes Jahr auch nicht.

    Liebe Grüße
    Arti

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  17. Oh, liebe Christa, ich glaube ich hätte auch nur noch geheult beim Anblick des toten Storchenbabys! Wie schrecklich!
    Ich wünsche dir, dass es die anderen Brutpaare nicht auch so voll erwischt hat!
    Liebe Grüße
    Calendula

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