.....macht noch keinen Sommer
viele schon
Aber in diesem Jahr gibt es Trauriges von den Mehl- und Rauchschwalben zu berichten. Das heiße Wetter forderte seinen Tribut und viele Jungschwalben verendeten beim Verlassen der Nester, lagen kurze Zeit später tot am Boden. Sie waren zu schwach, wohl auch unterernährt. Die Eltern schafften es nicht, genügend Futter und auch Flüssigkeiten in die kleinen Schnäbel zu befördern.
Nicht überall sind Nester an Häusern willkommen, da die Fassaden durch Kot sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Seitens unseres Vogelschutzvereins brachten wir an etlichen Häusern, da die Hausbesitzer doch froh waren, dass Schwalben brüteten, Kotbretter unterhalb der Nester an, was dem entgegenwirkt.
Während in den vergangenen Jahren ich immer wieder Schwalben in unserer Straße hier beobachten konnte, herrscht in diesem Jahr absolute Funkstille.
Im Ortsbereich gibt es auch keine Bauernhöfe mehr. Die wenigen Landwirtschaftsbetriebe, die wir noch haben, siedelten schon lange an den Ortsrand aus in die Nähe ihrer Felder
.
Bei den Mauerseglern erleben wir ein ähnliches Szenario.
Sehr gefreut habe ich mich über diverse Post von lieben Bloggerinnen, die mich erreichte, 2 Karten von Heidi/Trollspecht, die eine, wieder wunderschön gemalt, trägt den Titel "Traumfahrt nach Sylt". Heidi steht hinter dem Steuerrad und wird das Traumschiff mit Sicherheit bestens in den Hafen von List steuern. Die gemalte Ansichtskarte schrieb sie mir aus ihrem Urlaub im Kinzigtal/Schwarzwald.
Von Vera/Arti bekam ich diese Ansichtskarte aus Texas von ihrem letzten road trip durch die USA. Die Karte schnappte sich sofort Storch Tommy. *g*
Birgit/Landträumereien erfreute mich mit einer toll gebastelten Sommerkarte. Damit die Blumen im Garten nicht verwelken, müssen sie gegossen werden. Das hat Birgit wohl richtig erkannt und wenn wir einem Marini begegnen, glaube ich, freuen wir uns alle oder?
Habt vielen Dank ihr drei für eure lieben Zeilen und auch Gedichte, die die Karten zu etwas ganz Besonderem machen.
Die kleinen Kolibris, womit ich natürlich die Taubenschwänzchen meine, flattern munter von Blüte zu Blüte, um sich Nahrung zu ergattern. Ganz besonders mögen sie den pinkfarbenen Phlox. Einen weißen, den ich mal hatte, ließen sie jedoch links liegen.
Auch am chinesischen Bleiwurz, tummeln sie sich gerne.

Lesen gehörte auch schon immer zu meinen Hobbies. Zur Zeit lese ich den 2. Band der Reihe "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Die Geschichten handeln von 6 aus allen Teilen der Welt von einem Mann adoptieren Mädchen. Er brachte jeweils immer ein Mädchen von seinen Reisen mit. Als der Adoptivvater, den sie Salt Pa nannten, starb, hinterließ er jeder Tochter einen Brief mit Hinweisen, woher sie kamen. Echt spannend zu lesen und man taucht ein in Familienverstrickungen, die weit zurück liegen.
Zwetschen gibt es auch schon, somit lässt man sich gerne ein Stück Zwetschendatschi schmecken.
Emotional hat mich der plötzliche Tod meines 3 Jahre älteren Bruders getroffen, der an einer Lungenembolie verstarb. Der Schmerz sitzt immer noch sehr tief. Was bleibt, sind die wertvollen Erinnerungen, die Kraft und Zuversicht verleihen.
Warum heißt der Stieglitz auch Distelfink? Ganz klar, weil er Disteln gerne mag.
Auch auf der Wilden Möhre kann kann man viele Insekten antreffen.
Den mit dem großen Geweih, den traf ich mal in unserem Wald an.
Schockverliebt bin ich nach wie vor in die kleinen Steinkäuze.
Hier hatte ich mal das Glück einer Goldammer bei einer Lerchenzählung zu begegnen.
Die trifft man in der freien Natur nicht alle Tage an.
Liliana hält per Kamera den kleinen Storch fest, dem danach ein Ring ans Bein angebracht wurde.
Die Storchenpopulation hier in Hessen hat enorm zugenommen. Der Artenschutz wird nicht mehr vorangetrieben, wobei im letzten Jahr das Brutergebnis sehr schlecht war. In diesem Jahr wird es besser ausfallen.
Und immer wieder faszinierend anzuschauen, sind die ersten Flugübungen der Jungstörche.
Nun wünsche ich euch allen weiterhin eine schöne Sommerzeit, behaltet euren Frohsinn und Humor, auch wenn die Welt da draußen sich aus den Angeln hebt. Manchmal mag man sich schon gar nicht mehr all die katastrophalen Nachrichten anzuhören. Den Kopf in den Sand stecken, hilft aber auch nicht weiter.
In Gedanken bin auch bei den Opfern dieses grausamen Anschlags beim CSD in Berlin.
Liebe Christa,
AntwortenLöschenwie habe ich mich gefreut einen so wunderbaren Einstieg in die Bloggerwelt von dir zu lesen. Deine Fotos, jedes für sich einfach genial, wow, kann ich da nur sagen, da ist eine Naturliebhaberin wieder in Aktion getreten. Traurig zu lesen war aber die Schwalbengeschichte, ich kann immer wieder ein paar Schwalben beobachten
denn in der in der Nachbarschaft hat man ihnen Nisthilfen angeboten, nachdem man sie alten Nester entfernen mußte weil das Haus einen neuen Anstrich bekam. Deine Tierfotos sind sehr lebendig, sie könnten Geschichten erzählen. Die hübschen Karten sind eine nette Geste, dir Freude zu bereiten, gerade nun wenn es Trauer zu bewältigen gibt. Ich wünsche dir viel Kraft auch diesen Verlust zu tragen. Lesen tue ich auch immer, z.Zt. lese ich ein Buch über eine Freundschaft zwischen einem jüdischen Jungen und einem Deutschen während des 2.Weltkrieges, sehr aufwühlend teilweise. Nun wünsche ich dir dass du gut diesen heißen Sommer gut verträgst und den nächsten Schub Hitze auch noch schaffst,
liebe Grüße
Edith
Hallo liebe Christa,
AntwortenLöschendie Sachen mit den Schwalben ist wirklich traurig. Zumindest haben sich einige Vögel angepasst und sind auch an den Ortsrand umgezogen. Überhaupt haben viele Tiere ihr Verhalten von vor 20 Jahren inzwischen geändert. Taubenschwänzchen überwintern in unseren Breiten und Störche ziehen nur noch bis Spanien und nicht mehr bis Afrika. Wir müssen uns alle umstellen. Früher galten Klimaanlagen als Energieverschwendung und Luxusgut und inzwischen bekommt man zum Teil ab April gar keine Geräte mehr. Sohnemann kann ein Lied davon singen.
Schöne Bilder zeigst du uns heute wieder. Da kommt beim Betrachten Freude auf!
Sei herzlich gegrüßt
Arti
Liebe Christa ein wunderschöner Post mit einer vielseitigen Bandbreite.
AntwortenLöschenDas mit den Schwalben ist traurig und auch der Verlust des lieben Bruders ist schmerzlich,doch du hast trotzdem ein Auge auf dss positive.
Die Reihe mit den 7 Schwestern kann ich nur empfehlen ich habe sie alle gelesen und bin total begeistert.
Liebe Grüße
Pippi
Servus liebe Christa,
AntwortenLöschenvielseitig, teils traurig, vielseitig, Geflügeltes hast so schön im sommerlichen Angebot. Die Schwalben sitzen wie die Musiknoten auf dem Dach. Sie üben schon sehr früh ihr herbstliches Abschiedslied - wer weiß? Eine große Freude, deine schönen Fotos zu genießen - Danke!!
Ich hoffe, dir geht es gut!?!?! Wir genießen den Sommer - an den "brütend-heißen" Tagen aber mehr in der Kühle des Hauses.
gute Zeit und herzliche Grüße,
Luis
Liebe Christa
AntwortenLöschendas tut mir so Leid um dein Bruder , das kann ich verstehen dass du sehr traurig bist.
Die Schwalben , ach jeee schlimm dass die Jungen viele von ihnen nicht überleben konnten. Schön die andere Tier- Fotos zu sehen und den Storch beim ersten Flug!
Liebe Postkarten hast du auch gekommen.
Hab eine gute und Verarbeitungszeit , liebe Umarmung Elke
Hallo Christa, schön noch mal weder neues von dir zu lesen.
AntwortenLöschenSchöne Fotos hast du gemach. Herrlich sind die Taubenschwänzchen die im Flug an deinen Blüten naschen. Gleich gefolgt vom Steinkauz und den jungen Störchen.
einen schöne Zeit wünscht dir gabi
Liebe Christa,
AntwortenLöschendu bloggst zwar nicht mehr oft, aber wenn ... dann so richtig. Das ist ein toller Beitrag mit hervorragenden Fotos, wie man sie von dir schon immer gewohnt ist.
Mein Beileid zum Verlust deines Bruders. Ein schwerer Abschied.
Dass ihr überhaupt noch so viele Schwalben habt, finde ich großartig. Aber was du da schreibst, macht auch mich traurig.
Bei uns ist es in diesem Sommer absolut zappenduster. Bei den Insekten sowieso, aber ich sehe auch nur wenige Vögel. Immerhin kommen die wenigen, auch Stieglitze, zum Trinken an den kleinen Bachlauf in unserem Garten. Ich muss viel gießen, trotzdem vertrocknet fast alles. Es ist nicht schön.
Alles Liebe - Elke
Liebe Christa, es tut mir sehr leid, dass du deinen Bruder verloren hast. Und dass so viele Schwalben verendet sind finde ich ebenfalls traurig. Die Sommer werden immer heißer. Da fehlt es an Nahrung für die Vögel und an Wasser.
AntwortenLöschenDeine Bilder sind wie immer wunderschön.
Liebe Grüße
Sabine
Mein Beileid zum Verlust deines Bruders. Es tut weh jemanden zu verlieren mit dem man emotional tief verbunden war.
AntwortenLöschenDas mit den Schwalben und den Jungen, die es gar nicht aus dem Nest schaffen kenne ich auch. Hier gab es ja ein paar Jahre lang diverse Nester im Pferdestall. Die nicht so schönen runterfallenden Hinterlassenschaften haben bleibenden Eindruck hinterlassen. Sind auch heute noch am Holz des Stalles zu erkennen.
Deine Fotos sind fantastisch. Besonders dieses Taubenschwänzchen. Die sind ja sowas von flink. Ich schaffe es gar nicht den in den Fokus zu nehmen, so blitzschnell rast der von Blüte zu Blüte. Ist vielleicht ein besonders nervöses Exemplar ;-).
Ich nehme an, den Zwetschgenkuchen servierst du auf Villeroy und Boch - sehr schönes Geschirr! Wünsche dir weiter alles Gute.
LG Christiane
LG Christiane