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Dienstag, 15. September 2026

Tyto Alba von klein bis groß

Heute zeige ich euch noch einmal die Verwandlung von Schleiereulen. Bei uns in Europa findet man die Tyto alba, wobei es zwei Arten dieser Eule gibt, einmal die Tyto alba alba (ja, 2x alba) und des weiteren die Tyto alba guttata. Guttata abgeleitet vom lat. guttae = Tropfen, d.h. sie hat dunkle Tropfen auf hellem Gefieder mit bräunlicher Bauchunterseite. Oft ist auch die Maske (Gesicht) dunkel gefärbt. Verbreitet ist sie in Mittel- und Osteuropa

In diesem post geht es jetzt aber um Tyto alba alba, verbreitet ist sie mehr in Westeuropa. In Hessen wird diese Eule noch als gefährdet eingestuft. Es gibt immer weniger Brutmöglichkeiten und oft sind auch Kirchtürme versperrt.
Schleiereulen sind etwa 33 - 39 cm groß und haben eine Flügelspannweite bis ca. 94 cm. In Flugshows kommen sie oft auch zum Einsatz.
Zu 95 % ernährt sie sich von Feld-, Spitz- und Wühlmäusen. In Gewöllen fand man jedoch auch Skelette von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen. Das ist aber ein ganz geringer Anteil, den man wahrscheinlich dann findet, wenn nicht genügend Mäuse vorhanden sind. Es gibt durchaus Jahre, in denen die Mäusepopulation zusammenbricht, ein Desaster für alle Vögel, die Mäuse als Hauptnahrungsquelle haben.

Hier ein Winzling, nicht mehr nackt, er hat schon etwas Flaum.
Es ist nicht einfach in dunklen Scheunen und Kirchtürmen zu fotografieren, da die Lichtverhältnisse natürlich sehr schlecht sind. Lange stören möchte man den Familienfrieden auch nicht.

Im Nistkasten
Typisches Kennzeichen für die Schleiereule ist das herzförmige Gesicht, besonders gut zu sehen auf dem nächsten Foto




Wenn man nicht fliehen kann vor dem Feind, was macht man da? Man stellt sich tot (verfällt in Akinese).


Bei ihr wird sich das Gefieder bald entwickeln.
Die Federn der Schwingen sehen schon prachtvoll aus und köstlich einfach die Frisur. :-)



Der Flaum ist kaum noch vorhanden und auf der Bauchseite erkennt man schon gut das Tropfenmuster.

Eine adulte Tyto alba guttata hatte ich auch mal bei uns in der Nähe unseres Kirchturms entdeckt, auch
fotografiert, das Bild konnte ich jedoch auf die Schnelle nicht finden.

Eulen sind bezaubernde Vögel und nicht nur ich bin ein Eulen-Fan, sondern von ihnen gibt es wohl viele. 

Eulenkissen, groß und klein, Türstopper und mehr entdeckte ich in einem Souvenirladen.


Sehr gefreut habe ich mich heute über diese tolle Ansichtskarte aus Quedlinburg von Vera/Arti mit lieben Grüßen von ihrem Road Trip durch Mitteldeutschland. Vielen Dank, liebe Vera.

Nun hoffe ich, ihr habt den letzten warmen Sommertag heute genossen oder genießt ihn noch.



Montag, 3. August 2026

Schwalben und mehr

Heute zeige ich euch noch ein paar weitere Fotos von diesen schönen Überfliegern.
Rauchschwalben bestechen durch ihre dunklen Deckfedern, die besonders in der Sonne dunkelblau schillern. Brust und Bauch sind weiß, Stirn und unterhalb des Schnabels zieren kleine orangefarbene Federn.


Sie hat mich jetzt im Visier

Startklar machen

Nest mit Eltern unter der Decke einer Hofeinfahrt. Die Hausbesitzer dulden die Verschmutzungen.


Besonders apart finde ich die Küstenseeschwalben, die größer als Mehl- oder Rauchschwalben sind. Ihre Größe beträgt  zwischen 33 und 40 cm groß, ihre Flügelspannweite ca. 65-78 cm.
Sie sind Langstreckenzieher und überwinden im Jahr eine Flugstrecke von über 90.000 km.
Lebensräume sind Arktis, Antarktis, sie brüten aber auch in großen Kolonien in Norwegen, Island und an den deutschen Nord- und Ostseeküsten.
Die Nester bauen sie während der Brutzeit von Mai bis August am Boden und suchen sich dazu flache Sandstrände, Salzwiesen, Dünen oder kurzrasige Böden aus. Richtig gebaut wird ein Nest nicht, wie wir das von anderen Vögeln her kennen. Eine Mulde wird in die jeweilige Bodenart gedrückt und das war es dann auch schon. Bezeichnet wird diese Schwalbe auch als Seeschwalbe.

Markant sind der rote Schnabel, die roten Beine und Füße, die schwarze Haube. Das Federkleid ist weiß-silbrig mit dunklen Abstufungen an den Flügelrändern und -spitzen.




Neben dem Partner sicher gelandet


Die beiden scheinen sich gefunden zu haben.


Schön anzuschauen, wenn sie ihre Kreise in der Luft ziehen, sind aber auch blitzschnell


Jetzt noch ein ganz, ganz flinker Durchflieger


Die Hortensien leiden in diesem Jahr extrem ob der Hitze sowie der starken Sonneneinstrahlung. Blaue mochte ich schon immer gerne, habe aber keine mehr. Beim Stöbern auf den Festplatten begegnete mir  noch diese Blüte.

Vera/Arti überraschte mich mit einer wunderschön gemalten Magic Flower-Power Karte. Das bunte Blümchen zauberte mir sofort ein Lächeln ins Gesicht und ich finde, es lächelt selbst sogar. Liebevolle Zeilen und ein passendes Gedicht haben mein Herz erfreut. Vielen Dank, liebe Vera. :-)


Erdbeeren sind weiterhin noch bekommen und mit  leckeren Erdbeertörtchen möchte ich euch den Wochenstart etwas versüßen und  hoffe, ihr seid gut in den Monat August gekommen.


Meine Tante sagte immer: "Im Sommermonat August ist es so heiß, das man Spiegeleier auf der Motorhaube braten kann."
Nee, brauche ich wirklich nicht mehr. *g*
Kommt gut durch neuen heißen Tage


Montag, 27. Juli 2026

Eine Schwalbe

 .....macht noch keinen Sommer


viele schon



Aber in diesem Jahr gibt es Trauriges von den Mehl- und Rauchschwalben zu berichten. Das heiße Wetter forderte seinen Tribut und viele Jungschwalben verendeten beim Verlassen der Nester, lagen kurze Zeit später tot am Boden. Sie waren zu schwach, wohl auch unterernährt. Die Eltern schafften es nicht, genügend Futter und auch Flüssigkeiten in die kleinen Schnäbel zu befördern.
Nicht überall sind Nester an Häusern willkommen, da die Fassaden durch Kot sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Seitens unseres Vogelschutzvereins brachten wir an etlichen Häusern, da die Hausbesitzer doch froh waren, dass Schwalben brüteten, Kotbretter unterhalb der Nester an, was dem entgegenwirkt.
Während in den vergangenen Jahren ich immer wieder Schwalben in unserer Straße hier beobachten konnte, herrscht in diesem Jahr absolute Funkstille. 
Im Ortsbereich gibt es auch keine Bauernhöfe mehr. Die wenigen Landwirtschaftsbetriebe, die wir noch haben, siedelten schon lange an den Ortsrand aus in die Nähe ihrer Felder
.
Bei den Mauerseglern erleben wir ein ähnliches Szenario.

Sehr gefreut habe ich mich über diverse Post von lieben Bloggerinnen, die mich erreichte, 2 Karten von Heidi/Trollspecht, die eine, wieder wunderschön gemalt, trägt den Titel "Traumfahrt nach Sylt". Heidi steht hinter dem Steuerrad und wird das Traumschiff mit Sicherheit bestens in den Hafen von List steuern. Die gemalte Ansichtskarte schrieb sie mir aus ihrem Urlaub im Kinzigtal/Schwarzwald.


Von Vera/Arti bekam ich diese Ansichtskarte aus Texas von ihrem letzten road trip durch die USA. Die Karte schnappte sich sofort Storch Tommy. *g*


Birgit/Landträumereien erfreute mich mit einer toll gebastelten Sommerkarte. Damit die Blumen im Garten nicht verwelken, müssen sie gegossen werden. Das hat Birgit wohl richtig erkannt und wenn wir einem Marini begegnen, glaube ich, freuen wir uns alle oder?


Habt vielen Dank ihr drei für eure lieben Zeilen und auch Gedichte, die die Karten zu etwas ganz Besonderem machen.

Die kleinen Kolibris, womit ich natürlich die Taubenschwänzchen meine, flattern munter von Blüte zu Blüte, um sich Nahrung zu ergattern. Ganz besonders mögen sie den pinkfarbenen Phlox. Einen weißen, den ich mal hatte, ließen sie jedoch links liegen.



Auch am chinesischen Bleiwurz, tummeln sie sich gerne.



Lesen gehörte auch schon immer zu meinen Hobbies. Zur Zeit lese ich den 2. Band der Reihe "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Die Geschichten handeln von 6 aus allen Teilen der Welt von einem Mann adoptieren Mädchen. Er brachte jeweils immer ein Mädchen von seinen Reisen mit. Als der Adoptivvater, den sie Salt Pa nannten, starb, hinterließ er jeder Tochter einen Brief mit Hinweisen, woher sie kamen. Echt spannend zu lesen und man taucht ein in Familienverstrickungen, die weit zurück liegen.



Zwetschen gibt es auch schon, somit lässt man sich gerne ein Stück Zwetschendatschi schmecken. 

Emotional hat mich der plötzliche Tod meines 3 Jahre älteren Bruders getroffen, der an einer Lungenembolie verstarb. Der Schmerz sitzt immer noch sehr tief. Was bleibt, sind die wertvollen Erinnerungen, die Kraft und Zuversicht verleihen.


Warum heißt der Stieglitz auch Distelfink? Ganz klar, weil er Disteln gerne mag.





Auch auf der Wilden Möhre kann kann man viele Insekten antreffen.

Den mit dem großen Geweih, den traf ich mal in unserem Wald an.


Schockverliebt bin ich nach wie vor in die kleinen Steinkäuze.


Hier hatte ich mal das Glück einer Goldammer bei einer Lerchenzählung zu begegnen.
Die trifft man in der freien Natur nicht alle Tage an.


Liliana hält per Kamera den kleinen Storch fest, dem danach ein Ring ans Bein angebracht wurde.
Die Storchenpopulation hier in Hessen hat enorm zugenommen. Der Artenschutz wird nicht mehr vorangetrieben, wobei im letzten Jahr das Brutergebnis sehr schlecht war. In diesem Jahr wird es besser ausfallen.


Und immer wieder faszinierend anzuschauen, sind die ersten Flugübungen der Jungstörche.

Nun wünsche ich euch allen weiterhin eine schöne Sommerzeit, behaltet euren Frohsinn und Humor, auch wenn die Welt da draußen sich aus den Angeln hebt. Manchmal mag man sich schon gar nicht mehr all die katastrophalen Nachrichten anzuhören. Den Kopf in den Sand stecken, hilft aber auch nicht weiter.
In Gedanken bin auch bei den Opfern dieses grausamen Anschlags beim CSD in Berlin.