Freitag, 22. Juni 2018

Vor mir gelandet

...war auf einer Wiese dieser Kleine Fuchs


Als ich mich ihm etwas näherte, flog er davon, setzte sich aber wieder vor mich auf den Boden.


Er spielte mehrfach Katz und Maus mit mir.
- Nun, komm schon, zeig dich noch mal in deiner ganzen Pracht!
Er tat mir den Gefallen. :-)


° Ich beobachte die Kerle schon eine ganz Weile, Christa. Da ist noch einer!
* Wo denn?
° Na da unten, guck doch mal hin.


* Den hier meinst du oder?
°  Ja, den mit den hübschen orangefarbenen Flügeln, den Aurora-Falter.


° Mensch, du hast aber auch schon mal besser fotografiert. Der ist ja total unscharf.
* Hauptsache, du bist rattenscharf, lieber Steinkauz.
° Da ist wieder einer, guck, schnell, aber stell die Kamera scharf!
 Klick.....


* Weißt du auch, lieber Steinkauz, wie der heißt?
° Logo, ich wohne doch hier, da kennt man alle Genossen, die so um einen herumfliegen, das ist ein Klee-Gitterspanner.
* Zum Glück kein Spinner, denn von denen habe ich echt die Nase voll!
° Und ich von diesen gespinstigen Motten! Schau mal, wie die unser Haus zugesponnen haben.


° Das sieht wirklich schlimm aus, aber denen werden wir den Garaus machen, das verspreche ich dir.
So, mein Lieber, ich muss nun aber wieder los. Genieß noch den Sonnenschein, denn in den nächsten Tagen soll es vom Wetter her ungemütlicher werden. Ich hoffe, wir sehen uns wieder.

Donnerstag, 21. Juni 2018

Wenn die Wiesen gemäht werden

.....haben das unsere Adebars sofort spitz. Sie kennen ihr Gebiet genau und aus luftiger Höhe erblicken ihre Augen, wo es etwas zu futtern gibt.
Ausschau halten


Der Traktor kommt, also wird er auch Leckerbissen an die Oberfläche holen.


Gemeinsam nach den Braten schauen.


Oder geht es zu dritt besser?
Am PC konnte ich die Ringnummern erkennen und es sind die drei Storchenpapas von unserem Nest am Ortsrand, vom Funkmast an der Bahnlinie und vom Auenmast im NSG Bornwiesen.


Ganz dich laufen sie am Traktor entlang


und beobachten ganz genau die Wiese, nehmen jede Erschütterung wahr.


Das ist unser Storchenpapa


Manchmal hält man schon den Atem an, wenn die großen Räder sich den Rotbeinigen nähern.


"Da muss etwas sein."

 
Schnell schlägt der Schnabel zu.


Nachdem Papa Storch genug Futter eingesammelt hatte, flog er direkt zu Nest und fütterte seine 4 kleinen Racker.
Bis ich dorthin kam, musste noch 1 km fahren, war Mama Storch schon weg geflogen. Nun war sie an der Reihe, wieder Futter zu organisieren.
Das geht jetzt den ganzen Tag über so. Vier Schnäbel satt zu bekommen, bedeutet schon jede Menge Arbeit für die Eltern.


Das Ei, das ich gestern zeigte, muss wohl doch ein Amselei, aber wie gesagt, ein Windei gewesen sein.
Für ein Ei der Heckenbraunelle war es etwas zu groß. Wahrscheinlich fehlten die Sprenkel auf dem Ei, weil es nicht ausgebildet war.

Gestern hatten wir 32°, mal wieder ein total heißer Tag, aber es soll jetzt ja wieder moderater von den Temperaturen her werden.

Mittwoch, 20. Juni 2018

Vom Himmel gefallen

Ahnungslos  hielt ich die Gießkanne über den Topf meines Zitronenbäumchen draußen, als ich auf der Erde im Topf dieses Ei liegen sah.


Es könnte das Ei einer Amsel sein, aber irgendwie fehlen mir hier die Sprenkel auf der Eischale. Vielleicht ist es doch das Ei einer Heckenbraunelle???? Ich bin mir echt nicht sicher.
Neugierig wie ich nun mal bin, rückte ich der Eischale mit einem Messer auf die Pelle.


Praller Eidotter, umgeben von Eiweiß. Nein, ein Spiegelei habe ich mir davon nun doch nicht gebraten. Das Ei scheint aber auch nicht befruchtet zu sein, auf jeden Fall war es nicht angebrütet.
Ich vermute stark, dass eine Elster, die sich hier vermehrt herumtreiben, das Ei geklaut und fallen gelassen hat. Bei unseren Nachbarn brüten gerade wieder Amseln, aber dieses Ei will mir nicht recht zu den Amseln passen?????

Dienstag, 19. Juni 2018

Rot, überall rot

Diese Farbe hat es in der Tat in sich. Deutschland zeigt mal wieder Flagge und rot ist auch mit von der Partie.
Wem noch das notwendige Outfit fehlt, bitteschön!


Ob der man so den nächsten Gegner schlagen kann, grübel????


Dann sollen sich unsere Fußballer lieber mal etwas anderes einfallen lassen oder? *g*
Auf jeden Fall bleibt die WM spannend!

Entlang an Gartenzäunen konnte ich nicht widerstehen, doch mal zuzugreifen. :-)



Beim Laufen durch das hohe Gras durch die Streuobstwiesen zu den Steinkauzbrutröhren stärkten wir uns auch ganz oft an roten runden Köstlichkeiten.


Viele Bäume hängen noch brechend voll, also bedient euch. :-)




Heute sammelt Anne wieder "Rotes" ein, schaut doch einfach mal bei ihr vorbei. :-)


Montag, 18. Juni 2018

Ob Schwalbe oder Taube

........Schwänze haben beide. Und nun schaut, von was hier die Rede ist.


Als ich am Samstag von einer kleinen Laufrunde um die vier Ecken gerade auf dem Weg nach Hause war, flog plötzlich vor einem Gartenzaun ein Schmetterling das Eisenkraut an.
Ich traute meinen Augen nicht....wow... ein Schwalbenschwanz. Ich hatte schon echt lange keinen mehr gesehen.
Mist....keine Kamera dabei, also schnell in die Hosentasche gegriffen und Handy herausgeholt.
Und jetzt kann keiner mehr sagen, man könnte nicht auch mit dem Handy Schmetterlinge fotografieren.

Mal versteckte er sich, dann zeigte er sich wieder.
Es war windig, aber die Handykamera hielt dem Wind stand.


Ich persönlich finde, die Aufnahmen sind für ein Handy wirklich gut geworden.




Kommen wir nun zum nächsten Schwänzchen. Ihn entdeckte ich hinter einem Zaun, bestehend aus senkrechten Metallstäben, als ich am Freitag mein Jahresmotiv aufgenommen hatte.
Die Aufnahmen sind jetzt mit einem 300 mm Zoom-Objektiv entstanden. Hier hätte ich mit dem Handy keine Chance gehabt, an den Taubenschwanz heranzukommen.
Probleme bereitete mir allerdings der Zaun. Er ließ sich nicht komplett auflösen und so sind helle Schlieren an den Bildrändern  rechts und links zu sehen.




Es ist das 1. Mal, dass ich ein Taubenschwänzchen ganz im Flug erwischt habe (nächstes Foto). Schade halt mit den  hellen Rändern. Mit viel Retuschierarbeit kann man sie aber noch weg machen.


Und zum Abschluss noch mal der Schwalbenschwanz



Zu der Pleite unserer deutschen Fußballer bei ihrem Auftaktspiel gestern Abend schreibe ich wohl besser nichts mehr. :o

Aus den Fehlern der beiden letzten Testspiele haben sie aber nichts gelernt und Hut ab vor den Mexikanern! Mit viel Elan, Mut nach vorne zu gehen, haben sie es der deutschen Elf gezeigt, wie man den ehemaligen Weltmeister bezwingen kann. :-)
Da muss nun aber besser werden, sonst droht ganz schnell das Rückreise-Ticket!

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche!

Sonntag, 17. Juni 2018

Einen lieben Gruß

an all meine Blogfreunde/innen und mal ein großes Dankeschön für eure Besuche hier, über die ich mich immer sehr freue.

Bloggen macht Freude

Man lernt durch die vielfältigen Blogs mit unterschiedlichen Themen immer etwas Neues hinzu, schaut in andere Gärten, Näh- und Bastelstübchen, macht Rundgänge durch andere Gefilde. Ich finde, das bereichert einfach.

Ich wünsche euch allen heute mit einer Lilie aus meinem Garten einen ....


Heute heißt es "Daumen drücken" für unsere Kicker, damit es ein gutes Spiel
mit einem tollen Ergebnis wird.
Naschen erlaubt! :-)




Samstag, 16. Juni 2018

Im Wandel der Zeit 2018_Juni und Zitat

Gestern fragte ich euch, ob ihr wisst, was das auf dem 1. Foto sein könnte. Nova kommentierte zuerst und hatte schon den richtigen Riecher.
Bei uns haben die Gespinstmotten (Yponomeuta malinella) in diesem Jahr extrem an den Apfelbäumen zugeschlagen und sie regelrecht eingesponnen. Sehr gefräßig sind die Raupen und haben die Bäume kahl gefressen. Das sah teilweise echt schlimm aus. An vielen Bäumen war kein Blatt mehr vorhanden oder die wenigen Blätter waren braun. Im April wandern die Raupen in Richtung Blüten und später schaben sie das Blattgewebe regelrecht ab. Begünstigt wird dieses große Aufkommen der Gespinstmotten durch die Klimaerwärmung und eben den warmen Temperaturen, die wir im Frühjahr hatten.
Die größer werdenden Raupen gesellen sich ab Mai zusammen und stellen Gespinste her.


Was ihr auf dem gestrigen Foto gesehen habt, sind die leeren und verlassenen Konkons nach dem Verpuppen der Raupen. Ihnen entflogen kleine etwa 2 cm große weiße Schmetterlinge mit schwarz gepunkteten Vorderflügeln. Dieses Verpuppen findet meist im Juni statt. Einige der Schmetterlinge konnte ich aus manchen Konkons noch beobachten aber leider nicht im Bild festhalten.
Ist der Apfelbaum nicht ganz so stark betroffen, hat er noch Chancen, neue Blätter im Juni zu bilden und auch noch Früchte zu bringen.
An einigen Bäumen konnte ich die Neubildung von Blättern feststellen, andere allerdings waren von den Blättern her so heruntergefressen, dass es an diesen Bäumen in Bezug auf Früchte einen Totalernteausfall gibt.

So, aber jetzt gehen wir an den Rand der Bornwiesen um zu sehen, wie es dort bei meinem Jahresmotiv im Juni ausschaut. Ich war gestern dort, es war warm, aber doch  ziemlich bewölkt.
Hier das Jahresmotiv:


Wie auch bei den anderen Projektteilnehmern zu beobachten ist, gehen die Farben vom total gesättigten Grün ins Gelbliche über.
Ich gehe mal etwas weiter, unsere Regiobahn ist wieder im Anmarsch.


Schön, wenn an den Rändern der Felder doch noch einige Wiesenblumen stehen bleiben.


Der Weizen steht gut!

Traktorspuren im Weizenfeld, wozu dienen sie???? Warum fährt der Bauer mit dem Traktor durch sein Feld????


Natürlich legte ich auch einen kleinen Stopp bei dem Storchenpaar am Funkmast ein! Wow, Fütterung war angesagt und das fand ich jetzt doch merkwürdig, brachte mich zum Staunen. :-)



Erst eins, dann zwei (wie noch letzte Woche) und jetzt.......


- Ja, Christa, gell da staunst du jetzt, auch wir hatten noch ein kleines Paulinchen im Nest sitzen wie euer Storchenpaar", rief mir Papa Storch zu.
° Habt ihr super hinbekommen, damit hätte ich wirklich nicht gerechnet, aber ich freue mich super für und mit euch.

Heute ist Zitate-Tag bei Nova und gerne verlinke ich dieses Foto zu ihr. Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei.


Und jetzt noch einmal in der Übersicht mein Jahresmotiv von Januar bis Juni 2018 rückwärts