Montag, 27. Juli 2026

Eine Schwalbe

 .....macht noch keinen Sommer


viele schon



Aber in diesem Jahr gibt es Trauriges von den Mehl- und Rauchschwalben zu berichten. Das heiße Wetter forderte seinen Tribut und viele Jungschwalben verendeten beim Verlassen der Nester, lagen kurze Zeit später tot am Boden. Sie waren zu schwach, wohl auch unterernährt. Die Eltern schafften es nicht, genügend Futter und auch Flüssigkeiten in die kleinen Schnäbel zu befördern.
Nicht überall sind Nester an Häusern willkommen, da die Fassaden durch Kot sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Seitens unseres Vogelschutzvereins brachten wir an etlichen Häusern, da die Hausbesitzer doch froh waren, dass Schwalben brüteten, Kotbretter unterhalb der Nester an, was dem entgegenwirkt.
Während in den vergangenen Jahren ich immer wieder Schwalben in unserer Straße hier beobachten konnte, herrscht in diesem Jahr absolute Funkstille. 
Im Ortsbereich gibt es auch keine Bauernhöfe mehr. Die wenigen Landwirtschaftsbetriebe, die wir noch haben, siedelten schon lange an den Ortsrand aus in die Nähe ihrer Felder
.
Bei den Mauerseglern erleben wir ein ähnliches Szenario.

Sehr gefreut habe ich mich über diverse Post von lieben Bloggerinnen, die mich erreichte, 2 Karten von Heidi/Trollspecht, die eine, wieder wunderschön gemalt, trägt den Titel "Traumfahrt nach Sylt". Heidi steht hinter dem Steuerrad und wird das Traumschiff mit Sicherheit bestens in den Hafen von List steuern. Die gemalte Ansichtskarte schrieb sie mir aus ihrem Urlaub im Kinzigtal/Schwarzwald.


Von Vera/Arti bekam ich diese Ansichtskarte aus Texas von ihrem letzten road trip durch die USA. Die Karte schnappte sich sofort Storch Tommy. *g*


Birgit/Landträumereien erfreute mich mit einer toll gebastelten Sommerkarte. Damit die Blumen im Garten nicht verwelken, müssen sie gegossen werden. Das hat Birgit wohl richtig erkannt und wenn wir einem Marini begegnen, glaube ich, freuen wir uns alle oder?


Habt vielen Dank ihr drei für eure lieben Zeilen und auch Gedichte, die die Karten zu etwas ganz Besonderem machen.

Die kleinen Kolibris, womit ich natürlich die Taubenschwänzchen meine, flattern munter von Blüte zu Blüte, um sich Nahrung zu ergattern. Ganz besonders mögen sie den pinkfarbenen Phlox. Einen weißen, den ich mal hatte, ließen sie jedoch links liegen.



Auch am chinesischen Bleiwurz, tummeln sie sich gerne.



Lesen gehörte auch schon immer zu meinen Hobbies. Zur Zeit lese ich den 2. Band der Reihe "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Die Geschichten handeln von 6 aus allen Teilen der Welt von einem Mann adoptieren Mädchen. Er brachte jeweils immer ein Mädchen von seinen Reisen mit. Als der Adoptivvater, den sie Salt Pa nannten, starb, hinterließ er jeder Tochter einen Brief mit Hinweisen, woher sie kamen. Echt spannend zu lesen und man taucht ein in Familienverstrickungen, die weit zurück liegen.



Zwetschen gibt es auch schon, somit lässt man sich gerne ein Stück Zwetschendatschi schmecken. 

Emotional hat mich der plötzliche Tod meines 3 Jahre älteren Bruders getroffen, der an einer Lungenembolie verstarb. Der Schmerz sitzt immer noch sehr tief. Was bleibt, sind die wertvollen Erinnerungen, die Kraft und Zuversicht verleihen.


Warum heißt der Stieglitz auch Distelfink? Ganz klar, weil er Disteln gerne mag.





Auch auf der Wilden Möhre kann kann man viele Insekten antreffen.

Den mit dem großen Geweih, den traf ich mal in unserem Wald an.


Schockverliebt bin ich nach wie vor in die kleinen Steinkäuze.


Hier hatte ich mal das Glück einer Goldammer bei einer Lerchenzählung zu begegnen.
Die trifft man in der freien Natur nicht alle Tage an.


Liliana hält per Kamera den kleinen Storch fest, dem danach ein Ring ans Bein angebracht wurde.
Die Storchenpopulation hier in Hessen hat enorm zugenommen. Der Artenschutz wird nicht mehr vorangetrieben, wobei im letzten Jahr das Brutergebnis sehr schlecht war. In diesem Jahr wird es besser ausfallen.


Und immer wieder faszinierend anzuschauen, sind die ersten Flugübungen der Jungstörche.

Nun wünsche ich euch allen weiterhin eine schöne Sommerzeit, behaltet euren Frohsinn und Humor, auch wenn die Welt da draußen sich aus den Angeln hebt. Manchmal mag man sich schon gar nicht mehr all die katastrophalen Nachrichten anzuhören. Den Kopf in den Sand stecken, hilft aber auch nicht weiter.
In Gedanken bin auch bei den Opfern dieses grausamen Anschlags beim CSD in Berlin. 

Freitag, 27. März 2026

Soulfood, Kartenfreuden und violetter Farbrausch

Die große Papaya, sie wird ja auch als Soulfood bezeichnet und ja.....das ist sie auch, hatte ich zuerst quer halbiert, dann die Hälften noch mal halbiert. Die kleineren Papayas teile ich immer längs. So sieht jetzt 1/4 aus, orangefarbenes wohlschmeckendes Fruchtfleisch. Die Kerne hatte ich jedoch vor dem Fotografieren schon entfernt. Mit Kernen ist sie natürlich weitaus fotogener.

Heute Morgen war es eisig kalt, wir hatten in der Früh -1°. Da tut ein warmer Haferporridge richtig gut.
Ich gebe immer etwas Mandelmilch hinzu und vor dem Verzehren etwas Mandelmus. Beim Obst wechsele ich ab, wobei es momentan mit meiner Darmgeschichte schwierig ist, ich Äpfel gar nicht mehr vertrage. Dabei aß ich diese immer sehr sehr gerne gemäß dem Motto "One apple a day keeps the doctor away".
Bei Himbeeren greife ich im Winter gerne zu Bio-Tiefkühlbeeren.

Manchmal esse ich morgens auch einen Porridge aus Hirseflocken oder einen Chiapudding.

Schöne Post von Bloggerinnen erreichte mich. Bei der Weihnachtspost vergaß ich, Gabis/Käferwerkstatt Karte zu zeigen, was ich jetzt aber noch nachholen möchte, denn sie hat es verdient mit ihrer tollen Karte und dem Anhänger, den sie beilegte.
  
Birgit/Landträumereien schickte mir diese selbst gemalte Karte mit lieben Zeilen. Sie lässt die Vorfreude auf die roten Blumenteppiche, die uns bald begegnen werden, wachsen.

Ebenfalls von ihr erreichte mich diese tolle Osterkarte mit Gedicht und lieben Grüßen.

                          

Arti/Vera erfreute mich mit einer ebenfalls selbst gemalten Osterkarte. Ihre drei Hühnerdamen, von denen eine, wie ich dem lustigen Gedicht, das sie selbst dichtete, entnahm, heißt Berta. "Juhu", rief meine Berta und wollte unbedingt auch mit auf das Bild.


Meinen Mund hatte ich nicht abgefischt....kicher


.......aber diese schöne Ansichtskarte von Birgit/Landträumereien mit dem Roten Kliff auf Sylt aus dem Briefkasten geangelt. Sie nahm Platz auf einer Sweat-Jacke, die ich mir mal auf Sylt kaufte.


Etwas Sylt verrückt bin ich schon, aber ich mag diese Insel sehr und so befinden sich in meinen Schränken noch Sylt-Sachen wie Tassen, Handtücher, Badeschals etc.
Überhaupt mag ich sehr den maritimen Touch. 
Die Insel Sylt hat zu jeder Jahreszeit ihren Reiz. Nun ja, wenn im Herbst oder Winter die Stürme toben, kann es da auch sehr ungemütlich werden.

Aktuell lese ich einen Sylt Krimi von Nele Nordland, Soko Sylt, es ist bereits Band 8 aus dieser Reihe. Eine Krimi-Serie, bei der man oft schmunzeln muss bezüglich der Ermittler. Mehr verrate ich nicht. Im web findet ihr aber Infos über diese Reihe.


Am schönsten finde ich Sylt im August, wenn die ganze Insel in verschiedenen Violetttönen erstrahlt. Die Fotos, die euch jetzt noch zeigte, sind vom August 2019. Eigentlich ist da noch Hauptreisezeit und dennoch kann man dem Trubel aus dem Weg gehen und findet überall schöne, nicht überlaufene Wanderwege, auf denen man oft nur ganz selten Menschen begegnet. Aber nun schaut einfach selbst.


Durch die Dünen, die man auf keinen Fall betreten sollte, führen oft Holzstege und -treppen.
Gerade durch die Braderuper Heide lohnt es sich, dort spazieren zu gehen.


Auch vor Sylts höchsten Berg, die Uwe-Düne mit immerhin stolzen 52 m , erblühen die Heide-Büsche.
Von oben hat man schon einen tollen Rundumblick, den man genießen kann, hat man die 109 Holzstufen, die zum Gipfel führen, erklommen. Die meisten machen sich einen Spaß daraus, die Stufen mitzuzählen. Benannt wurde die Uwe-Düne nach dem Freiheitskämpfer Uwe Jens Lornsen.
Einen spektakulären Anblick bietet im August auch die Wanderdüne bei List, eben wegen der blühenden Heide davor. Oft werden geführte Wanderungen zu dieser Düne angeboten.

Auf dem nächsten Foto seht ihr den Leuchtturm "Quermarkfeuer" am Roten Kliff bei Kampen. Was es mit diesem mal nicht runden Leuchtturm auf sich hat, könnt ihr gerne im web nachschauen.

Einige Spaziergänger unterwegs 


Heidebüsche genießen, aufs Meer blicken und die Seele baumeln lassen.


Ich hoffe, mit einigen meiner Fotos vom August 2019 konnte ich euch zeigen, wie schön es in dieser Jahreszeit auf Sylt ist.
Die Hauptblütezeit der berühmten Sylt-Rose, mit der die Steinmauern immer bepflanzt werden, ist zwar vorrüber, aber etliche Rosen haben dennoch ihre Blüten.

Mit dieser Blüte wünsche ich euch allen ein schönes und sonniges Palmwochenende. :-)
Den eifrigen Kartenschreiberinnen ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle noch einmal und bitte nicht enttäuscht sein, wenn ich keine Osterkarten verschicken werde, schaffe das zurzeit nicht.

Samstag, 21. März 2026

In Erinnerungen schwelgen

Aktuell ist die Mandelblüte in der Pfalz "das" highlight in dieser schöner Region und ich erinnere mich sehr gerne an die vielen Jahren, in denen ich sie mit meinem Mann erleben durfte.
Mandelbäume haben wir hier ja keine, aber in dem warmen Klima der Pfalz gedeihen die Bäume prächtig.
Viele Straßen sind gesäumt mit diesen tollen Bäumen, aber auch in den Wingerten trifft man sie überall an.
Ich bringe euch noch mal ein paar Fotos aus der Zeit vor Corona mit.

Manchmal hängen auch noch Mandeln vom letzten Herbst an den Zweigen.

Am letzten und auch an diesem Wochenende herrscht rund um die Region von Gimmeldingen großer Betrieb. Kein Wunder, bei dieser Blütenpracht reisen die Menschen aus nah und fern an, um sich diesen Augenschmaus zu gönnen. Natürlich gibt es überall Weinstände, an denen man die edlen Tröpfchen, die in der Pfalz wachsen, verkosten kann.
Boaaaaah, der Autoverkehr ist enorm, aber Wildparken ist nun strengstens untersagt.


Da zog es meinen Mann und mich eher in die kleineren Dörfer, wo wir schöne Wanderwege durch die Weinberge genießen konnten wie hier auf dem folgenden Bild bei Birkweiler.


Wir tauchten ein in die herrliche Natur und man konnte in Ruhe fotografieren 


....und sich jede einzelne Blüte vorknöpfen *g*


Auch in weiß mit rosa Innenleben blühen manche Bäume.




Beim Weindorf Edenkoben findet man ebenfalls viele schöne Wanderwege. Im Hintergrund sieht man die Villa Ludwigshöhe. Wer mehr über dieses historische Gebäude, das einen Besuch wert ist, wissen möchte, der schaut hier mal vorbei.


In warmen Stein- und Felsnischen fühlen sich die Echsen sehr wohl.


Ein bisschen Soulfood wird in meinen Bauch wandern, der aktuell leider nicht alles verträgt. Kennt ihr das Früchtchen, obwohl dies hier ist schon eine sehr große Frucht. Ernähren nach Fodmap ist angesagt.


Bei uns haben viele Magnolienbäume jetzt ihre Blüten geöffnet und sind hier ein wahrer Augenschmaus. Hoffen wir mal, Väterchen Frost wird nicht doch noch zuschlagen, sonst ist es aus mit der Pracht.


Alle Störche sind auch wieder da, wobei die meisten ja nicht wirklich weg waren. Nun beginnt das große Brüten wieder. Mal schauen, wie diese Saison ausfallen wird.

Ansonsten laufe ich aktuell total im Sparmodus, hatte kürzlich eine OP wegen Leistenhernie, die leider minimalinvasiv nicht durchgeführt werden konnte, sondern ein großer Bauchschnitt war angesagt. Daran knabbere ich noch sehr und ich kann nur hoffen, dass letztendlich doch alles wieder gut heilen wird. Tja.....Geduld ist angesagt.
Ich mache was geht, was nicht geht, lasse ich sein. In vielen Bereichen ist Akzeptanz angesagt.

Nun wünsche ich euch allen ein schönes und sonniges Wochenende und hoffe, ihr könnt es im Garten, auf Balkonien oder bei schönen Spaziergängen genießen.