Dienstag, 17. August 2021

Im Wandel der Zeit 2021_August und noch ein bisschen Sommerpause

Die Lust zum Bloggen fehlte mir, somit blieb jetzt mein Blog etwas verwaist. Heute möchte ich euch aber mein Jahresmotiv zeigen, wie es sich nun im August präsentiert. 
Gleich darunter kommen die Vormonate zum Vergleich rückwärts von Juli bis Januar.
Das Feld im Vordergrund wurde inzwischen abgeerntet, so dass im mittleren Bildbereich wieder mehr von den Büschen zu sehen ist. Die Bäume haben weiterhin eine dichte grüne Belaubung











Werfen wir jetzt mal einen Blick etwas weiter nach links. Die Bilder sind vom letzten Samstag und wie immer am Vormittag fotografiert. Aber ziemlich heiß war es schon.


Ich setze meinen Weg nach rechts fort und erwische im letzten Moment noch unseren Regio, bevor er hinterm Maisfeld verschwindet.


Weiter unten sehe ich etliche Erntewagen stehen. Vielleicht werden dort schon Frühkartoffeln geerntet.




Ich laufe durch den Maisdschungel. So viel Maisanbau entlang der Wege rechts und links in diesem Gebiet habe ich bisher noch nicht gesehen. Hoch gewachsen ist er in diesem Jahr.



Die Maiskolben sind gut ausgebildet und haben  sich die Haare inzwischen gefärbt. Den einen gefällt noch ein heller Rotton....


.....andere ziehen ein kräftigeres Rot vor. *g*


Eine Detailaufnahme von dem, was noch an der Maispflanze wächst.


Man könnte hier einen Irrgarten gestalten.


Auf dem Rückweg zoome ich noch einmal weit in einen Garten hinein, denn dort lachen mir diese schönen Dahlien entgegen.


Die Störche haben sich auch in diesem Jahr wieder auf den Wiesen zahlreich versammelt, wobei die Jungstörche jetzt schon ihre Geburtsstätten verlassen haben. Nur die Altstörche sind noch da.


Es werden fleißig die Federn geputzt, eifrig diskutiert, wohin die Reise gehen und ob man überhaupt eine lange auf sich nehmen soll.


Warten wir mal ab, wie der Storchenherbst und -winter sich gestalten wird.

Gestern kam es nach dem heißen und schwülen Sonntag zu einer Abkühlung, die Temperaturen gingen von etwas über 30° zurück auf 22/20° und am späten Nachmittag fing es an zu regnen.

Ich mache noch ein wenig Sommerpause und wünsche euch allen noch eine schöne Zeit.


Mittwoch, 28. Juli 2021

Stoppelig, Weitblick und schwül

Gestern Vormittag, es war bewölkt, war mir nach getaner Gartenarbeit doch noch nach etwas Bewegung und ich beschloss, einen Spaziergang zu machen. Schwüle lag in der Luft und ich haderte, Kamera mitnehmen oder nicht. Letztendlich blieb sie zu Hause.

Draußen im Feld ging doch ein leichtes Lüftchen und es war recht angenehm. Ich mag diesen Weitblick. Also Handy aus der Hosentasche geholt und festgehalten. Gewittrig schaute es aus.

Dann fiel mir ein, dass Jutta/FotoMomente heute Motive sammelt für ihr Projekt "Close to the ground". Viele Felder sind abgeerntet, also mal schnell ein paar Stoppeln aufgenommen.


Das Motiv eignet sich auch gut für S/W, dachte ich.

(Enthält nicht bezahlte Werbung) 
So groß sind die Stoppeln und man kann auf der Packung lesen, welche Jahreszeit wir  haben. :-)



 

Ich wünsche euch allen einen schönen Wochenteiler!

Dienstag, 27. Juli 2021

Auf dem Weg zum Wald

.... begegnete mir bei einem Schrebergarten an diesem Sommerflieder ein Kleines Wiesenvögelchen.


Und wie könnte es anders sein? Auch die Tagpfauenaugen tummelten sich dort. Allerdings hatte ich nicht das passende Objektiv auf der Kamera, um weit nach oben fotografieren zu können.


An einem anderen Tag sah ich dort aber auch zahlreiche Admirale und auch einige Zitronenfalter, leider keine Kamera dabei und so drehte ich mit dem Handy nur ein kleines Video.

Die Brombeeren werden reif, aber weiter oben brauchen sie noch ein wenig.


Weiter unten kann man schon pflücken.


Auch die Mirabellen sind reif, zwar nicht alle, aber schon viele Bäume.


Sommer zum Genießen oder?


Montag, 26. Juli 2021

Am Wegrand

zwischen den Maisfeldern schaute ich mir letzte Woche noch einmal diesen Blühstreifen an.

Wie ihr seht, ist auch hier der Klatschmohn noch stark vertreten.


Auch die Kamille blüht üppig, aber enttäuschend war, dass ich nur einem einzigen Schmetterling begegnete, diesem Tagpfauenauge. Er saß ewig nur nur mit zusammen geklappten Flügeln auf der Blüte. Nach langem Warten tat er mir dann gefallen und öffnete sie kurz.


Puscheliges gab es überall.


Bei den noch blühenden Disteln jedoch tummelten sich die Insekten, nur halt kein Schmetterling.
Es wurde gemeinsam schnabuliert.


Der hat es jetzt eilig, auch noch etwas von den Leckereien zu erhaschen.


Hummeln schmausten auch gemeinsam.


An einer anderen Blüte Biene und Hummel


Vielleicht schmeckt es zu dritt sogar dreimal so gut. :-)

 
Hat man eine Blüte abgenascht, geht es einfach zur nächsten.


Wettermäßig, so hoffe ich, ist bei euch alles in Ordnung. Am Samstag wurde es bei uns ziemlich schwül. Am Nachmittag gab es einen kräftigen Regenguss, ein paar kleine Hagelkörner waren auch dabei, aber zum Glück hielt dieser Starkregen dann doch nicht lange an.
Gestern Vormittag war es zunächst bewölkt, die Sonne kam jedoch zum Vorschein und die Temperaturen stiegen am frühen Nachmittag auf 28 und 29 Grad.

Jetzt wünsche ich euch eine schöne neue Woche und weiterhin sind die Daumen gedrückt, dass es keine Unwetter geben wird.


Samstag, 24. Juli 2021

Sorge um Jungstörche

Am Donnerstag war ich mit einem Freund unseres Vereins in den Bornwiesen in Büdesheim, um nach den Jungstörchen auf dem Jägerhochstand zu schauen, da er zuvor von einem Jäger erfahren hatte, dass dieser an zwei aufeinanderfolgenden Tagen die beiden Jungen stets alleine auf dem Hochstand sah und von den Altstörchen wäre weit und breit nichts zu sehen gewesen. Der Jäger vermutete, dass irgendetwas passiert sein müsste und die Jungen nun nicht mehr gefüttert würden.
Blick in die Bornwiesen, in der Bildmitte das ist aber der so genannte Auenmast. Er ist besetzt mit den 3 Jungstörchen. Der Blick auf den Jägerhochstand wird uns wegen der dichten Belaubung verwehrt.


Ich zoome den Auenmast mal näher heran.


Jetzt mussten wir, schaut man auf das 1. Foto, weiter nach rechts aber hier durch das hohe Gras, was extrem mühsam ist, da man auch nicht sieht, wie der Boden unter einem ist.
Auf dem nächsten Bild seht ihr 2 Jägerhochstände. Der linke steht noch vor der Nidder, der rechte in der Bildmitte ist der besagte mit den beiden Jungstörchen.
Weiter den Hang hinunter gehen, können wir nicht, sonst kommen wir zu tief und haben erneut keinen Blick auf den Ort des Geschehens.
Somit stellten wir hier das Spektiv auf und beobachteten. Ein Altstorch war nicht zu sehen.


Ups......nach einer ganzen Weile kam aber doch ein Altstorch angeflogen und würgte sofort Futter aus ins Nest. Die beiden Jungen stürzten sich gierig darauf.


Immer wieder würgte der Altstorch Futter aus, er muss zuvor sehr viel gefressen haben. Da aktuell aber gedroschen, Heu gemacht und gewendet wird, bekommen die Störche auch genügend Futter.



Dann ereignete sich etwas ganz anderes........
Für Nova bringe ich dieses Foto mit Zitat mit, denn sie sammelt heute wieder welche ein.



Dieses plötzliche Ereignis fand links von uns statt und ich sah es im letzten Moment.
Von der gemähten Wiese in der Bildmitte stieg ein richtig kleiner Tornado auf  und wirbelte Heu trichterförmig in die Luft.


Da ich so fasziniert dorthin schaute, weil ich so etwas noch nie gesehen hatte in dieser Form, kam ich gar nicht auf die Idee zu fotografieren, bis mein Freund sagte, das muss du unbedingt festhalten.


Wie gesagt, den Heutrichter konnte ich nicht mehr festhalten, aber dieses Schauspiel war phänomenal.
So schnell wie es kam, war es dann auch schon wieder vorüber.


Nachdem die beiden Jungstörche wohl alles aufgefuttert hatten, der Altstorch war inzwischen schon weggeflogen, begannen sie mit Flugübungen. Die beiden wurden später geboren als die anderen Jungstörche in unserer Gemeinde, aber noch wenige Tage, dann werden auch sie flügge sein.


Auf jeden Fall sind wir erleichtert, dass mit ihnen alles in Ordnung ist und sie weiterhin gut gefüttert werden. Sie sehen auch wohl genährt aus.
Vielleicht waren die Eltern, als der Jäger jeweils ansaß, auch wenn es stundenlang war, auf Futtersuche. In dem Alter, in dem die Jungen sich jetzt befinden, lassen die Eltern sie auch schon mal etliche Stunden alleine.

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und keine Wetterkapriolen, sprich Katastrophen.