Dienstag, 15. Oktober 2019

Rund und eckig, aber alles rot

Am Sonntag begegnete mir an einem Haus dieses wunderschöne, in verschiedenen Rottönen leuchtende Holunderlaub.
Am Zaun, weit nach links überragend, präsentierte es sich, so dass man meinte, hier wäre ein regelrechter Torbogen.
Ist das nicht ein Traum?


Der wirklich angelegte Bogen, durch den man den Garten betritt, befand sich rechts daneben.
Mit der Garten-/Hausbesitzerin kam ich ins Gespräch, weil wir nach einem speziellen Weg fragten und sie sagte, dass in diesem Jahr der Holunder mal richtig zurück geschnitten werden müsste, damit er wieder eine bessere Form bekäme.


Bei einem gestrigen Spaziergang bei uns am Ortsrand hatte ich diesen "durch den Zaunblick"


Für noch mehr "Rot" solltet ihr bei Anne/Wortperlen vorbei schauen. Dort verlinken sich heute garantiert wieder viele Blogger/innen, die an ihrem Projekt "Ich sehe Rot" teilnehmen.



Montag, 14. Oktober 2019

Am Ruhlsee

War das nicht ein tolles Wochenende? Sonne pur, blauer Himmel und 26°, die Wettervorhersage hielt ihr Versprechen in Bezug auf sommerliche Tage.
Am Samstag waren mein Mann und ich am Ruhlsee, den wir immer gerne aufsuchen, wenn der Vogelzug zu Gange ist. Der See ist 17 ha groß, befindet sich bei Langenselbold im Main-Kinzig-Kreis und liegt in einem ca. 135 ha großen FFH- u. Naturschutzgebiet. Gänse, Enten vielfältiger Art legen hier gerne eine Rast im Herbst ein, um sich Fettreserven für den Weiterflug anzufuttern.

Auf dem Weg dorthin sehen wir auf einer Wiese schon die Gänseschar, hauptsächlich Graugänse sind unterwegs.


Am See angekommen, erkennt man ihm Hintergrund schon viele Wasservögel.


Blick in die andere Richtung, hier ist nicht so viel los.


Wir gehen also nach links, ein schöner Feldweg führt am Ufer entlang.


Eine Libelle auf meinem Weg. Es dürfte wohl eine große Heidelibelle sein. Überhaupt schwirrte diese Art sehr zahlreich in der Luft herum.


Ich setze hier mal einen Fokus.


Dann Geschnatter über mir in der Luft, Nilgänse fliegen in die eine Richtung


Gräugänse in die andere




Komorane breiten in der Sonne ihre Flügel aus. Mit dem Fernglas konnte ich Blässhühner, Stockenten, Tafelenten und Reiherenten erkennen.


Stege, die vom Weg zum Uferrand führen, wobei man vorne aber auf dem Steg bleiben sollte, geben den Blick auf den See frei.


Dann wird der Blick auch mal wieder durch einen Vorhang verwehrt.


Nicht tragisch, denn auch auf den Wiesen gibt es noch einiges zu entdecken wie die Flockenblume, die noch recht üppig blüht.


Und wieder werden die Autobahnen am Himmel beflogen.



Auf einem Steggeländer sonnte sich wieder eine Libelle.


Auch gestern nutzten wir das schöne Wetter zu einem Ausflug, davon demnächst hier mehr.

Jetzt wünsche ich euch allen eine schöne neue Woche, genießt das schöne Wetter noch, so lange es anhält.

Samstag, 12. Oktober 2019

Puschelohren

.....konnte ich gestern in einem Kirschbaum (Wilde Kirsche) entdecken.
Große Augen blickten mich an. Kennt ihr diese Eule?


Sie blinzelte mir zu


und fast schien es, als hätte sie Spaß an diesem Versteckspiel.


Sie kokettierte regelrecht.


Aber diese Waldohreule saß dort nicht alleine im Kirschbaum. Links weiter oben von ihr saß noch eine zweite. Sie war durch das dichte Blätterdach sehr gut verborgen und es dauerte schon eine ganze Weile, bis ich sie überhaupt entdeckte.
Das Foto habe ich mit einem Zitat versehen, denn Nova wünscht sich ja samstags immer welche.


Tagsüber schlafen sie meistens in Bäumen, es sind nachtaktive Vögel. Man erkennt sie gut an ihren aufgerichteten Federohren und den orangegelben Augen. Ihr Habitat ist meistens der Waldrand mit Tannen und Fichten mit angrenzenden Freiflächen. Letztere sind wichtig für das Jagen genau wie beim Steinkauz. Auch sie ernährt sich zu 3/4 von Feldmäusen, der Rest setzt sich aus Waldmäusen, Wühlmäusen oder auch Kleinvögeln zusammen. Gejagt wird im Flug. Daher ist die Fortpflanzungsrate stark von dieser Nahrungskette, besonders den Mäusen, abhängig, was bei Steinkauz oder Schleiereule auch der Fall ist. Allerdings macht auch ihr intensiv genutzte Landwirtschaft in Bezug auf Artenerhalt sehr zu schaffen.
Sie baut keine eigenen Nester, sondern nutzt gerne Nester von Elstern oder Krähen. Brutbeginn ist März/April und nach ca. 28 Tagen schlüpfen die Jungen. Das Weibchen brütet alleine, das Männchen schafft die Nahrung herbei. Ein Gelege besteht aus 3 bis 7 Eiern. Nach ca. 3 Wochen verlassen die Jungen das Nest, sind aber noch nicht flügge. Sie sitzen dann auf Ästen in der Nähe des Nestes, daher nennt man sie auch in diesem Alter "Ästlinge". Mit etwa 5 Wochen sind sie dann flugtauglich, werden von den Eltern aber noch bis zur 11. oder 12. Woche gefüttert. Dann heißt es.....selbständig werden und sich selbst Nahrung beschaffen.
Vielleicht bleiben die beiden ja in diesem Kirschbaum noch einige Zeit sitzen und ich kann sie noch einmal sehen, wenn der Baum seine Blätter verloren hat.....Wunschdenken, aber man darf ja mal ein wenig träumen. :-)

Wenn ihr mehr Zitate lesen möchtet, dann schaut unbedingt bei Nova vorbei, es lohnt sich garantiert.


Mittwoch, 9. Oktober 2019

Süß und lecker

Das regt doch wirklich zum Nachdenken an oder?


(Enthält nicht bezahlte Werbung durch Produktpräsentation)

Da gönne ich mir doch gleich mal ein Tellerchen frisches Obst. Ihr dürft gerne auch probieren. :-)
Solltet ihr auf eine Kalorie oder vielleicht mehrere beißen, nicht schlimm, einfach hinunterschlucken, die tun ja nicht weh. *g*


Arti wünscht sich heute Schilder, welcher Art auch immer. Schaut doch mal bei ihr vorbei und entdeckt noch mehr aus dem Schilderwald, der uns überall begegnet.


Dienstag, 8. Oktober 2019

Wir laufen weiter

...wo wir gestern stehen geblieben sind. Das Wetter spielte perfekt mit, blauer Himmel, schöne Wolkenbildung, Sand, Heide, Gräser, angenehme Temperaturen zum Wandern, also weiter geht es!


Die Landschaft ändert sich ständig.


Bisher liefen wir befestigte Wege durch die Dünen, aber jetzt befinden wir uns auf der alten Inseltrasse, die heute sehr gerne von den Radfahrern genutzt wird. Autos fahren hier natürlich keine.
Oh je, das sieht so aus, als hätte da jemand einen Haufen Fahrräder aus einem Sack geleert. Warum die Fahrräder hier plötzlich geparkt oder abgelegt wurden, wusste ich sofort.


Der Blick über diese roten Fahrräder hinweg geht nach unten auf einen Parkplatz und im Hintergrund blickt man auf den östlichen Teil der Insel und das Wattenmeer.


Die Menschen, die ihre Fahrräder abstellten, liefen jetzt den Weg, der bei den Fahrrädern links abzweigt, hinunter und das sieht jetzt so aus. Auf diesem Weg durch die Dünen ist Fahrradverbot, Hunde sind anzuleinen, dürfen aber mitgeführt werden.


(Enthält nicht bezahlte Werbung durch Namensnennung)

Der Weg führt zur legendäre Buhne 16, einem Strandrestaurant, das Kult hat auf Sylt. Mehr darüber erfahrt ihr hier  oder  hier.
Noch zu Zeiten von Gunter Sachs und Brigitte Bardot war dieser Strandbereich Tummelplatz für so manche wilde Party. Das ist heute nicht mehr so, aber Nackedeis dürfen nach wie vor hier baden.
Auch ein Hundestrand ist vorhanden.
Nein, wir gehen jetzt nicht zur Buhne 16, diesen Menschenmassen wollen wir lieber entfliehen und wir gehen weiter.
Wir genießen lieber die schöne Natur!


Zwischen den Heidebüschen behaupten sich immer wieder mal die berühmten Syltrosen, die jetzt ja schon so gut wie alle verblüht sind.


Öfter findet man Altholz


und auch Nadelgewächse begegnen uns.


Nach einigen Kilometern endet die Inseltrasse und wir biegen in östliche Richtung ab ins Klappholttal und laufen jetzt dort durch die Dünen.


Oben angekommen, biegt sich gleich der Weg.


Schlängelnderweise geht es weiter durch die schöne Landstraße.


Ab und zu begegnet man doch noch einer Syltrose.



Wir sind jetzt knapp 6 Stunden unterwegs, blicken ein letztes Mal auf die schönen Dünen, laufen dann zur Hauptstraße und nehmen den Bus zurück nach Westerland.


Und schaut euch mal an, was jetzt für ein Kontrast kommt, ein Foto von gestern.
Es regnete nicht, der Himmel war grau und mein Mann und ich machten am Nachmittag einen Spaziergang entlang der Nidda in nördlicher Richtung. Ach ja, mir scheint, ich habe es gerade mit dem Norden. *g*
Als wir auf dem Rückweg waren und kurz vor dem Parkplatz ankamen, wo unser Auto geparkt war, hörten wir Trompetenrufe am Himmel. Kamera war schon in der Tasche verpackt, weil es anfing, leicht zu nieseln. Ich holte sie doch noch mal schnell heraus, aber mit 24-105 mm Brennweite kann man weit entfernte Kraniche nicht wirklich fotografieren, folglich ein Suchbild für euch.
Wenn ihr das Bild groß anklickt, kann man die Formationen aber trotzdem sehen, 3 Züge waren es insgesamt.
Ich war mir sicher, diese würden über Elke/Mainzauber hinweg fliegen und so war es dann auch, wie sie bestätigte.


Nach dem schrecklichen Grau aber doch noch ein schönes Dünenbild zum Abschluss. :-)


Montag, 7. Oktober 2019

Lust zum Wandern?

Ich wollte euch heute gerne noch einmal auf eine Wanderung auf Sylt mitnehmen, die wir im August unternahmen, und zwar begannen wir unsere Wanderung in Kampen und liefen dann westlich von Kampen in nördliche Richtung.
Schön sind die Häuser auf Sylt, hier eines von Kampen.


Der Frosch scheint wohl noch total müde zu sein, ihn kann selbst das Gezwitscher des Vögelchens nicht  wach bekommen.


Soll er schlafen, wir gehen weiter. Links sehen wir die berühmte Uwe-Düne, die höchste Erhebung auf Sylt. Dieses Mal lassen wir sie links liegen, wir kennen ja bereits den Blick von oben. Für jeden, der noch nicht auf Sylt war, ist es aber ein Muss, diesen höchsten Berg zu besteigen.


Im Hintergrund die Nordsee, wir sind hier noch im Bereich des Roten Kliffs.


Da wollen wir jetzt hin, zum Leuchtturm "Quermarkfeuer".


Hier gibt es aber noch etwas Interessantes zu sehen, und zwar eine besondere Grabhügelgruppe, bestehend aus 3 Hügeln/Gräbern.


Lest dazu die Infotafel.
Es gibt unzählig viele dieser alten Steingräber und Grabhügel, die Krockhooger ist jedoch die schönste und jetzt da die Heide blüht, ist es ein wunderbarer Anblick.



Die Wanderwege auf Sylt sind wirklich einmalig schön.


Ich zeigte euch ja bereits die Braderuper Heide, hier und hier mit ihrer Geestheidelandschaft.
Anders präsentieren sich die Dünen, die Glockenheide und Besenheide blühte hier aktuell.


Wir sind am Quermarkfeuer angekommen, schon von weitem leuchtet einem die grüne Eingangstür entgegen.


Als er seinerzeit noch in Betrieb war, warnte er die Seefahrer mit seinem Leuchtfeuer vor dem gefährlichen Salzsand (Sandbank). Ferner ist dieser Turm der erste Leuchtturm in Deutschland, der aus Beton gebaut wurde.


Achteckig präsentiert er sich mit Ziegelsteinen verkleidet. Heute ist er eine einzigartige Sehenswürdigkeit auf Sylt, allein schon wegen seines markanten Aussehens und seiner tollen Lage am Ende des Roten Kliffs.


Seine Funktion hat heute der große Leuchtturm im Kampen übernommen.
Wir gehen weiter und genießen die schönen Ausblicke über Dünen mit Meer im Hintergrund.


Die Heide blüht, so weit man schauen kann.



Diese Anblicke werden mich noch ganz lange faszinieren, weil die Heide sich hier anders präsentiert wie beispielsweise in der Lüneburger Heide, obwohl auch diese sehr schön ist.




Weggabelung, wir biegen nach rechts ab.


Das nächste Mal zeige ich euch dann, was wir dort sahen.

Hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende. Der gestrige Sonntag war verregnet bei uns, ein Spaziergang war nicht drin, somit haben wir es uns zu Hause gemütlich gemacht.
Ich wünsche euch allen eine schöne neue Woche. :-)