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Samstag, 5. September 2026

Von ganz klein bis groß

Heute zeige ich euch die Entwicklung von Turmfalken und Steinkäuzen, jeweils vom Küken bis zum adulten Vogel.


Ein ganz kleiner Turmfalke. Den fasst man am besten nur mit Handschuhen an. Die kleinen haben messerscharfe Krallen, extrem spitze Schnäbel und sind äußerst wehrhaft.


Die 4 in dem Brutkasten sind schon etwas größer, der Altvogel im Abflug.


Dieser kleine Kerl saß auf dem Dach einer Feldscheune, war schon flügge, wurde bestimmt aber noch von den Eltern gefüttert. Der Babyflaum verliert sich jetzt.

Portrait eines Teenangers


In der freuen Natur im Feld entdeckt, ein adulter Turmfalke.




Und tschüss
Aber auch ein kl. Steinkauz kann ein wehrhaftes Verhalten zeigen, wobei die meisten sich doch problemlos anfassen lassen.


Im Vergleich zum Wehrhaften entwickelt sich bei diesen beiden schon das Gefieder.


Und was macht er? Er würgt und befreit sich gerade von allem, was er nicht verdauen kann. Man nennt diese Knödel Gewölle. Nimmt man es auseinander, befinden sich darin auch noch kl. Knöchelchen von Mäusen etc.

Eine Handvoll kleiner Steinkäuze


Das Gefieder hat sich quasi vollständig entwickelt, sie verlassen jetzt auch immer öfter die Brutröhre in den Bäumen von Streuobstwiesen. Zu Ästlingen sind sie herangewachsen.


Die adulten Steinkäuze, sofern man sie in den Brutröhren antrifft und man sie abgreifen kann, wehren sich nicht in der Regel, allerdings muss man sie gut an den Beinen festhalten.


Diese Augen sind einfach wunderschön oder? Beim Anblick des ersten Steinkauzes, den ich sah, war ich total schockverliebt.
Hier hat Liliana so einen Winzling in den Händen.


Und jetzt im Vergleich dazu mit einem Elternteil



Von Birgitt erhielt ich diese schöne Karte mit Wolken und lieben Zeilen, gestaltet aus ihrem Jahresprojekt. Vielen Dank, liebe Birgitt, habe mich sehr über deine Karte gefreut.

Und nun wünsche ich euch allen ein......


Die einen werden sich wohl noch über warme Temperaturen freuen können, wobei der Norden kühlere Temperaturen zu verzeichnen hat.


Montag, 27. Juli 2026

Eine Schwalbe

 .....macht noch keinen Sommer


viele schon



Aber in diesem Jahr gibt es Trauriges von den Mehl- und Rauchschwalben zu berichten. Das heiße Wetter forderte seinen Tribut und viele Jungschwalben verendeten beim Verlassen der Nester, lagen kurze Zeit später tot am Boden. Sie waren zu schwach, wohl auch unterernährt. Die Eltern schafften es nicht, genügend Futter und auch Flüssigkeiten in die kleinen Schnäbel zu befördern.
Nicht überall sind Nester an Häusern willkommen, da die Fassaden durch Kot sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Seitens unseres Vogelschutzvereins brachten wir an etlichen Häusern, da die Hausbesitzer doch froh waren, dass Schwalben brüteten, Kotbretter unterhalb der Nester an, was dem entgegenwirkt.
Während in den vergangenen Jahren ich immer wieder Schwalben in unserer Straße hier beobachten konnte, herrscht in diesem Jahr absolute Funkstille. 
Im Ortsbereich gibt es auch keine Bauernhöfe mehr. Die wenigen Landwirtschaftsbetriebe, die wir noch haben, siedelten schon lange an den Ortsrand aus in die Nähe ihrer Felder
.
Bei den Mauerseglern erleben wir ein ähnliches Szenario.

Sehr gefreut habe ich mich über diverse Post von lieben Bloggerinnen, die mich erreichte, 2 Karten von Heidi/Trollspecht, die eine, wieder wunderschön gemalt, trägt den Titel "Traumfahrt nach Sylt". Heidi steht hinter dem Steuerrad und wird das Traumschiff mit Sicherheit bestens in den Hafen von List steuern. Die gemalte Ansichtskarte schrieb sie mir aus ihrem Urlaub im Kinzigtal/Schwarzwald.


Von Vera/Arti bekam ich diese Ansichtskarte aus Texas von ihrem letzten road trip durch die USA. Die Karte schnappte sich sofort Storch Tommy. *g*


Birgit/Landträumereien erfreute mich mit einer toll gebastelten Sommerkarte. Damit die Blumen im Garten nicht verwelken, müssen sie gegossen werden. Das hat Birgit wohl richtig erkannt und wenn wir einem Marini begegnen, glaube ich, freuen wir uns alle oder?


Habt vielen Dank ihr drei für eure lieben Zeilen und auch Gedichte, die die Karten zu etwas ganz Besonderem machen.

Die kleinen Kolibris, womit ich natürlich die Taubenschwänzchen meine, flattern munter von Blüte zu Blüte, um sich Nahrung zu ergattern. Ganz besonders mögen sie den pinkfarbenen Phlox. Einen weißen, den ich mal hatte, ließen sie jedoch links liegen.



Auch am chinesischen Bleiwurz, tummeln sie sich gerne.



Lesen gehörte auch schon immer zu meinen Hobbies. Zur Zeit lese ich den 2. Band der Reihe "Die sieben Schwestern" von Lucinda Riley. Die Geschichten handeln von 6 aus allen Teilen der Welt von einem Mann adoptieren Mädchen. Er brachte jeweils immer ein Mädchen von seinen Reisen mit. Als der Adoptivvater, den sie Salt Pa nannten, starb, hinterließ er jeder Tochter einen Brief mit Hinweisen, woher sie kamen. Echt spannend zu lesen und man taucht ein in Familienverstrickungen, die weit zurück liegen.



Zwetschen gibt es auch schon, somit lässt man sich gerne ein Stück Zwetschendatschi schmecken. 

Emotional hat mich der plötzliche Tod meines 3 Jahre älteren Bruders getroffen, der an einer Lungenembolie verstarb. Der Schmerz sitzt immer noch sehr tief. Was bleibt, sind die wertvollen Erinnerungen, die Kraft und Zuversicht verleihen.


Warum heißt der Stieglitz auch Distelfink? Ganz klar, weil er Disteln gerne mag.





Auch auf der Wilden Möhre kann kann man viele Insekten antreffen.

Den mit dem großen Geweih, den traf ich mal in unserem Wald an.


Schockverliebt bin ich nach wie vor in die kleinen Steinkäuze.


Hier hatte ich mal das Glück einer Goldammer bei einer Lerchenzählung zu begegnen.
Die trifft man in der freien Natur nicht alle Tage an.


Liliana hält per Kamera den kleinen Storch fest, dem danach ein Ring ans Bein angebracht wurde.
Die Storchenpopulation hier in Hessen hat enorm zugenommen. Der Artenschutz wird nicht mehr vorangetrieben, wobei im letzten Jahr das Brutergebnis sehr schlecht war. In diesem Jahr wird es besser ausfallen.


Und immer wieder faszinierend anzuschauen, sind die ersten Flugübungen der Jungstörche.

Nun wünsche ich euch allen weiterhin eine schöne Sommerzeit, behaltet euren Frohsinn und Humor, auch wenn die Welt da draußen sich aus den Angeln hebt. Manchmal mag man sich schon gar nicht mehr all die katastrophalen Nachrichten anzuhören. Den Kopf in den Sand stecken, hilft aber auch nicht weiter.
In Gedanken bin auch bei den Opfern dieses grausamen Anschlags beim CSD in Berlin. 

Samstag, 21. März 2026

In Erinnerungen schwelgen

Aktuell ist die Mandelblüte in der Pfalz "das" highlight in dieser schöner Region und ich erinnere mich sehr gerne an die vielen Jahren, in denen ich sie mit meinem Mann erleben durfte.
Mandelbäume haben wir hier ja keine, aber in dem warmen Klima der Pfalz gedeihen die Bäume prächtig.
Viele Straßen sind gesäumt mit diesen tollen Bäumen, aber auch in den Wingerten trifft man sie überall an.
Ich bringe euch noch mal ein paar Fotos aus der Zeit vor Corona mit.

Manchmal hängen auch noch Mandeln vom letzten Herbst an den Zweigen.

Am letzten und auch an diesem Wochenende herrscht rund um die Region von Gimmeldingen großer Betrieb. Kein Wunder, bei dieser Blütenpracht reisen die Menschen aus nah und fern an, um sich diesen Augenschmaus zu gönnen. Natürlich gibt es überall Weinstände, an denen man die edlen Tröpfchen, die in der Pfalz wachsen, verkosten kann.
Boaaaaah, der Autoverkehr ist enorm, aber Wildparken ist nun strengstens untersagt.


Da zog es meinen Mann und mich eher in die kleineren Dörfer, wo wir schöne Wanderwege durch die Weinberge genießen konnten wie hier auf dem folgenden Bild bei Birkweiler.


Wir tauchten ein in die herrliche Natur und man konnte in Ruhe fotografieren 


....und sich jede einzelne Blüte vorknöpfen *g*


Auch in weiß mit rosa Innenleben blühen manche Bäume.




Beim Weindorf Edenkoben findet man ebenfalls viele schöne Wanderwege. Im Hintergrund sieht man die Villa Ludwigshöhe. Wer mehr über dieses historische Gebäude, das einen Besuch wert ist, wissen möchte, der schaut hier mal vorbei.


In warmen Stein- und Felsnischen fühlen sich die Echsen sehr wohl.


Ein bisschen Soulfood wird in meinen Bauch wandern, der aktuell leider nicht alles verträgt. Kennt ihr das Früchtchen, obwohl dies hier ist schon eine sehr große Frucht. Ernähren nach Fodmap ist angesagt.


Bei uns haben viele Magnolienbäume jetzt ihre Blüten geöffnet und sind hier ein wahrer Augenschmaus. Hoffen wir mal, Väterchen Frost wird nicht doch noch zuschlagen, sonst ist es aus mit der Pracht.


Alle Störche sind auch wieder da, wobei die meisten ja nicht wirklich weg waren. Nun beginnt das große Brüten wieder. Mal schauen, wie diese Saison ausfallen wird.

Ansonsten laufe ich aktuell total im Sparmodus, hatte kürzlich eine OP wegen Leistenhernie, die leider minimalinvasiv nicht durchgeführt werden konnte, sondern ein großer Bauchschnitt war angesagt. Daran knabbere ich noch sehr und ich kann nur hoffen, dass letztendlich doch alles wieder gut heilen wird. Tja.....Geduld ist angesagt.
Ich mache was geht, was nicht geht, lasse ich sein. In vielen Bereichen ist Akzeptanz angesagt.

Nun wünsche ich euch allen ein schönes und sonniges Wochenende und hoffe, ihr könnt es im Garten, auf Balkonien oder bei schönen Spaziergängen genießen.