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Donnerstag, 6. Januar 2022

Tauchende Zwerge

Kennt ihr sie auch? Nein? Aber bestimmt habt ihr schon von Zwergtauchern gehört oder vielleicht sie auch schon gesehen.
Besonders in den Wintermonaten kann man sie oft zahlreich an der Nidder und der Nidda beobachten. 
Der Zwergtaucher gehört zur Familie der Lappentaucher und ist der kleinste dieser Art. Lappentaucher besitzen keine Schwimmhäute zwischen den Zehen wie beispielsweise Enten, sondern lappenartige Fortsätze entlang der Zehen.
Spaziergänger halten sie manchmal auch für Entenküken, weil sie sehr klein sind. Ihre Länge beträgt ca. 25 - 29 cm und sie wiegen gerade mal 100 - 200 g. Ihre Nahrung besteht aus kleinen Fischen, Kaulquappen oder Insekten.
Sie sind extrem scheu und halten sich gerne in Ufernähe auf. Wie andere Lappentaucher baut auch der Zwergtaucher sein Nest, bestehend aus Gräsern und Blättern als Schwimmnest, d.h. auf einem schwimmenden Untergrund.
An der Wasseroberfläche ist er nur ganz kurz zu sehen, blitzschnell taucht er immer wieder ab und kommt an anderer Stelle erneut zum Vorschein. Aber gerade dieses Verhalten ist reizvoll, diese Wasservögel zu beobachten.



Sie sind so was von flink, das ist unglaublich.


Und Tauchgang
Insgesamt zählte ich 10 oder 11 an der Zahl.
Jetzt noch Fotos im Sonnenlicht, was nicht unbedingt ideal für Tieraufnahmen ist.
Da spritzt dann schon mal ordentlich das Wasser.


Während zu Beginn meines Spaziergangs der Himmel noch etwas bewölkt war, kam nach und nach immer mehr die Sonne zum Vorschein und der blaue Himmel tat auch sehr gut.
Im Hintergrund seht ihr die Kirche von Bad Vilbel, Stadtteil Dortelweil.
Golden glänzen die Zweige der Weide.

Darauf aufmerksam machen, möchte ich auch hier noch mal auf meinem Blog, dass ich das Projekt "Im Wandel der Zeit" auch in diesem Jahr fortsetze.
Wenn ihr in der side bar auf  den Banner "12 x 1 Im Wandel der Zeit" klickt, gelangt ihr zu meinem anderen Blog, wo alle Infos bezüglich diese Projektes stehen.
Klickt ihr rechts auf "Galerie" gelangt ihr ebenfalls zu diesem Blog. Dort eröffne ich jeden Monat einen post, in dem ihr einen Link setzen könnt, der zu eurem Monatsmotiv führt.
Solltet ihr noch Fragen haben, beantworte ich sie euch jederzeit gerne.

Dienstag, 31. Oktober 2017

Das Jubiläumsjahr .....

für 500 Jahre Reformation geht heute zu Ende und in vielen Städten und Gemeinden wird heute noch einmal an Martin Luther gedacht und ich dachte mir, ich nehme euch einfach mit in eine Lutherische Pfarrkirche oder genau gesagt in die Lutherische Pfarrkirche St. Marien in Marburg.

Vom Landgrafenschloss hoch über der Stadt hat man einen schönen Blick auf diese Kirche.


Erbaut wurde sie in mehreren Abschnitten, beginnend im 13. Jahrhundert und ist die zweitgrößte Kirche in Marburg. Mir persönlich hat sie sehr gut gefallen. Weitaus bekannter ist natürlich die Elisabethen Kirche, die größere Schwester.

Ich kam vom Schloss herunter und musste dann noch einige Treppen hinunter steigen zur Kirche. Marburg ist auf Hügeln gebaut und hier heißt es....steile Treppen und Wege nach oben oder unten laufen. An der Mauer sah ich dieses Schild.


Zischen diesem Herrn und Martin Luther gibt es eine direkte Verbindung. Der Nachname verrät schon, es handelt sich um einen Schweizer. Mehr über Zwingli und seine Verbindung zu Luther könnt ihr hier nachlesen.

Treten wir mal ein. An der jetzigen Stelle dieser gotischen Kirche stand vor ihrer Errichtung ein romanischer Vorbau.
Wen die gesamte Geschichte interessiert, der schaut hier mal hinein.
Von der Kanzel predigte auch Martin Luther.



Alte Fresko-Wandmalereien sind im Original noch zahlreich vorhanden.


Imposant sind Altar und die bunten Glasfenster.


Beeindruckend ist die ausgezeichnete Akustik in der Kirche.


Als wir dort waren, gab es seitens des Organisten ein kleines Orgelkonzert. An diesem erkannte man, wie schön der Klang im gesamten Kirchenschiff war.


"Eine der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes ist die Musik, damit man viel Anfechtung und böse Gedanken vertreibt."
Martin Luther

Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an,
ein Herz voll Trübsal alles trübe.
Martin Luther

Aber auch Hyldrich (Ulrich) Zwingli hat zahlreiche Zitat veröffentlicht, eines davon lautet:

Alle Menschen sind geschaffen zuo hohem Tuon,
nit alle zuo hohem Wüssem

Alle Menschen sind geschaffen zu hohem Tun,
nicht alle zu  hohem Wissen

Ich wünsche euch allen einen schönen Reformationstag und denjenigen, bei denen es diesen Feiertag nicht gibt, einfach einen schönen Dienstag.

Den Halloween-Anhängern wünsche ich "Happy Halloween" und gebt es kleinen Klingelgeistern viel Süßes, damit ihr nichts Saures bekommt.
Bei uns hat sich dieser Kult in den letzten beiden Jahren wieder drastisch gelegt, es ziehen nicht mehr so viele Kinder verkleidet durch die Straßen.
Einen Kürbis habe ich noch mitgebracht vom Sonntagsspaziergang.


Andere Perspektive

Das ist nicht irgendein Kürbis, nein, er hat noch ein zweites Gesicht! 180° Kehrtwende!


Gut, wenn man immer den Durchblick hat!


Gestern sah ich noch diese Gesellen auf einem Gartentisch im Doppelpack.


Und über einem Gartenzaun lachte mich diese wunderschöne Rose noch an. :-)