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Samstag, 22. Januar 2022

Kurioses, blau, Zitat

Ich beginne mit dem Kuriosen.

Lange vor Weihnachten schickte ich Heidi, unserem Trollspecht, eine Weihnachtskarte. Natürlich dachte ich, sie wäre bei ihr angekommen.
Umso erstaunter war ich, als ich diese an Silvester wieder in meinem eigenen Briefkasten fand. Ihre Adresse war mit einem Aufkleber der Post überklebt mit dem Vermerk: "Nicht zustellbar". Den Aufkleber konnte ich problemlos abziehen, sah darunter Heidis Adresse, die diagonal durchgestrichen war.
Sehr merkwürdig dachte ich. Könnte ja sein, dass ich mich bei der Adresse irgendwo verschrieben hatte. Ich verglich sie mit der bei mir notierten Adresse, alles war korrekt. Hatte sich vielleicht ihre Adresse geändert?
Ich setzte mich mit Heidi in Verbindung, schickte ihr auch ein Foto des zurück gekommenen Umschlags. Sie meinte, alles wäre in bester Ordnung und umgezogen sei sie auch nicht.
Also machte ich mich am 03.01.22 auf den Weg zu unserer Poststelle und fragte dort nach, wie das möglich sein könnte. Die Dame am Schalter griff zum Telefon und rief die entsprechende Poststelle an. Nach einer längeren Wartezeit in der Warteschleife hatte sie dann Verbindung und erhielt von dort die Auskunft, ich solle einen neuen Umschlag nehmen und noch einmal abschicken. Das Porto könnte ich mir dann von der Post wieder zurückholen. Dazu gab mir die Dame hinter dem Schalter eine Karte mit einer Telefonnummer. Was für ein Umstand wegen € 0,95 und auch dann mit dem damit verbundenen bürokratischen Kram. Das wollte Christa-Dickschädel nicht einsehen und fragte, ob man den Brief nicht einfach noch mal so losschicken könnte, Aufkleber ab und abschicken. Ginge nicht, meinte die Dame.
Die Chefin der Postfiliale kam hinzu, schüttelte nur den Kopf und sagte: " Den Brief schicken wir so noch mal los!" 
Sie machte neben der Adresse einen Vermerk, dass die Adresse korrekt sei mit der Bitte um Zustellung und setzte darunter den Stempel unserer Postfiliale, legte den Brief in den Korb zur anderen Ausgangspost.
Was soll ich sagen? Der Brief kam nie bei Heidi an, zumindest nicht bis dato, kam aber auch nicht mehr zu mir zurück.

Und nun schaut mal, was Heidi mir vor einigen Tagen schickte.

Ich musste herzhaft über ihre selbst gemalte Karte lachen, auf der eine humorvolle Heidi zu sehen ist und damit der Kragen nicht platzt, hat sie einen Knopf angenäht. Genial oder?
Heidi, auch an dieser Stelle noch einmal ganz herzlichen Dank für diese wirklich gelungene Karte.
Sie geht auch heute an Nova, die sich wieder über Zitate freut.

Nicht überall scheint aktuell die Sonne, bei vielen ist der Himmel grau, es regnet oder gibt Schneeschauer. Da dachte ich mir, ein bisschen blauer Himmel mit Vorfreude auf diese roten Blüten tun der Seele gut.

Anmerkung meinerseits zum Zitat.......man muss nicht, aber man kann.
Unser deutscher Dichter liegt aber absolut richtig mit seinem Zitat.

In unserem Bereich hier werden wir jedoch von der Sonne weiterhin verwöhnt, zumindest scheint sie doch etliche Stunden. Gestern Vormittag total blauer Himmel mit Sonne. Ich war unterwegs, hatte einiges zu erledigen und am Mittag machte ich einen langen Spaziergang.

Unsere Dorfmitte mit blauem Himmel nach Rückkehr vom Spaziergang. (Handy)

Wir können uns wettermäßig also absolut nicht beschweren.
Mit dem Bloggen muss ich etwas kürzer treten, viele Termine und Sachen zu erledigen. Wenn es passt, bin ich gerne wieder hier und drehe auch Blogrunden. Ich kann es jedoch aktuell nicht jeden Tag.
Jetzt wünsche ich euch allen ein schönes und erholsames Wochenende und die Daumen für Sonne bei euch allen sind gedrückt.


Mittwoch, 31. Oktober 2018

Gedenktage

In etlichen Bundesländern ist heute Feiertag, vorwiegend in denen mit überwiegend katholischer Bevölkerung. Lutherische Kirchen feiern diesen Tag als Gedenktag der Heiligen, aber auch von manchen protestantischen Kirchen wird er gefeiert.
Am Vorabend, also gestern Abend, wurde hauptsächlich in den Vereinigten Staaten, aber auch in vielen europäischen Ländern Halloween, abgeleitet von "All Hallows Eve", als Volksbrauchtum begangen. In den letzten Jahren bedeutete das bei uns hauptsächlich Kommerz, wobei wir feststellen müssen, dass sich dieser Kommerz extrem gelegt hat. Gestern Abend waren, wie schon in den beiden letzten Jahren, keine kleinen Gruselmonsterchen an unserer Haustür und klingelten.

Ich nehme euch heute mit zu einem Friedhof, auf dem man auch Menschen gedenkt. Sie wurden mit Sicherheit nicht heilig gesprochen, aber ein Andenken an sie wird noch bewahrt.

Erst müssen wir diese schmale Gasse hinauf laufen.


Ein Spiel von Licht und Schatten umgibt diesen Friedhof, der idyllisch an der Stadtmauer der Stadt liegt und von alten Bäumen umgeben wird.



Und hier lest ihr, um was für einen Friedhof es sich handelt.
In mehreren Nischen der Stadtmauer sind ebenfalls Begräbnisstellen, in einer befindet sich der Grabstein eines Priesters. Der Friedhof war leider verschlossen, so dass ich weitere nähere Aufnahmen nicht machen konnte. Vielleicht ist das auch gut so, um Vandalismus vorzubeugen.
Insgesamt hat der Friedhof eine Fläche von ca. 1.700 qm.


In diesem Ort soll schon vor 1336 ein jüdischer Friedhof existiert haben. Wie ich erfahren habe, konnte seine genaue Lage nie richtig ermittelt werden.
Die Grabsteine auf diesem Friedhof sind meist aus Stelen aus dem einheimischen Sandstein gefertigt.

Nach dem Besuch dieses Friedhofs schauten wir uns noch eine Kirche an. Im Innern herrschte ein unglaublich schönes Licht.


Von der besagtem Stad, in der wir kürzlich waren, werde ich euch noch berichten. Ich verrate schon mal eins: diese Stadt  ist in der Tat eine Perle. :-)

Jetzt wünsche ich allen, die heute Allerheiligen feiern, einen schönen Feiertag und allen anderen einen schönen Donnerstag und das ohne Blitz und Donner.

Edit: der post sollte eigentlich erst am 01.11.18 erscheinen, ich bin jetzt eine Stunde zu früh dran, habt bitte mit dem Text Nachsicht.