Heute zeige ich euch noch einmal die Verwandlung von Schleiereulen. Bei uns in Europa findet man die Tyto alba, wobei es zwei Arten dieser Eule gibt, einmal die Tyto alba alba (ja, 2x alba) und des weiteren die Tyto alba guttata. Guttata abgeleitet vom lat. guttae = Tropfen, d.h. sie hat dunkle Tropfen auf hellem Gefieder mit bräunlicher Bauchunterseite. Oft ist auch die Maske (Gesicht) dunkel gefärbt. Verbreitet ist sie in Mittel- und Osteuropa
In diesem post geht es jetzt aber um Tyto alba alba, verbreitet ist sie mehr in Westeuropa. In Hessen wird diese Eule noch als gefährdet eingestuft. Es gibt immer weniger Brutmöglichkeiten und oft sind auch Kirchtürme versperrt.
Schleiereulen sind etwa 33 - 39 cm groß und haben eine Flügelspannweite bis ca. 94 cm. In Flugshows kommen sie oft auch zum Einsatz.
Zu 95 % ernährt sie sich von Feld-, Spitz- und Wühlmäusen. In Gewöllen fand man jedoch auch Skelette von Amphibien, Vögeln und Fledermäusen. Das ist aber ein ganz geringer Anteil, den man wahrscheinlich dann findet, wenn nicht genügend Mäuse vorhanden sind. Es gibt durchaus Jahre, in denen die Mäusepopulation zusammenbricht, ein Desaster für alle Vögel, die Mäuse als Hauptnahrungsquelle haben.
Es ist nicht einfach in dunklen Scheunen und Kirchtürmen zu fotografieren, da die Lichtverhältnisse natürlich sehr schlecht sind. Lange stören möchte man den Familienfrieden auch nicht.
Typisches Kennzeichen für die Schleiereule ist das herzförmige Gesicht, besonders gut zu sehen auf dem nächsten Foto
Wenn man nicht fliehen kann vor dem Feind, was macht man da? Man stellt sich tot (verfällt in Akinese).
Bei ihr wird sich das Gefieder bald entwickeln.Die Federn der Schwingen sehen schon prachtvoll aus und köstlich einfach die Frisur. :-)
Eine adulte Tyto alba guttata hatte ich auch mal bei uns in der Nähe unseres Kirchturms entdeckt, auch
Eulenkissen, groß und klein, Türstopper und mehr entdeckte ich in einem Souvenirladen.
Sehr gefreut habe ich mich heute über diese tolle Ansichtskarte aus Quedlinburg von Vera/Arti mit lieben Grüßen von ihrem Road Trip durch Mitteldeutschland. Vielen Dank, liebe Vera.













Liebe Christa, ich finde es wunderbar wie du uns die Vogelwelt nahe bringst. Deine. Fotos werden immer toller, und dazu deine interessanten Hinweise. Du könntest ein Buch veröffentlichen. So niedlich wie die zwei kleinen Schleiereulen sich tot stellen. Und das Eulenpaar … Ich mag sie alle. Dein Spruch mit Bild ist auch klasse. Und die Sonnenblume …
AntwortenLöschenDu merkst, ich bin begeistert 🤗
Liebe Grüße von Heidi
Liebe Christa, ich bin wirklich auch schockverliebt in diese kleinen Eulen. Wie sie so niedlich schauen können und wie schlau sich einfach tot zu stellen. Ich bin schwer begeistert und freue mich so über diesen interessanten Post.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Kerstin und Helga
Liebe Christa,
AntwortenLöschendas sind wieder ganz einzigartige Bilder von den kleinen Federknäulen! Da kann man wirklich schockverliebt sein. Ich war schon mehr als dankbar mal in einer Scheune ein adultes Exemplar anzureffen, aber Jungtiere ist noch mal ein Level höher. Vielen Dank für diese wunderschönen Bilder. Da geht doch gleich das Herz auf.
Sei lieb gegrüßt von
Arti
Liebe Christa, das sind ja entzückende, fluffige Mini-Eulen!
AntwortenLöschenEulen sind wirklich bezaubernde Vögel, da gebe ich dir absolut recht. Ich hatte bisher zweimal das Glück, Eulen in freier Wildbahn zu erleben - allerdings beide Male nicht in Europa und keine Schleiereule. Das erste Mal war 2016 in Kapstadt (im botanischen Garten, ich hoffe, das zählt auch als freie Wildbahn? Die Eltern flogen dort jedenfalls frei umher) - du kannst sowohl die adulten als auch die kleinen Fleckenuhus (Bubo africanus) hier sehen, wenn du relativ weit runterscrollst: https://rostrose.blogspot.com/2017/04/kapstadt-teil-2-kap-der-guten-hoffnung.html
Das zweite mal war 2024 auf Antelope Island in den USA - hier kannst du den wunderschöen brütenden Virginia-Uhu sehen: https://rostrose.blogspot.com/2024/10/weltreise-2024-sw-usa-salt-lake-city.html
Und jedes Mal war ich danach ganz aus dem Häuschen!
Alles Liebe 🤗
Traude
https://rostrose.blogspot.com/2026/09/sommerliche-tage-ein-bunter.html
Wie schön liebe Christa, dass du uns die "Eulenwelt" so nahe bringst. Wirklich faszinierende Fotos und deine aufklärenden Zeilen sind auch gewinnbringend für
AntwortenLöschendie Natur, danke.
Hab einen schönen Tag und ich sende dir liebe Grüße, Karin Lissi
Das sind wunderschöne Bilder liebe Claudia. Die sid aber auch zu putzig :) Das Totstellen kennt man ja von vielen Tieren.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Sabine
Sorry, liebe Christa meine ich natürlich....
LöschenWas für schöne Bilder. Dass Jungvögel auch über einen "Totstellreflex" verfügen wusste ich auch nicht. Diese Schleiereulen sind ziemlich groß. Hier saß neulich eine auf der Lehne eines Gartenstuhls am Hinterhof. Verharrte eine Weile und rauschte von dannen. Beeindruckend. Danke für diesen Einblick in die Eulenwelt.
AntwortenLöschenLG Christiane
Das sind wieder faszinierend schöne Bilder, sooo toll!! 😍
AntwortenLöschenOhne Blogroll bzw.ohne Aktualisierung.😡 Es nervt langsam sehr. Ich wünschte, es würde wieder funktionieren. Sogar das Kommentieren geht bei mir selbst im Blog im Moment nicht. Wollte gerade antworten, da kommt laufend Fehlermeldung. Ätzend.
Alles Gute und Schöne !
LG😍
Das sind ja wieder unglaubliche Fotos, so kleine Schleiereulen habe ich noch nie gesehen. Das " Herzgesichtchen " ist einfach zum Liebhaben. Bist du fest in einer Organisation eingebunden ? Weil du so nah an die Vögel kommst, das ist ja nicht allen Menschen möglich.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Liebe Christa ,
AntwortenLöschen*wow* was für wundervolle Fotos , ach wie goldig die sind , danke dir!
Die genähten Eulen sind auch allerliebst so wie die schöne Sonnenblume.
Ich find das so toll dass du das mit uns teilst!
Hab ein schöne Restwoche!
Lieben Gruss Elke
Servus liebe Christa,
AntwortenLöschendirekt schön sind sie im "Kinderflaum" ja nicht, aber mit jede Feder werden sie schöner!!
Deine F0tos sind wieder sehr schön, ich muss immer mehrere Wiederholungen drehen.
Schönen Gruß.
Luis