Bildervergrößerung

Alle Bilder werden beim Anklicken größer dargestellt.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Vom Loch zum Windrad_Teil 11

Eigentlich hatte ich gestern gar keine Zeit, aber da das Wetter so herrlich war, musste ich am Mittag doch mal ein wenig hinausgehen, also auf zur Baustelle Windrad Nr. 8.

Da es in der Nacht sehr kalt war, wa auch vom Schnee des Vortages doch einiges liegen geblieben. Mal sehen, ob Fam. Steinkauz in diesem Baum wieder brüten wird. Seht ihr die Brutröhre? Auf jeden Fall werden sie irgendwie klarkommen müssen mit dem neuen großen Ungeheuer nebenan.


Die besagten Rollen mit den Stahlseilen stehen auch hier bereit für ihren Einsatz.


Wenn ihr noch in den Post darunter, meinen letzten Besuch dort vom 13.02. schaut, dann seht ihr, wie hoch der Turm auch jetzt hier innerhalb von einer Woche geworden ist.


Am Boden wird gerade wieder ein Kreisring fertig gemacht, um nach oben transportiert zu werden.


Die Gurte sind straff gezogen...


Unter dem Ring werden noch letzte Kontrollen durchgeführt. Bei Windrad Nr. 9 zeigte ich euch schon, wie sorgfältig der Ring noch gesäubert, mit Silikonmasse ausgespritzt wird etc.


Und ab geht's nach oben.


UFO oder was, ein Foto, was Rätsel aufgibt.


Rätsel ist gelöst, wohin der letzte Blick ging. Fasziniert hat mich auch der Schattenwurf gegen den Turm.


Dass es dort oben mehr als saukalt sein muss, sieht man an diesem Arbeiter, der sich dick eingemummt hat. Ich habe unten schon so gefroren bei dem eiskalten Wind.



Und auch dieses Teil hat seinen Weg auf seinen Bestimmungsort gefunden, wo es nun eine wichtige Aufgabe zu übernehmen hat.


Frau Meise beobachtet von ihrem Haus aus ganz genau, was da vor sich geht und fragt sich wohl, was das denn jetzt für ein Ungeheuer ist, das vor ihre Nase gesetzt wird.


Jetzt noch ein wenig Strukturen gucken...


Erkennt ihr, was sich in der Senke befindet?
Auf dem folgenden Bild diskutieren sie wohl eifrig über das neue Ungeheuer. Wer kann es ihnen verübeln?


Es waren fünf an der Zahl, die die ganze Zeit das Geschehen an der Baustelle verfolgten.
Es hilft nichts, wir müssen mit der erneuerbaren Energie weitermachen und versuchen, diese im Einklang mit der Natur auf die Reihe zu bekommen.

Uns stehen noch so viele und zur Zeit quasi noch unlösbare Probleme bevor mit der Entsorgung unseres achtlos verklappten Atommülls. Sicher habt ihr in den Medien verfolgt, wie schwierig es sich gestaltet, diesen aus einem ehemaligen Bergstollen nun wieder herauszuholen. Man darf gar nicht darüber nachdenken.

So, jetzt sind wir wieder auf dem Laufenden mit den Windrädern. Jetzt geht es bald los mit dem Motorblock. Hoffentlich verpasse ich das nicht.

Kommentare:

  1. Liebe Christa
    Das sind ja tolle Bilder.Aber ich glaube die Tiere werden doch gestört.Wir haben in diesem Jahr fast keine Vögel mehr .Weil sie alles Grün abgeholzt haben.Und es wird ja noch immer gebaut.Gerade heute heult dieser Betonfüller wieder ganz fürchterlich.
    Bei uns nebenan lässt sich nicht mal mehr ein Baum pflanzen weil auf der Tiefgarage ja nur 20 cm Erde aufgefüllt wurde.
    Liebe Grüße Christa

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Christa, wenn die Städte und Dörfer immer mehr zugebaut werden und kein Baum und Strauch mehr stehen bleibt, dann wird es eng mit Nistplätzen und auch Futter für die Vögel.

      LG Christa

      Löschen
  2. Hallo liebe Christa
    Tolle Fotos hast Du mitgebracht. Interessant wie die Tiere das Treiben vor Ort beobachten.
    Sie fühlen sich sicherlich in ihrer Ruhe gestört. Ja es sind viel Fehler gemacht worden, die wir jetzt beheben müssen. Wer weiss was da nocha uf uns zu kommt.
    Danke für den interessanten Bericht.

    Liebe Grüße und einen schönen Nachmittag
    Angelika

    AntwortenLöschen
  3. Eine feine Reportage, die beiden letzten Bilder sind wunderschöne Momentaufnahmen...

    Liebe Grüsse Dir

    Hans-Peter

    AntwortenLöschen
  4. Liebe Christa,

    Du hast ja wieder eine Ausdauer bewiesen - und das bei dieser Kälte. Deine Aufnahmen sind fantastisch geworden - alle Achtung.

    Liebe Grüße
    Jutta

    AntwortenLöschen
  5. Whowwhh, das sind sagenhafte Fotos und manche könnten wirklich als Rätsel herhalten.
    Kann mir sehr gut vorstellen, dass es da oben eisig war und wundere mich, dass bei den Temperaturen überhaupt gearbeitet wird.

    Ein lieber Gruß zu dir von Mathilda ♥

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Mathilda, es wunderte mich auch, dass gestern vorgestern dort gearbeitet wurde. Ich wollte heute eigentlich auch noch mal zur Baustellen, aber mir war einfach zu kalt, der Wind heute war schlimm.

      LG Christa

      Löschen
  6. Super Fotos , bei der Kälte , Hochachtung . Die Rehe schauen dem Treiben sicher mit Skepsis zu . Liebe Grüsse Heike

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Christa,

    die letzten Bilder finde ich auch super gelungen...die Bilder von der Montage sind natürlich fotografisch auch klasse aber, naja, wie du schon sagst, es nützt ja nichts, egal wie wir es finden mit den erneuerbaren Energien. Ein schöner Anblick ist es jedenfalls nicht, diese Windparks, hier gibt es auch leider einige davon!! Aber für dich und die Arbeiter wars ja sicher eine ziemliche Kälte vor Ort!

    Liebe Grüsse - Annette

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei uns, Annette, werden es dann 9 Windräder insgesamt sein, da sie nicht ganz so dicht an dicht stehen, geht es noch. Wir müssen uns daran gewöhnen.

      LG Christa

      Löschen
  8. Ich habe sofort schon beim ersten Foto an die Kälte denken müssen^^ Das sind bei solchen Temperaturen schon heftige Arbeitsbedingungen.

    Hast dir aber wirklich ein Traumwetter für diese Fotos ausgesucht, kein Wunder das es auch dich nach draussen gezogen hat. Die Schattenspiele waren bestimmt klasse.

    Danke dir jedenfalls nochmals für den interessanten Bericht und sende dir liebe Abendgrüsse

    AntwortenLöschen
  9. Wieder mal ganz tolle Fotos,liebe Christa - es ist schon fazzinierend wie so was entsteht und wie riesig diese "Windmühlen-Stiele" sind.
    Diese Strukturen im Schnee sind sehr schön- schön auch dass die Rehe gerade da waren
    lg gabi

    AntwortenLöschen
  10. Eine interessante Baustelle kannst du hier verfolgen und uns mitreissen.
    Alles ist meiner Meinung nach besser, als Atommüll endlagern.
    Winn künftig der Wind so richtig ungemütlich über deine Gegend fegt, so hat es wenigstens zugleich einen Nutzen.
    VG, Trudy

    AntwortenLöschen
  11. Ja da können wir uns auf etwas Spannendes gefasst machen... bei uns auf dem Land wird gerade untersucht, ob auch ein Rad aufgestellt wird... darum hatten wir ja letzthin die Fledermausspezialisten vor Ort! Tolle Aufnahmen hast du gemacht!
    Ja es ist praktisch, wenn der Strom einfach so mir nichts dir nichts aus der Steckdose kommt! Hier in Frankreich gibt es immer wieder grösste Widerstände gegen die zum Atomstrom alternativen Produktionsmöglichkeiten.... und ich kann es immer wieder fast nicht fassen, dass so viele Menschen sich nicht gegen den Atomstrom auflehnen!
    ♥-liche Grüsse in deinen Nachmittag
    brigitte


    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es stimmt, wir machen uns oft keine Gedanken, wo der Strom herkommt. Knopfdruck genügt und er ist da. Frankreich produziert ja noch mehr Strom aus Atomkraftwerken als wir hier. Wir müssen einfach global umdenken und dieser Atommüll ist ein weltweites Problem.

      LG Christa

      Löschen
  12. ich wusste nicht dass Steinkauze gerne in einer Brutröhre übernachten ... tja ... hat halt jeder so seine Eigenheiten :-)
    Die Reh-Feld-Bilder gefallen mir auch sehr.
    Und natürlich die Windrad-Baustellenfotos. Du bist bei den Baustellenarbeitern bestimmt schon bekannt. Hast du ihnen schon deine blogadresse gegeben, damit sie die Bilder schauen können?
    ich bin wieder begeistert - und danke für die Infos :-)

    lieber Gruß zum Wochenende von Heidi-Trollspecht

    AntwortenLöschen