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Sonntag, 21. Juni 2015

Storchenberingung

Ich bringe euch heute noch mal ein paar Fotos von unserer Storchenberingung mit. Ist zwar nichts Neues für alle, die schon länger hier lesen, da ihr schon in den Vorjahren dieses Prozedere gesehen habt, trotzdem ist es für uns jedes Jahr doch immer wieder ein ganz spannender Moment, dieses Spektakel zu verfolgen.

Zum Glück stellte unsere Gemeinde jedes Jahr einen Hubsteiger zur Verfügung.


Aus sicherer Entfernung beobachtet Mama Storch das Geschehen.


Und das ist das freudige und zugleich auch traurige Ergebnis unserer Kilianstädter Jungstörche. Zwei putzmuntere Kerlchen sind von ursprünglich vieren am Leben. Hinten am Nestrand seht ihr noch einen kleinen Storch, der nicht flügge werden wird. Er verendete einige Tage vor der Beringung, woran auch immer.....krank, Futtermangel, das werden wir nicht mehr klären können.
Leider konnte Herr Peter, der die Störche beringte, ihn nicht aus dem Nest holen. Die Distanz war einfach zu groß und er hätte ins Nest klettern müssen, was er aber nicht riskieren wollte. Die Natur wird das jetzt selbst regeln.


In der Zwischenzeit kreiste Mama Storch ständig über und um den Horst herum.





- Schnell wieder zu den Kleinen, der Hubwagen fährt weg!

Dass es Mama Storch war, die hier ständig beobachtete, erkannte ich dann an der Ring-Nr., ich konnte sie ablesen. Das war ein Schnappschuss in letzter Sekunde.


Das Gras steht hoch in Büdesheim.



Liliana hält alles im Bild fest.


Die Ringe für die kleinen Storchenkinder


Das sind die 3 Büdesheimer Storchenkinder.


Dann kommt für Liliana der schönste Moment an diesem Tag. Herr Peter holt einen kleinen Storch aus dem Nest heraus und zwar war es der mittlere der dreien.


Und sie darf ihn in den Armen halten, das Foto kennt ihr ja bereits.


Bei uns regnet es gerade draußen, aber der Regen ist wirklich notwendig und die Natur freut sich darüber.

Euch allen einen schönen Sonntag, genießt ihn!

Kommentare:

  1. immer wieder schön zu betrachten, ich denke für Lilliana war das ein unvergessliches Erlebnis

    lg und einen schönen Sonntag
    wünscht gabi

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  2. Ach, liebe Christa, dein Beitrag hat mich heute so berührt. Und ich kann noch nicht mal sagen, woran es liegt, dass mir nun die Tränen laufen. Habe mich so gefreut eure wichtige Arbeit wieder miterleben zu dürfen. Dann die traurige Nachricht und Foto. Trübe Gedanken, weil wir Menschen oft so sorglosen mit der Natur umgehen und damit so viel kaputt machen…. Mutter Storch, die so besorgt um ihren Nachwuchs ist. Und zum Schluss wieder das schöne Foto mit deiner Enkelin, dieses Mal im Zusammenhang mit der Aktion. Die Freude darüber, dass hier junge Menschen heranwachsen, die für Naturschutz sensibilisiert sind und sich bestimmt auch später dafür einsetzen, es weitertragen werden…

    Ganz ♥-lich grüßt
    Uschi

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  3. ich finde, die haben einen tollen Job, schönen Sonntag, Klaus

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  4. Die Flugbilder sind fantastisch schön, Christa!
    Was ich als absoluter Storchnichtswisserin nicht ganz verstehe, wieso kommen da die Elternvögel nicht hin und wollen von den komischen Fremden (Menschen) ihre Kinder mit Angriffe schützen? Haben sie da so große Angst vor den Menschen, daß sie lieber den Nest verlassen und von weitem zuschauen?
    Danke für deine liebe und viele Kommentare bei mir.
    Liebe Grüße

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  5. ich danke dir und Liliana wieder für die schönen Bilder.
    Es ist immer ein Erlebnis bei euren Erlebnissen dabei sein zu können.
    Deine Berichte finde ich jedesmal interessant - und da gehört es auch dazu von den weniger schönen Seiten des Lebens in der Natur etwas zu erfahren.

    Herzliche Sonntagsgrüße von Heidi-Trollspecht

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  6. Schöne Bilder, liebe Christa. Ich sehe eben Flögis Frage, die ich mir auch gerade stelle. Ist es eigentlich auch schon passiert, dass die Storcheneltern die "Beringer" angegriffen haben? Damit würde ich eigentlich rechnen.
    Lieben Gruß
    Elke

    (hier wird das Wetter gerade etwas besser. Regen haben wir eh keinen mehr, aber kalt war's am Vormittag. Gerade mal 15°C.)

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  7. Imagens lindas, principalmente a cegonha mãe voando sob o céu muito azul.

    Boa semana!
    Beijinhos.
    ⋰˚هჱ
    ♬✿゚。ه

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  8. Elke, Flögi, ich beantworte mal schnell eure Frage....

    Nein, das ist noch nie vorgekommen, dass die Störche die Menschen, wenn ihre Junge beringt werden, angegriffen haben.
    Ihr seht ja auch, wenn ihr euch in der freien Natur einem Storch nähert, dass er wegfliegt. Das ist ähnlich wie bei den Graureihern und vielen anderen Vögeln.
    Beobachten konnten wir, dass unser Storchenpaar jedoch seit 2010 mit jedem Jahr mutiger wurden, d.h. in 2010 flogen sie vom Horst bereits weg, als der Hubsteiger im Anmarsch war. Im letzten und auch in diesem Jahr flogen sie erst weg, als die Hebebühne knapp unter dem Horstrand war.
    Ein Storch greift Menschen nur dann an, wenn ganz konkrete Gefahr für ihn selbst droht.
    Wenn ihr beispielsweise einen verletzten Storch einfangen wollt, was euch ja auch gelingen mag, dann wird er sich vehement wehren und er kann dem Menschen schon große Verletzungen dann zufügen.
    Wir hatten mal einen verletzten Storch, den wir einfingen und in eine Tierauffangstation brachten, wo der verletzte Flügel behandelt wurde.
    Als Herr Storch wieder fit war, wurde er abgeholt und in die Freiheit entlassen. Das war schon ein größeres Unterfangen, ihn zu bändigen.

    Ich kann mich unserem Storchenhorst bis zu einem bestimmten Punkt nähern. Gehe ich näher heran, dann werden die Altvögel und jetzt auch die Jungen nervös.
    Sie würden mich zwar nicht angreifen, aber ich tue ihnen diesen Stress nicht an. Ich respektiere es, dass sie mich bis zu einem bestimmten Radius an sie heranlassen und nicht weiter.

    LG Christa

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    1. Danke Christa.
      Ja, man hört halt immer, daß Elterntiere ihre Jungen vehement von Gefahr schützen (Wildschweine oder Katzenarte), darum kam die Frage in mir auf.
      Liebe Grüße

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  9. So blau kann der Himmel sein, wunderbar. Es wird doch Zeit, dass er sich mal wieder öfter so zeigt. Störche sah ich jetzt in der letzten Zeit ganz schön viele auf unseren Niederrhein-Wiesen. Dann denke ich immer an Dich, liebe Christa. Herzliche Grüße, ClauDia.

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  10. Hallo liebe Christa,
    so etwas hatte mir der Herr auch erzählt, auch das die Storcheneltern ein zu schwaches oder krankes einfach töten und an die Geschwister verfüttern oder über das Nest schubsen. Man will es einfach nicht glauben das die Eltern zu so etwas fähig sind... aber wir Menschen sind da machtlos, das ist halt die Natur.
    Aber Ihr habt ja auch schöne Erlebnisse gehabt und Du hast wieder traumhafte Fotos gemacht!! Und toll finde ich, dass Liliana das große Glück hatte ein Storchenkind im Arm zu halten, das vergisst sie nie und sie wird sicherlich in Deine Fußstapfen treten.
    Ich freue mich schon auf Deine nächsten Fotos... z.B. was gibs neues bei Lilli, hat sie Kinder :-)

    Ich wünsche Dir noch einen schönen Restsonntag...
    Liebe Grüße
    Biggi

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    1. Liebe Biggi,

      ich berichtete hier im Jahr 2012 darüber und zeigte auch Fotos, wie unsere Storchenmama versuchte, ein kleines ihrer 4 Kinder zu verschlucken. Das sah echt schlimm aus, aber so ist die Natur.
      Wenn die Eltern merken, sie bekommen das Kleine nicht durch, muss es herhalten, um an die Geschwister eventuell verfüttert zu werden.
      Manchmal werfen sie auch nicht mehr lebensfähige Kinder aus dem Nest so, wie es auch andere Vögel machen.

      Lilli hat Kinder, schau mal in den Labels rechts unter "Störche" nach. Du hast dort selbst beim letzten Beitrag, als Lillis Kinder beringt wurden, sogar kommentiert. Vielleicht hast du es einfach vergessen.

      LG Christa

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    2. Moin liebe Christa,
      hab gleich mal nach geschaut... stimmt Du hast Recht. Am 20.05. und 30.05.hatte Du die Beiträge eingestellt. Das ist gar nicht so lange her... hätte ja erst mal nach schauen können *kopfschüttel*

      Liebe Grüße
      Biggi

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  11. Tolle Fotos , liebe Christa . Schön das du da so nah herankommen kannst . :)
    Liebe Grüsse Heike

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  12. Immer wieder spannend liebe Christa und ein tolles Erlebnis.

    LG Sabine

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  13. ...ich schaue sie mir jedes Jahr wieder gerne an, liebe Christa,
    deine Fotos von den Störchen...süß, die Jungen und toll, die Mutter im Flug,

    lieber Gruß Birgitt

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  14. Ganz lieben Dank euch allen für eure Zeilen, über die ich mich sehr gefreut habe. :-)

    LG Christa

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  15. Also ich finde es auch immer wieder interessant, und habe durch deine tolle Berichterstattung schon einige neue Dinge erfahren und was gelernt. Vor allem kommen wir "Normalos" diesem Geschehen ja auch nie so nah und somit doppelt schön es so wie bei dir verfolgen zu können.

    Einfach nur klasse und ich danke dir dass du uns auch wieder so ausführlich mitgenommen hast. Schön das zumindest ein paar Störche vom Nachwuchs die Chance haben groß zu werden. Geht einem das Herz auf, auch wenn natürlich solche Bilder mit dem Toten auch traurig stimmen. Wie schon geschrieben, so ist die Natur und Freude sowie Leid liegen oftmal dicht beieinander.

    Mit dem Regen freue ich mich auch für euch denn die Natur dürfte jubeln, gelle^^

    Bis gleich dann....*winke*

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  16. Das ist ja klasse, super Fotos. Ich war zwar schon bei der Beringung der Steinkäuze, aber eine Storchenberingung hab ich noch nie gesehen. Da wäre ich auch gerne dabei gewesen.

    LG Soni

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  17. Liebe Christa,
    an diesen Fotos kann man sich einfach nicht sattsehen. Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue.
    Es ist immer schade, wenn nicht alle Störche flügge werden. Aber so ist leider das Leben.
    Das foto von Liliane ist ein Prachtstück. Man sieht ihr die Freude an.
    Liebe Grüße
    Irmi

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  18. Ich schau ja immer bei dir vorbei, lasse aber nicht immer einen Kommentar hier, doch heute muß ich mal schreiben, dass das ein ganz wundervoller Post ist und mir die Bilder absolut gut gefallen.

    Hab es gut und eine schöne Woche ♥ Mathilda

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