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Freitag, 23. März 2012

Die einen haben es, die anderen nicht!

Gestern war Weltwassertag. Dieser Tag gab Anlass,  mal wieder darüber nachzudenken, wie selbstverständlich wir mit dem notwendigen Lebenselexir umgehen.
Wir öffnen den Wasserhahn und es ist da.


  
Aber in vielen Teilen der Erde ist das nicht selbstverständlich, es herrscht Wassermangel; es gibt keine Leitungen, wo man mal schnell den Hahn aufdrehen kann. Die Menschen laufen kilometerweit, um an einen Brunnen zu gelangen und wie es dort oft mit der Wasserqualität aussieht, das kennen wir nur zu gut aus vielen Berichten.

Bei uns sprudelt es überall.




Das muss aber nicht ewig so sein, denn wir gehen oft sehr verschwenderisch mit dem kühlen Nass um.
Gerade der Anbau von Lebensmitteln in Monokulturen, denken wir nur beispielsweise an die vielen Plantagen in Spanien, sind Wasserfresser ohne Ende, die Erde rächt sich aber dafür.
Es stellt sich wirklich die Frage: "Brauchen wir jetzt wirklich Erdbeeren aus Spanien oder ist es nicht eher sinnvoll, sich wieder mehr darauf zu besinnen, saisonalbedingte Produkte zu verzehren?"

Noch sprudelt es und wir können uns daran erfreuen.



Aber das Blatt kann sich auch bei uns mal wenden.


Kommentare:

  1. Ich staune immer wieder, wenn ich deinen Blog besuche.
    Du bist so fleißig und greifst so viele Themen auf.

    Bin nicht sooo oft hier, aber wenn, dann bleibe ich immer eine ganze Weile.
    Es ist schön bei dir!

    LG Marlis/Caatie

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  2. du hast ein ernstes Thema schön verpack

    lg gabi

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  3. Liebe Christa,
    Deine Wasserfotos sind super! Sag mal, darf ich mir das zweite ausleihen, um was auszuprobieren?
    LG Hannelore

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  4. Durch Hannelore habe ich hierher gefunden, die diese Adresse in Ritas Forum eingesetzt hat. Ich bin ganz weg, liebe Christa, und kann mich kaum lösen von diesen schönen Bildern. Natürlich erst mal vom Wasser, die faszinierend sind; dann aber vor allem von den wunderschönen Storchenfotos ... vielen herzlichen Dank für diese außergewöhlichen Bilder rundum, großartig! Ich werd sicher wieder mal vorbeikommen!
    Lg Ingrid
    www.ingrid-streicher.at

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  5. Oh, da sprichst du ein sehr ernstes Thema an, Christa, daß du - wie immer - mit schönen Fotos präsentierst.

    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende
    Hans

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  6. Ich danke euch allen für euer feedback. :-)

    Ingrid, dir ganz herzlichen Dank für deinen Besuch auf meinem Blog. Ich freue mich natürlich sehr, dass die Fotos, natürlich auch von den Störchen, gefallen. :-)

    Hannelore, klar darfst du dir das Foto nehmen. Wenn du es größer brauchst, sag Bescheid, dann schicke ich es dir.

    Jetzt wünsche auch ich euch allen ein schönes Wochenende.

    LG Christa

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  7. Wow Christa, deine Wasseraufnahmen sind ganz toll und sie regen zum Nachdenken an, ja Wasser ist das wichtigste in unserem Leben denke ich und so sollte es auch für alle da sein!
    Liebe sonnige Wochenendgrüße von Olivia

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  8. Hallo Christa
    ich brauche kein Obst von SONSTWO ..
    Aber nicht nur dort in Spanien zB wird mit Wasser geplatscht..fahre nach DK und das platscht es nur so..die Felder werden gesprengt..

    einen LG vom katerchen

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  9. Ich versuche auch mit dem Wasser sparsam umzugehen. Wenn ich früh ins Bad komme dauert es eine Weile bis das warme Wasser kommt.
    Da füll ich einen Eimer und der Steht dann in der Toilette. Warum soll das Wasser sinnlos weglaufen. Und im Garten wird nur mit Regenwasser gegossen.
    Oft bekomme ich ein schlechtes Gewissen, wenn mal so Statistiken einen vor Augen führen wieviel Liter Wasser benötigt werden um ein bestimmtes Produkt herzustellen.
    Wir kaufen und essen auch nur das was in der Saison wächst.

    Lg
    Brigitte

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  10. Die letzten Tage war jeder Tag ein solcher besonderer Tag, worüber ich mich gewundert habe. Gegen Rassismus war auch dabei. Am Weltwassertag wurde bei uns gesagt, die priv. Haushalte würden das meiste Wasser verbrauchen. Das hat mich auch gewundert, da genau wie du es beschreibst, überall zur Belustigung von Kunden und Touristen das Wasser sprudelt. Für mich ist es einerseits selbstverständlich, das Wasser immer zu haben und wenn es dann mal wieder abgesetellt wird, stehe ich immer kurz vor dem Nervenzusammenbruch, weil ich wirklich viel Wasser benutze. Deine Darstellung des ganzen Themas und auch die einzelnen Fotos gefallen mir sehr gut. Ein toller Erfolg, wenn du den einen oder anderen somit zum Nachdenken anregen kannst.

    Vielen Dank für deinen Kommentar, über den ich mich riesig gefreut habe. Ja, diese Demo ist wirklich sehr gut dokumentiert worden. Vom Lautsprecherwagen aus z.B. wurde die ganze Zeit geknipst und/ oder gefilmt.

    LG Wieczorama =^.^=, die dir ein schönes Rest-Wochenende wünscht.| Mein Fotoblog

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  11. Guten Abend Christa,

    grad hab ich dich "gefunden" und bin gleich in dem schönen und guten Wasserbeitrag gelandet! Mir gefallen deine Fotos sehr gut!
    Wir haben vor zwei Wochen eineinhalb Tage ohne Wasser verbracht - wegen Wartungsarbeiten und Folgeproblemen war es so lange abgestellt; da haben wir erlebt, wie schwer es ist auf was zu verzichten, was sonst wie selbstverständlich da ist. Zwar bin ich grundsätzlich auch auf Wassersparen eingestellt, seit dieser Aktion aber weiß ich erst richtig, wie kostbar Wasser für uns ist!

    Ich wünsche dir einen schönen und sonnigen Sonntag und werd bald wieder kommen; dein Blog ist wirklich sehr schön!

    Liebe Grüße, Joana

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  12. Du hast tolle Fotos gemacht zu diesem Thema.
    Wir haben sauberes, fliesend warmes und kaltes Wasser. Wir haben genug zu Essen, keinen Krieg ...
    Ich bin dankbar dafür.
    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag.
    Herzliche Grüsse
    Angela

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  13. Das bedenkenswerte Thema hast Du mit tollen Bildern illustriert! Ich mag ja solche Fotoserien.
    Wir verschwenden möglichst auch kein Wasser. Aber dann bin ich sauer, wenn die Wasserpreise ständig steigen, und - zumindest in Berlin - u.a. auch mit der Begründung, weil zu wenig Wasser verbraucht wird!

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  14. Hallo Christa,

    ich schließe mich Marlis an, dass du ständig Neues entdeckst und neue Themen aufgreifst. Bei Wasser denke ich auch an die Landwirtschaft, die je nach Witterung riesige Mengen verbraucht. Auf unseren Feldern wird jede Menge Salat und Erdbeeren angepflanzt. Wenn man solche Trockenperioden hat wie letztes Jahr im April/Mai, sind die verbrauchten Wassermengen riesig !

    Gruß Dieter

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  15. Ich danke euch allen noch für eure Meinungen zum Thema Wasser.

    Ja, nicht nur in Spanien wird viel Wasser benötigt und/oder verschwendet für massenhaften Anbau, das zieht sich durch viele Länder durch und ob all dieser Anbau wirklich notwendig ist, das sei mal dahingestellt.
    Wie viele Tonnen Nahrungsmittel wandern bei uns auf den Müll. Da werden immer wieder Stimmen laut, dass unsere Nahrungsmittel eigentlich zu preiswert sind, es ist immer alles da und es wird zu viel gekauft und dann vernichtet, weil es am Verderben ist und man es nicht mehr essen kann/will.

    Gitti, auch bei uns werden die Wasserpreise künstlich in die Höhe getrieben und wir bekommen auch die von dir erwähnte Begründung zu hören. Darüber darf man gar nicht nachdenken.

    LG Christa

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  16. Hallo liebe Christa,

    wir kannten beide mal jemanden, der sich sehr für sauberes Trinkwasser in Afrika engagiert hat. Sicher ist Wasser sparen, global gesehen, ein sehr ernstes Thema. Aber wo fängt die Verschwendung an? In der Industrie, in der Landwirtschaft oder zuhause. Wenn der eine sparen soll, warum der andere dann nicht? Es fehlt die Ausgewogenheit.

    Stell dir mal deine Brunnen, die du abgelichtet hast, ohne Wasser vor ??? Dies dann weltweit, alles an überflüssiger Wasserverschwendung aus, entfällt, vorbei. Bauern ohne Einnahmen, Rasenflächen und Botanische Gärten vertrocknet, Aquarienfische verendet, ... Sicher keine schönen Vorstellungen.

    Sollte man sich da nicht lieber Gedanken über die Aufbereitung von Wasser machen? Die Grundwasserreserven sind begrenzt und müssen sorgfältig beobachtet werden. Auf der anderen Seite wird allein in China täglich so viel Wasser verbraucht und nicht wieder aufbereitet, da könnte Deutschland lange, sehr lange, die Brunnen sprudeln lassen und die Bauern ihre Felder berieseln.
    Übrigens das nicht aufbereitete Wasser landet im Meer... glaubst du, die Politiker dort lassen sich etwas zu ihrem Umgang mit Wasser sagen?


    Liebe Grüße Vera

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  17. Vera, das ist ein sehr tiefgreifendes Thema und ich stimme vielen deiner Punkte zu.

    Das Problem zu lösen, ist auch mit Sicherheit nicht einfach. Ja, wo fängt die Verschwendung an???? Ich denke, ganz allgemein ausgedrückt, fängt sie dort an, wo man es einfach laufen lässt und sich keinerlei Gedanken macht. Bezogen auf die Industrie dort, wo "nur" noch wirtschaftliche Interessen im Vordergrund stehen.

    Gedanken machen sollten wir uns, global gesehen, über Aufbereitung von Wasser und auch mehr noch über die Abwässer, die leider nur zu oft ungeklärt und mit Absicht, wobei es hier auch wieder nur um finanzielle Interessen geht, in unsere Flüsse und im Meer landen.

    Aber so lange die Industrie hier das Sagen hat und sich die Politiker unterbuttern lassen, wird sich daran auch nichts ändern.

    LG Christa

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  18. Hallo Christa,

    ich denke, dass wir zumindest hier in Deutschland bereits recht strenge Vorschriften für die Aufbereitung, Entkeimung und Entgiftung von Abwasser aus der Industrie haben. Unsere Flüsse sind in den letzten 20 Jahren viel sauberer geworden, im Rhein leben bereits wieder Lachse. Da können sich andere Länder noch eine Scheibe von abschneiden.

    Aber ein schöner Brunnen sollte in meinen Augen auch sprudeln dürfen. Die Pumpe bringt das Beckenwasser ja immer wieder neu nach oben bzw. zum Speier, deshalb ist es nicht unbedingt eine Verschwendung. Oder doch? Wie sieht es mit der Energie aus *ggg*


    Liebe Grüße Vera

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  19. Hallo Vera,

    ja, natürlich soll ein schöner Brunnen auch sprudeln dürfen, hier liegt ja keine kontinuierliche Wasserverschwendung vor und etwas Freude dürfen wir uns alle gönnen.
    Die Brunnen sollten ja auch nur Symbol dafür sein, dass sich das Blatt mal wandeln kann und sie nicht mehr sprudeln.

    Das mag zwar zutreffen, dass wir in Deutschland strenge Vorschriften für unser Wasser haben, aber ehrlich......hält sich denn auch die Industrie an die Vorschriften? Wirklich konsequent wohl nicht. Es hat sich einiges gebessert, aber es liegt dennoch im Argen.
    Wir haben nicht allzu weit von uns entfernt eine Fabrik, die verschiedenartige Salze herstellt. Die Produktionsstätten wurden immer wieder vergrößert, weil der Absatz stimmte, es wurde also kräftig investiert. Nur.......worin man nicht investierte, war in die Entsorgung. Man hatte keine Lagerkapazität mehr für die Rückstände. Also, was tun?
    Ist doch nicht weiter schlimm....."wir entsorgen einfach in den nächsten Fluss". Das Fischsterben nahm seinen Lauf, Umweltschützer gingen auf die Barrikaden.
    Es half aber nicht viel. Die Firma leitete weiterhin in den Fluss ihre Rückstände. Als sie aufgefordert wurde, für eine andere Art der Entsorgung zu sorgen, da hieß es, man hätte keine weiteren Lagermöglichkeiten und wenn sie nicht ableiten dürften, dann müssten sie eben soundsoviel Arbeitskräfte entlassen.

    So läuft es doch in vielen Bereichen. Profit steht immer an erster Stelle. Es wird so viel produziert ohne darüber nachzudenken, was man mit anfallendem Müll macht. Es wird sich schon irgendjemand darum kümmern und wenn nicht, dann karren wir es halt irgendwo hin.

    Liebe Grüße
    Christa

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  20. Wieder so eine tolle Fotoserie von dir - ich schaue mir das immer total gern an und freue mich darauf - vielen Dank.
    Liebe Grüße, Gina

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