Freitag, 9. November 2018

Bingen - Teil 2

Im gestrigen post blickte der Großherzog Ludwig IV sorgenvoll auf den Rhein hinunter.
Wenn ihr Lust habt, dann schauen wir uns dort noch ein wenig genauer um.
Bei diesem Anblick glaubt man nicht, dass der Rhein an Wassermangel leidet.


Wir laufen die Uferpromenade entlang und blicken zum anderen Ufer. Hoch über den Weinbergen präsentiert sich das Niederwalddenkmal.


Jetzt stehen wir am Rhein-Nahe-Eck, im Vordergrund ein Kunstwerk des Künstlers Jo Kley.
"Poseidon" so der Name des Kunstwerks, gefertigt aus einem Anröchter Stein, ein Kalkstein, den es in zwei Farbnuancen gibt, blau und grün und gerne für Denkmäler verwendet wird, aber auch bei verschiedenen Bauwerken wie Kirchen Anwendung findet.
Der Meeresgott Poseidon ist eine aufbrausende Figur der Mythologie und diesen Charakter hat der Bildhauer in eine Welle übersetzt.
Das gesamte Ufer entlang des Rheins in Bingen ist übersät mit diversen Kunstobjekten.


Genau hier fließt jetzt die Nahe in den Rhein und ihr seht, dass hier eigentlich so gut wie gar nichts mehr fließt.


Die einen kommen vom Ort des Geschehens, wobei jeder die bunte Pracht genießt....


 ...die anderen zieht es dorthin, worauf auch wir einen blick werfen wollen.


Zwischen Bäumen blicken wir auf den Mäuseturm links und auf der anderen Rheinseite auf Burg Ehrenfels.


Auf den nächsten Foto seht ihr schon die Pilgerschar, die über Steine durch das Flussbett zum Mäuseturm geht.


Ich glaube, so langsam habe ich wirklich die Fahrpläne der DB im Kopf und weiß genau, wann ein Zug vorbei kommt, siehe auch mein Jahresprojekt "Im Wandel der Zeit".


Manche kletterten über Absperrungen und einen Abhang hinunter zum Ufer, andere nahmen eine kleine steile Steintreppe.


Wir sind nicht hinüber gegangen. Die Steine sind nicht befestigt und man rutscht enorm hin und her,
pures Gift für meine geschädigte  HWS mit  hypermobilen Kopfgelenken, verbunden mit Schwankschwindel, noch dazu wenn man eine Kamera in der Hand hält. Folglich ließ ich das lieber bleiben, denn etliche vollführten einen wahren Eiertanz auf den Steinen.


Danach wanderten wir noch ein wenig durch den hübschen Park, der zum Mäuseturm führt. Hier hat man verschiedene Weinstöcke gepflanzt und alle Sorten auf Tafeln beschriftet.




Neben dem enormen Wasserdefizit im Rhein, was wohl inzwischen auch Auswirkungen auf die Versorgung von Öl und Benzin hat, gibt es dennoch viel zu entdecken in Bingen.

Kommentare:

  1. Liebe Christa,
    danek für die herrlichen Burgenbilder! Die Bilder vom leeren Rhein machen immer noch große Sorge!
    Beim Mäuseturm war ja richtig Verkehr! Über den Steg wäre ich, glaube ich, auch nicht gelaufen ;O)
    Ich wünsche Dir einen schönen Tag und einen guten Start in ein wundervolles Wochenende!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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  2. Das gibt es wirklich^^ Schon allein dieser Teil zeigt es auch wieder wieviel man dort entdecken kann. Schaut auch wieder sowas von herrlich aus; prachtvoll die Farben des Herbstes; schöner kann es im Grunde nicht sein....wenn es nicht diese Nebenwirkungen gäbe. Das finde ich schon wirklich erschreckend. Könnte mich auch nicht erinnern so einen Tiefstand gesehen zu haben. Normal bekommt man immer etwas von Überflutungen mit....

    Ich hoffe wirklich es normalisiert sich, schöne seichter Regen und das ein wenig länger damit die Erde es auch erst einmal aufnehmen kann.

    Danke fürs Mitnehmen.

    Dir noch einen tollen Tag und liebe Grüsse

    N☼va

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  3. Liebe Christa,
    die Bilder mit den Burgen gefallen mir am besten, und die Bilder, die den Wasserstand im Rhein zeigen, oder in der Nahe, finde ich erschreckend. Leider scheint Regen ja weiter nicht in Sicht zu sein. Wahrscheinlich kann man auch nicht jeden Tag trockenen Fußes zum Mäuseturm laufen. Mein Sohn hatte gerade erst fast zwei Wochen Schulfrei. Er geht nach Nonnenwerth zur Schule, und diese liegt ja auf einer Insel im Rhein. Der Wasserstand war aber so niedrig, dass die Fähren zur Insel ihren Betrieb einstellen mussten. Warum die jetzt wieder fahren, weiß ich nicht. Eigentlich glaube ich nicht, dass der Rhein jetzt hier bei uns viel mehr Wasser führt als noch vor einer Woche.
    Ich wünsche Dir ein wundervolles Wochenende.

    Viele liebe Grüße
    Wolfgang

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  4. Liebe Christa,

    so schön Deine Aufnahmen, der Herbst leuchtet in seiner herrlichsten Pracht. Das habt Ihr gut gemacht und seid nicht da hinüber gegangen. Super gut gefällt mir natürlich auch der Blick auf die Weinreben, mmmhhh :-))

    Herzliche Wochenendgrüße
    Kerstin

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  5. Auch wir haben letzte Woche sehr viele Personen im Flussbett des Rheins spazieren sehen. Ich denke es ist diese einmalige dort spazieren zu gehen wo sonst Wasser ist, was die Leute das machen lasst.
    Ich hoffe einfach, dass es ein Jahrhundertereignis ist und sich nicht dauernd wiederholt.

    lg gabi

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  6. Liebe Christa,
    Danke für Deine wunderbaren ( und lustigen) Bilder. Wer strickt einem Denkmal schon einen Socken *gg*
    Diese Gegend ist einfach herrlich zu "er-wandern" und jeder Schritt bringt förmlich ein Feuerwerk an neuen Eindrücken.
    Ich dachte, dass es verboten ist, den Rhein zu queren ? Wer aber hat diesen Steg oder diese Ansammlung von Steinen geschaffen?

    Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und hoffentlich regnet es einmal kräftig, denn
    dieser Wassermangel ist wirklich beängstigend.
    (Bei uns hat man die Spritpreise erhöht, mit dem Argument, dass die Schifffahrt auf der Donau eingeschränkt ist ;-(( )

    Liebe Grüße
    Elisabetta

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  7. Eine sehr schöne Gegend liebe Christa. Mir gefallen die Kunstobjekte. Erstaunlich, dass immer noch so wenig Wasser fließt. Der Sommer war wohl zu trocken.

    Liebe Grüße Sabine

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  8. Jetzt weiß ich auch warum benzin/Diesel an manchen Tankstellen so knapp ist. Beim 4. Bild schaut es ja richtig trocken aus.
    Auch wenn du nicht zum Mäuseturm rüber gegangen bist, hast du trotzdem schöne Bilder mitgebracht. Ist denn das Rübergehen generell verboten?

    Liebe Grüße
    Vera

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  9. Liebe Christa,
    was für wunderschöne Fotos aus meiner Region!
    Es sieht auf Deinen Bildern echt viel schöner aus, als es in der Realität ist. Ich kann das bezeugen. Zum Mäuseturm würde ich auch nie "gehen", die Rutschgefahr ist einfach zu groß und außerdem möchte ich mir den Zauber dieses inmitten des Rheins (eigentlich!!!) stehenden Turms nicht nehmen. ;-)
    Liebe Grüße
    moni

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  10. ...ein schöner Ausflug, liebe Christa,
    die Gegend kenne ich nicht...die Weinberge sind auch so schön herbstlich gefärbt...irgendwie kann ich schon verstehen, dass viele das nutzen, dass der Turm gerade trockenen Fußes erreichbar ist...ich würde wohl auch mal schauen gehen,

    liebe Grüße Birgitt

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  11. Das ist eine wunderschöne Gegend, da würde ich auch gerne mal einen kleinen Spaziergang machen. Für mich wären gute Wege wichtig, da kämen keine Experimente in Frage. Einmal die Weinberge sehen, das reicht mir schon.

    Alles Liebe wünscht Mathilda

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  12. Liebe Christa,
    das sind wieder hübsche Bilder,die du uns heute zeigst!
    Ich weiß auch nicht,ob ich über die Steine hinüber gelaufen wäre,aber es hätte mich schon gereizt:)
    Ein schönes Wochenende wünscht dir
    Kristin

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  13. Liebe Christa,

    Was für ein erlebnissreicher Ausflug.
    Aber hast du Recht getan, nicht über Steine durch das Flussbett zum Mäuseturm gegangen zu sein. Man kann auch auf den Fotos sehen, das das
    ziemlich waghalsig ist.
    Wenn man nicht unbedingt baden gehen möchte.

    Danke fürs mitnehmen..

    Liebe Grüsse
    Elke

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