Montag, 17. Januar 2011

Sapziergang an Nidder/Nidda

Heute war seit langem mal wieder ein herrlicher Sonnentag, somit machten wir uns auf zu einem Spaziergang entlang der Nidder und Nidda.
Die Nidder hat weite Teile der Wiesen zwischen vielen Ortschaften überflutet, hier der Blick von Niederdorfelden in Richtung Schöneck.


Die Mündung der Nidder, rechts, in die Nidda



Wir laufen weiter der Nidder entlang Richtung Naturschutzgebiet und trauen unseren Augen nicht, als wir Störche auf einem Horst sehen, unglaublich und das im Januar in freier Natur.




Vor drei Tagen war im Vilbeler Anzeiger ein Foto von zwei Störchen, die an überfluteten Wiesen im Nebel standen und wir hielten dieses Foto noch für eine Fotomontage, weil wir nicht glauben konnten, dass jetzt Störche bei uns sein sollten. Allerdings sahen wir dieses Storchenpärchen auf den Wiesen noch im Oktober letzten Jahres, als alle anderen Störche schon weggeflogen waren. Die beiden heißen übrigens Fritz und Frieda.
Und hier sind sie zu Hause. Sie sind auf dem li. Horst, der re. war unbesetzt. Wir vermuten, sie wurden wohl im Winter hier gefüttert und vielleicht haben sie auch in den Holzschuppen, die sich weiter li. befinden,  noch ein Winterquartier. Ich muss morgen mal unsere Vogelschützer fragen, ob die Genaueres wissen.


Hier sieht man, dass der Wasserpegel wieder langsam sinkt, re. die Nidder, li. die überfluteten Wiesen, das Wasser läuft an vielen Stellen wieder in die Nidder zurück.



Ein schöner Spaziergang geht zu Ende, aber wir werden Fritz und Frieda wieder besuchen, bis im April oder Mai hoffentlich unsere anderen Störche auch wieder kommen.



Kommentare:

  1. Ein schöner Spaziergang, die Storchengeschichte ist ja wirklich interessant. Bestimmt haben sie hier in Deutschland ein Winterquartier gefunden und sind gar nicht weggezogen.
    Störche sind doch wunderbare Tiere.

    Liebe Grüße

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  2. Brigitte, seit 2 Jahren brüten wieder Störche in unserem Dorf und auch in den Ortschaften rundum haben sie wieder Einzug gehalten, es sind ganz wundervoll Vögel und wir sind wirklich erstaunt, dass diese beiden den Winter über hier geblieben sind.

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