Montag, 11. Oktober 2021

Aufwertung des Burgparks

Viele Städte legten sich in letzter Zeit ein Aboretum zu. Zum einen, um einen Beitrag durch Baumpflanzung für die Umwelt zu tun, zum anderen aber auch, um bestimmte Bereiche aufzuwerten, sie für Besucher attraktiver zu gestalten.
Das geschah auch in Bad Vilbel, der Wasserstadt, im Burgpark. So wurden im letzten Jahr 77 neue Gehölze gepflanzt, 14 wurden schon in den Vorjahren eingebuddelt. 81 verschiedene Gehölzarten und Sorten sind dort nun zu bestaunen. Da ich in 2020 nicht in diesem Bereich war, staunte ich nicht schlecht, als ich das jetzt sah.

Die sich durchschlängelnde Nidda ist sowieso immer einen Besuch wert. Viele Bäume tragen noch ihr grünes Blätterkleid, aber der Herbst ist auch im Kommen.


Hier sind nun einige Newcomer



Hier setze ich mal einen Fokus auf S/W.



Ich werde sie mit Sicherheit mal alle erkunden, las aber bereits, dass ein Japanischer Perlschnurbau, eine Steineiche, ein Speierling, ein Eichenholzbaum auch mit von der Partie sein sollen. Alle neu gepflanzten Bäume und Gehölze wurden mit Schildern versehen, die Auskunft geben über Namen, Herkunft und Zugehörigkeit der Pflanzenfamilie. Eine schöne Sache, finde ich.


 

Aber auch die Nidda selbst wurde aufgewertet. Wie ihr seht, ist auch dieser Bereich eingebunden in den Regionalpark RheinMain



Zum besseren Lesen


Das sind nun die Steinstufen.


In diese Richtung geht es nun weiter zur Innenstadt. Dazu ein anderes Mal ein wenig mehr.


Ich hoffe, das Wetter war bei euch allen am Wochenende so fantastisch wie bei uns, Sonne und blauer Himmel pur, was man nutzen musste, um draußen unterwegs zu sein, was ich natürlich ausgiebig tat.
Die neue Woche soll ja eher unbeständig werden.

Wie auch immer.....ich wünsche euch eine schöne neue Woche.


15 Kommentare:

  1. Liebe Christa,
    ein Lob, dass man so viele neue Bäume gepflanzt hat. Das war
    für Dich eine Bereicherung das erleben zu können.
    Ich erinnere mich gerne an Bad Vilbel, vor vielen Jahren wohnte
    dort meine Mutter und ich bin mit meinem Hund Luluc sehr oft an
    der Nidda entlang gewandert. Einmal ist er mir sogar an einem
    eiskalten Wintertag für 2 Stunden entwischt, was schon fast eingefroren
    durch die Warterei :-) aber wohlbehalten kehrte er zurück.
    Wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche und sende Dir liebe
    Grüße, Karin Lissi
    PS: Sehr schöne Fotos hast Du wieder eingesetzt!!!

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  2. Das finde ich auch toll das so einige Städte sich nun auch entschließen ein Arboretum anzulegen. Bleibt da immer zu hoffen dass sie wissen was sie nehmen und es der heimischen Flora nicht schaden zufügt. Gab es ja leider schon häufig genug. Tolle Bilder hast du von dort mitgebracht, ein schöner Spaziergang zu dem du uns mitgenommen hast. Danke dir dafür.

    Hab einen hoffentlich schönen Wochenstart und liebe Grüsse zugeschickt

    Nova

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    1. Ich denke, in einem kleinen und kontrollierten Gebiet wie diesem wird das angelegte Aboretum der heimischen Flora keinen Schaden zufügen.
      Grundsätzlich bin ich auch dafür, einheimische Bäume zu pflanzen, aber wie wir sehen, haben viele unserer einheimischen Bäume durch die Klimakrise enorme Probleme, selbst die als resistent bekannte Buche.
      Sicherlich ist es nicht ratsam, einen ganzen Wald in dieser Art neu aufzuforsten, aber man könnte auch ein solch kleines Gebiet als Experiment betrachten, welche der Gehölze klar kommen mit unserem Klima.
      Zurzeit wird ja auch in vielen Städten experimentiert mit dem Anbau neuer Baumarten, die ihren Ursprung nicht unbedingt hier bei uns haben.

      Wir stehen auf jeden Fall vor einer enormen globalen Herausforderung.

      LG

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  3. Hallo Christa,
    da schließe ich mich den Worten von Nova an, denn heutzutage ein Arboretum anzulegen ist nicht einfach und kann schnell falsche Impulse erzeugen. Bäume, die hübsch blühen oder sonst irgendwie besonders erscheinen, müssen nicht unbedingt in unser Klima passen. Aber vielleicht sind ja auch einige Zukunftsbäume gepflanzt worden, die du später noch vorstellst.
    Auf jeden Fall sieht es schön grün aus und im Sommer ist ein Spaziergang im Schatten der Bäume sicher wunderschön.

    Liebe Grüße und eine schöne Woche
    Arti

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    1. Ich habe eben schon Nova geantwortet.
      Was der Baum der Zukunft sein wird, das wird sich noch zeigen müssen, aber es wird in vielen Städten geforscht und getestet, wobei es nicht ums Blühen geht, sondern vielmehr um die Resistenz gegen das sich drastisch veränderte Klima.

      LG

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  4. Liebe Christa,
    bei uns gibt es schon seit einigen Jahren ein Aboretum, da sind inzwischen die Bäume mächtig gewachsen und müssen schon wieder im gestutzt werden. Ich laufe sehr gerne durch dieses Gebiet, es wird von der Uni Freiburg gepflegt, dies machen die Forststudenten. Der Montag fängt bei uns sehr vielversprechend an, die Sonne scheint.
    Liebe Grüße
    Edith

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  5. Ich denke auch einen Park durch Neupflanzungen aufzuwerten ist einen tolle Sache. Grün können wir gar nicht genug haben, das trägt mehr zur Verbesserung des Welt-Klimas bei wie irgendeine co²Steuer.

    lg gabi

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  6. Oh ja, liebe Christa,
    das ist auch ein wunderbarer Park, und wie schön, dass hier so viele neue Bäume gepflanzt wurden. Ich hoffe, sie wachsen alle gut an und leisten somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Die Spiegelungen in der Nidda sorgen für zusätzliche Foto-Attraktivität. (Solche Spiegelungen haben übrigens auch wir genützt bei unserem "Babybauch-Shooting", von dem ich jetzt ein paar ausgewählte Bilder zeigen darf :-))
    Herzliche Rostrosen-Oktobergrüße und eine gute neue Woche
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2021/10/babybauch-shooting-und-die-farben.html

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  7. Ja, da findet ein Undenken statt und wenn neue Bäume gepflanzt werden, sind dies klimaresistente oder zumindest besser damit zurechtkommende. Die Wissenschaft schläft da ja nicht. Leider können wir nichts ungeschehen machen und einige merkbefreite lügen sich ja immer noch in ihr Zuckerdöschen rein.
    Einen guten Start in die neue Woche!
    Liebgruß,
    Tiger
    🐯

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    1. Umdenken natürlich.

      Wenngleich die neue Wortschöpfung auch Gebrauch herausfordert.😁

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  8. Das ist zu begrüßen,dass sich derartige Parks erweitern und mit Hinweisen alles Neue markieren.Eine wunderbare Wanderung darf der Besucher erleben.Vielen Dank für die
    Information.
    LG zu dir von mir

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  9. Liebe Christa,

    das ist natürlich wunderbar. So ein direktes Aboretum haben wir hier in der Nähe nicht, aber trotzdem viel Grün und so manches ist da immer auch wieder einmal erneuert worden. Hier in unserem Landschaftsschutzgebiet wollen sie jetzt auch noch einmal etwas machen.
    Schöne Bilder hast Du mitgebracht. Das gefällt mir sehr.

    Liebe Grüße
    Jutta

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  10. Love it so much. Beautiful photos.

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  11. Ja das ist schön liebe Christa, wir waren dieses Jahr ganz im Frühjahr, ich glaube März oder April das erste Mal in Bad Vilbel, ich fand das auch so schön dort an der Nidda, wir sind ein Stück lang entlang spaziert, auch am Burgtheater. Ich fand das auch schön. Super, dass nun immer mehr Neuzugänge dazukommen, es können nie genug Bäume sein ♥

    Herzliche Grüße
    Kerstin und Helga

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  12. Das gibt doch Anlass zur Hoffnung. Es ist schön, wenn langsam alle wach werden. Es können nicht genug Bäume gepflanzt werden. Wobei auch manchmal
    der alte Wald und die vorhandenen Bäume besser erhalten werden sollten. Aber pflanzen von Bäumen ist auf jeden Fall toll...Insgesamt sieht es an der Nidda sehr schön aus.
    LG. Karin M.

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