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Sonntag, 19. Mai 2013

Eurovision Song Contest

Wieder ist ein "Eurovision Song Contest" zu Ende gegangen, wobei ich sagen muss, mir hat die frühere Bezeichnung "Grand Prix Eurovision de la Chanson" besser gefallen. Hängt wohl aber damit zusammen, dass ich die französische Sprache sehr mag. :-)

So schlecht hat Deutschland lange nicht mehr abgeschnitten, aber so ist es eben, die Geschmäcker sind verschieden. Unser Lied war nicht schlecht, wobei es bei der Vorentscheidung nicht unbedingt mein Favorit war. Trotzdem hat unsere Sängerin ihr Bestes gegeben und es ist ein wenig schade, dass sie so weit hinten gelandet ist.

Bemerkenswert ist immer wieder, wie bei der Abstimmung die Länder ihre Nachbarn bedenken. *g*

Gleich zu Begin fand ich den Rock-Song aus Frankreich nicht schlecht. Der Beitrag aus Island hat mir sehr gut gefallen und auch der ungarische war sehr originell. Vielleicht ein anderer Sänger und der Song wäre noch weiter nach vorne gekommen.

Italien präsentierte ebenfalls einen super Titel, wobei der Sänger in meinen Augen ein bisschen zu brav/konservativ angezogen war.

Der dänische Beitrag war schon schon klasse und ich denke, die Dänen haben zu Recht sich den Sieg erobert. Ich gönne es ihnen von Herzen und nächstes Jahr haben wir wieder eine neue Chance in Dänemark. :-)

Freitag, 17. Mai 2013

Ganz nah dran ...

...war ich an einem Schneckentanz. :-)






Aber diese hübsche Weinbergschnecke wandert nicht ins Schneckenpfännchen, habt ihr gehört? :-)

Wer weitere tolle Makro-Aufnahmen sehen will, der schaut einfach bei Liese vorbei.


Donnerstag, 16. Mai 2013

Vom Loch zum Windrad_Teil 13

Mein PC-Problem konnte ich heute Nachmittag dann endlich lösen. Nachdem alle Leitungen durchgemessen und sie in Ordnung waren, keinerlei Störung vorhanden war, zog ich den Stecker vom Router, steckte ihn nach einiger Zeit wieder hinein und dann ging gar nichts mehr, heul.
Oftmals liegt die Störung ja auch beim Router.
Ich steckte dann das Kabel einfach mal versuchsweise in eine andere Öffnung des Routers und wie von Geisterhand funktionierte wieder alles, freu. Ich malte mir schon die schlimmsten Trojaner im Kopf aus.

So, nun aber weiter bei Windrad Nr. 8

08.05.13 ganz früh morgens, ich war unterwegs zu einem Termin und sah die großen Laster auf der Zufahrt zur Baustelle stehen. Sie hatten die beiden Röhren geladen. Nebelschwaden lagen auf den Wiesen und Äcker.


10.05.13
Die Röhren waren auf der Baustelle abgeladen worden. Ansonsten ruhten dort die Arbeiten.



Da es heute Morgen ziemlich windstill war, dachte ich, ich muss zur Baustelle. Von weitem sah ich, dass die beiden Röhren schon auf dem Turm waren. Er ist jetzt insgesamt 135 m hoch.


Mal ganz nach oben zoomen. Dort stehen Männer auf der Plattform, was nur bedeuten kann, es wird bald etwas geschehen. Der Kran hat die Plattform innen nach oben gezogen, was man an den Seilen erkennt. Diese Plattform, was eigentlich ein korbähnliches Gestell ist, hattet ihr schon in vorangegangenen Posts gesehen.


Auf dem nächsten Foto erkennt man im Vordergrund zwei Rotorblätter, links dahinter das Gehäuse, in das sie hineingesteckt werden und rechts hinten der Motorblock, das Herz des Windrades.


So sieht das Rotorblatt von vorne aus, es ist 50,5 m lang.


Noch mal ein Blick in den Motor, in dem auch ein Mann zu erkennen ist.


Ich sprach dann mit dem Vorarbeiter, der mir mitteilte, dass der Motorblock jetzt hochgezogen würde und ich mich weiter von der Baustelle aus Sicherheitsgründen entfernen müssen, da, sollte es Schwierigkeiten, das Seil am Kran weit ausschlagen könne. Der direkt an der Baustelle sich befindliche Mann wurde dann auch gebeten, sich zu entfernen. Die fast quadratischen weißen Teile, die sich direkt hinter dem Mann befinden, sind die Klappen für die Rotorblätter.


Und los gehts, der Motorblock wird nach oben gezogen. Er wird noch von drei weiteren Seilen geführt.


Ich stehe jetzt ungefähr in Höhe der Seilwinde, die auf dem Acker steht,  ca. 30 m von der Baustelle entfernt. Das vordere Seil des obigen Fotos führt zu dieser Winde. Im Hintergrund sieht man ein Baustellenfahrzeug, das andere Seil führt dorthin und ein 3. Seil geht in die entgegengesetzte Richtung. Der Kran zieht den Motorblock nach oben und die Männer führen ihn mit den drei Seilen, damit er beim Hochziehen nicht an den Turm knallt.



Auf dem nächsten Foto sieht man wieder gut die drei Führungsseile.


Gleich geschafft


Der Motorblock ist jetzt schon über dem Turm, wird leicht gedreht und dann abgelassen.




Das Werk ist vollbracht, das Herz ist oben. Dieser Vorgang vom Abheben bis Aufsetzen dauerte 50 min.
Inzwischen ist es ganz trüb geworden, ich mache mich auf den Weg nach Hause, es wird bestimmt bald regnen.


Morgen soll das Gehäuse für die Rotorblätter hochgezogen werden und nächste Woche sind diese dann an der Reihe.
Herr Turmfalke hat von der Wiese auch zugeschaut und sich bestimmt gewundert, was Spezie Mensch so alles anstellt. *g*


Auf euren Blogs schaue ich morgen wieder vorbei. :-)

Mittwoch, 15. Mai 2013

Vom Loch zum Windrad_Teil 12

Jetzt wird es höchste Eisenbahn, dass ich mal wieder über den Fortschritt der beiden Windräder berichte.
Am 21.02.13 waren wir auf Baustelle Windrad Nr. 8 und schauten uns an, wie ein Kreisring nach oben transportiert wurde, klick.
Im Post direkt darunter war das Windrad Nr. 9 schon bis zu einer bestimmten Turmgröße fertig.

Wir machen jetzt einen Sprung zurück zum 06.03.13 und sehen, dass das Windrad Nr. 8 nun auch diese Turmhöhe erreicht hat.


Könnt ihr evtl. abschätzen, wie hoch der Turm jetzt ist? Nun, ich verrate es euch. Er ist knapp 90 m hoch. Jetzt kommen noch 2 Röhren à 23 m auf den Turm, aber die Baustelle wird zunächst geräumt, weil ein größerer Kran aufgebaut werden muss. Dieser wird nun erst wieder auf der anderen Baustelle, also bei Windrad Nr. 9 aufgebaut werden.

13.04.13 Wir sind jetzt auf Baustelle Windrad Nr. 9, der Riesenkran wird aufgerichtet.


Am nächsten Tag steht er.


Und jetzt könnt ihr schon mal einen Blick auf das Gehäuse werfen, in dem der Motorblock untergebracht wird. Gigantisch oder?


Ich verabschiede mich von Baustelle Windrad Nr. 9, denn den weiteren Aufbau konnte ich nicht im Einzelnen verfolgen, da ich zu viele andere Sachen zu erledigen hatte. Man nennt das einfach "Zeitmangel". Aber ich hoffe, ich kann euch den kompletten Fortschritt auf der anderen Baustelle, also beim Windrad Nr., 8 zeigen.

06.05.13 Willkommen bei Windrad Nr. 8, der Kran steht!


Rundum blühen die Rapsfelder.


Das sind Teile, die zum Motorblockgehäuse zusammengebaut werden.


Ein naher Blick auf Kran und Turm, der knapp 90 m hoch ist.


Unterteil des Krans, der von der  Firma Sarens zur Vergügung gestellt wurde. Diese Firma liefert Transportfahrzeuge zum Bewegen von schweren Gütern. Alle die unter Label "Frankfurt" hier das Einschwimmen der Osthafenbrücke verfolgt haben, sahen dort, dass die Pontons zum Schwimmen der Brücke über den Main ebenfalls von dieser Firma stammten. An den Ausleger des Krans können zur Stabilisierung Gewichte angebracht werden.


Dies sind die Gewichte. eine solche blaue Stahlplatte in der Mitte wiegt 10 t.


Das Gehäuse für den Motorblock wird zusammengebaut.



Auf dem folgenden Foto ist die Kappe zu sehen.


Fortsetzung folgt.

Seit gestern habe ich Computerprobleme, heul.
Wenn ich ins Internet gehe, dauert der Seitenaufbau, insbesondere bei Bildern extrem lange. Normalerweise geht der Aufbau ruck-zuck.
Es nervt zur Zeit. Habe schon mit dem Virenscanner mal alles abgescannt, der konnte aber nichts finden. Normales Arbeiten auf dem Rechner funktioniert auch, nur alles, was mit dem Internet zu tun hat, dauert und dauert. An der Leitung kann es nicht liegen, denn mein Mann hat auf seinem Laptop keine Probleme.
Hoffentlich finde ich das Problem auf meinem Rechner.

Montag, 13. Mai 2013

Lernen für ein selbständiges Leben

Dieser post ist ein wenig Nachlese zum Muttertag.
Jedes Kind kann sich glücklich schätzen, von einer liebevollen Mutter umsorgt zu werden. Aber auch den Papa wollen wir nicht vergessen, der ebenso eine wichtige Rolle für die Entwicklung der Kleinen hinaus in ein selbständiges Leben spielt.
Unsere drei Amselkinder sind prima dran und haben ganz wundervolle Eltern, dich sich rührend um sie kümmern, sie ermutigen, ihnen Vertrauen schenken. Alles wichtige Voraussetzungen, dass sie ihr weiteres Leben meistern können.
Ihr erinnert euch noch, dass das kleine Amselkind sich in diesem Post auf dem letzten Foto beschwerte, dass Mama sich etwas anderes in den Schnabel steckte als "nur" ein Stückchen Apfel?

- Mama, wir haben so einen Hunger, vom Apfel wird man einfach nicht satt!


* Nun gut, dann schaut mal zu, wie man das macht!


* Den Schnabel ganz fest in den Knödel stecken und ein Stückchen herausholen.


* Nach oben schnicken, mit der Zunge auffangen und dann fressen.


* Jetzt kommt und probiert das mal
- Das sieht aber ziemlich kompliziert aus. Ich weiß nicht, ob ich das kann!

 
* Nur Mut, meine Kleine, du schaffst das!


* Hey, super, das machst du wirklich prima! Und du, mein lieber Sohnemann, komm, trau dich!    Schau, wie dein Schwesterchen das macht, ist doch ganz einfach!
< Mama, ich weiß nicht, das sieht so schwer aus. Ich bin doch noch so klein, ich kann das bestimmt nicht!


- Brüderchen, komm, das ist wirklich ganz einfach. Du schaffst das auch und zusammen macht doch alles immer viel mehr Spaß!


Bei so viel Aufmunterung fasste sich dann das Brüderchen ein Herz und flog zu seiner kleinen Schweister.

- Auf, jetzt machen wir das zusammen genauso, wie Mama es uns gezeigt hat!


* Ich kann euch gar nicht sagen, wie stolz ich auf euch bin, ihr seid einfach die liebsten und mutigsten Kinder der Welt!


- Ich muss jetzt aber doch mal etwas trinken!
* Mach das, meine Kleine!

 
° Und zum Nachtisch, meine beiden Racker, bekommt ihr von Papa jetzt ein bisschen Apfel. Ja, ja, nicht drängeln, jetzt füttere ich euch noch mal!


Das letzte Foto ist nicht ganz so gut geworden, es war ein schneller Schnappschuss aus dem Fenster, aber es war köstlich zu sehen, wie die beiden von Papa Futter erbettelten.
Zur Zeit könnte ich dauernd am Fenster schauen und zuschauen, was Familie Amsel draußen treibt.
Heute hat Amselpapa zum 1. Mal ein Kleines, als es um Futter bettelte, sanft weg geschubst. Dieses Spiel wiederholte sich mehrfach. So langsam werden unsere drei Amselkinder erwachsen und werden jetzt bald ganz für sich selbst sorgen müssen.
3 - 4 Äpfel am Tag gehen zur weg. *g*