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Dienstag, 12. September 2017

Im Wandel der Zeit 2017_September

Gestern Morgen zwischen zwei Regenschauern begab ich mich an die Nidda, um mein Jahresmotiv aufzunehmen.
Zunächst ein kurzer Blick über einen Gartenzaun, hier blüht es noch wunderschön.


Blick auf Nidda mit Nidder von rechts kommend, beide Flüsse führen gut Wasser.

Jetzt laufe ich wieder an der Nidda entlang, Blick auf den Gronauer Hof.


Die 1. Renaturierungsstelle kommt.


Auf der Weide vom Gronauer Hof wird ein Pferd zum Reiten vorbereitet.


Ich blicke in diesen Renaturierungsarm und hier ist ein tolles Schauspiel zu sehen. Zahlreiche Schwalben fliegen tief über das Wasser, um an Fliegen und andere Insekten zu kommen, die sich über der Wasserfläche tummeln.
Damit man das besser sieht, klickt die beiden nachfolgenden Fotos an, sie haben ein größeres Format als üblich, damit man auch die Schwalben ein wenig sieht.


Leider hatte ich nur mein 24 - 105 mm Objektiv mitgenommen und bedauerte, dass ich nicht das größere Telezoom mit dabei hatte.


Das folgende Foto ist mein September-Bild aus der Jahresfoto-Serie.


Das sieht richtig aufgeräumt aus oder?
Keine Gräser mehr im Vordergrund, keine Brennesseln, hier wurde inzwischen gemäht.

Ich begebe mich wieder auf den Rückweg und beobachte noch ein wenig ein Höckerschwanpaar, das dort gründelte und dann auch in meine Richtung schwamm.




Bis auf ein paar kleine Tropfen hielt das Wetter, aber später fing es dann wieder an zu regnen und dieser Agapanthus musste eine Dusche über sich ergehen lassen.



Bei uns ging gerade auch wieder ein Regenschauer nieder, es blitzte und donnerte einige Male.
Jetzt folgen die Jahresfoto noch einmal als Vergleich von Januar bis September.










Ich hoffe, es geht euch allen gut. :-) Ich verschwinde mal wieder in die Versenkung, damit ich mit meinen Arbeiten voran komme. Seid bitte nicht böse, wenn ich es nicht schaffe, bei euch allen vorbeizuschauen.

Donnerstag, 7. September 2017

Wir lieben sie alle

...wenn sie im Sommer an Blüten sitzen, ihre Flügel ausbreiten und sie uns die Schönheit ihrer Zeichnungen zeigen.
Der Kerl in diesem post fragte euch, ob ihr ihn kennen würdet. Evas Spezialist meinte, es wäre ein Tagpfauenauge. Luis riskierte mal "ein Auge" von den Vieren.  Uschi sah 30 von ihnen im ihren Garten und meinte schrieb noch: "Umso lustiger, dass du an dem Tag welche fotografiert hast *zwinker*."

Dann schauen wir mal, ob die drei richtig lagen. Der mit dem dunklen Bauch bewegt sich.


Zwei Augen können wir jetzt schon deutlich sehen.


Jawohl, er hat vier und ihr hattet recht, es ist ein Tagpfauenauge.
Unzählige tummelten sich an diesem Tag auf den Blüten des Argentinischen Eisenkrauts, aber auch etliche waren noch auf dem Schmetterlingsflieder zu sehen.


Hier gefällt mir das Bokeh sehr gut.


Die mit den weißen Flügeln, mit einem oder zwei Punkten waren auch unterwegs. Die Rede ist von den Kohlweißlingen. Ob es sich um einen großen oder kleinen Kohlweißling handelt, kann man nur an der Färbung der Flügelspitzen erkennen, dem so genannten Apikalfleck. Bei den kleinen Kohlweißlingen ist die Färbung schwächer und reicht meist nur bis zum ersten Diskalfleck, bei den großen setzt sie sich weiter nach unten fort. 
Männliche und weibliche Schmetterlinge erkennt man an der Anzahl der Diskalflecke.





Zu beobachten war, dass sich die Männchen kleine Machtkämpfe lieferten. Sie lassen sich dann oft paarweise von oben nach unten fallen.

Gerne schicke ich diesen Beitrag auch heute zum "Naturdonnerstag" von Ghislana.


In der nächsten Zeit werde ich immer mal nur sporadisch bloggen, ich muss erst noch ein paar andere Dinge erledigen, das fehlt mir die Zeit zum Bloggen etwas.
Somit muss auch kommenden Montag, 11.09.17, der S/W-Fokus bei mir entfallen.
Ich melde mich wieder, wenn es damit bei mir weiter geht.

Dienstag, 5. September 2017

Der mit dem langen Rüssel

Normalerweise treibt er sich gerne bei uns am Phlox herum oder am Bleiwurz, gestern sah ich ihn aber am Argentinischen Eisenkraut. So schnell konnte ich gar nicht die Kamera auf ihn richten, zweimal abdrücken und schon war er auch wieder weg.


Immer wieder schön zu sehen, wie weit er seinen Rüssel ausfährt, der kleine Taubenschwanz, um ihn tief in eine Blüte hineinzuschieben.


"Und ich bin doch auch ein schöner oder? Von oben wollt ihr mich immer gerne sehen, aber heute zeige ich euch mal meinen Bauch. Na, wisst ihr, wer ich bin?!


Überhaupt fand gestern ein großes Getummel am Argentinischen Eisenkraut statt, davon zeige ich euch noch ein bisschen mehr.

Montag, 4. September 2017

S/W-Fokus_Woche 36_2017 - Kornstreifen

Gestern war gespannte Stimmung in Frankfurt/M. Sicherlich haben viele von euch mitbekommen, dass gestern Morgen ca 70.000 Menschen evakuiert werden mussten, damit eine Bombe entschärft werden konnte. Um 12.00 Uhr sollte mit der Entschärfung begonnen worden, aber es kam zu Verzögerungen, da nicht alle Bewohner der Aufforderung der Polizei nachgekommen waren, ihre Wohnungen zu verlassen.
Letztendlich ging am Nachmittag alles gut und diese beiden Helden, ja, so muss man sie wirklich bezeichnen, ist es gelungen, das Ding unschädlich zu machen. Der Hessische Rundfunk berichtete den ganzen Tag über über all das, was sich in Frankfurt abspielte.
Letztendlich kann man sagen:  "Ende gut, alles gut!"
Ein Dank geht auch an die Polizei, die vielen Hilfsorganisationen und freiwilligen Helfer, damit diese Aktion gemeistert werden konnte.

Politisch gesehen, ging es dann am Abend zum ersten Schlagabtausch zwischen Angela Merkel und Martin Schulz auf gleich 4 Kanälen im Fernsehen weiter.
An und für sich war diese Diskussion keine Überraschung und nimmt man das Gespräch kritisch unter die Lupe, ziehen beide doch, mit wenigen Abstrichen hin und her, am gleichen Strang.

Das Regionalparkfest Rhein-Main fand wieder am gestrigen Sonntag statt und viele Radfahrer und Spaziergänger waren unterwegs, um sich das Spektakel, auch entlang der Hohen Straße, nicht entgehen zu lassen. Ich berichtete schon mehrfach darüber, z.B. hier.
Mein Mann und ich waren auch dort ein wenig wieder unterwegs. Das Wetter war super und wir mischten uns unter die zahlreichen Besucher, schnabulierten hier und dort etwas...


und lauschten dann der Stimme unseres ev. Pfarrers, der einen Gottesdienst an der großen Galgenschaukel unter freiem Himmel abhielt, wie es schon seit Jahren Brauch ist.
Es war zugleich ein Taufgottesdienst. Weitere Bilder werde ich davon aber nicht zeigen.


Heute ist aber der S/W-Fokus dran.
Das Korn ist überall abgeerntet, aber wohl doch nicht ganz.


Es stehen noch viele nicht abgeerntete Streifen entlang der Äcker.


Oh, was ist das? Jalousie zu?


Ich ziehe sie mal ein Stück hoch.


Alles klar, worum es hier geht? Das Original darf natürlich nicht fehlen.


Wir freuen uns, dass doch etliche Bauern ein Herz haben für diese kleinen putzigen Gesellen, die es auch immer schwerer haben und deren Bestand in den letzten Jahren abgenommen hat. Wir von unserem Vogelschutzverein haben uns auch in diesem Jahr wieder an der Hamsterkartierung mit beteiligt, zahlreiche Bauten gefunden, aber, wie schon gesagt, der Bestand hat abgenommen. Trotzdem freuen wir uns, dass sie noch da sind und hoffen, sie werden nicht gänzlich baden gehen.


Ein anderes Feld....



Die putzigen Kerle mussten einfach in den Fokus genommen werden. Ich hoffe, ihr könnt lesen, was auf dem Schild gedruckt ist. Eine tolle Sache des Main-Kinzig-Kreises, diese Hinweistafeln aufzustellen. :-)


Euch allen eine schöne neue Woche, Sonne ist angesagt und die muss man einfach noch ein wenig auskosten.
Verlinkt euch bitte für den S/W-Fokus wieder selbst.:-)


Samstag, 2. September 2017

Schöne Tage

Heute bringe ich euch ein Zitat von unserem großen deutschen Dichter mit, das mir zu dem kürzlich aufgenommen Foto sehr gut gefällt.
Zur größeren Ansicht einfach anklicken.


Ob man sich mit dem Zitat anfreunden kann oder eine andere Sichtweite dazu hat, das muss letztendlich jeder selbst für sich entscheiden. Auf jeden Fall, so empfinde ich es. regt es zum Nachdenken an.
Ihr steht auf der Terrasse von Schloss Johannisberg im Rheingau.

Wenn ihr mehr Zitate lesen und euch schöne Fotos oder Grafiken dazu anschauen wollt, dann schaut unbedingt heute bei Nova vorbei. Dort findet nämlich wieder ihr schönes Blog-Projekt "Zitat im Bild" statt.


Ich hoffe, ihr habt den Temperatursturz alle gut überstanden und jetzt wünsche ich euch allen ein schönes Wochenende. Auf jeden Fall soll es ja wieder sonniger und etwas wärmer werden. :-)


Mittwoch, 30. August 2017

Blick über Mainhattan

Zunächst geht der Blick erst einmal geradeaus. Wir stehen vor dem Gutenberg-Denkmal auf dem Roßmarkt.


Ich drehe mich jetzt mal in die andere Richtung und mein Blick wandert zu diesem Skyscraper nach oben. Wie ihr lesen könnt, handelt es sich um die Helaba (Hessische Landesbank). Dem eckigen Gebäude angegliedert, ist der Main Tower.


Andere Perspektive, fotografiert aus dem 5. Stock der Zahnarztpraxis unserer Zahnärztin.


On top seht ihr kleine Püppchen oder?


Als Dominik in den Sommerferien bei uns war, beschlossen wir an einem Tag, mal selbst zu kleinen Püppchen zu werden und uns Frankfurt von oben anzuschauen.
Zunächst ging es mit dem Fahrstuhl 56 Stockwerke nach oben und dann waren noch ein paar Stufen zu laufen.
Es war ein sehr heißer Sommertag, so wie er sich heute entwickeln wird. Die Luft flimmerte regelrecht dort oben.

Direkt vor uns jetzt der Commerzbank Tower, das höchste Gebäude in Frankfurt mit 259 m Höhe


Der Blick geht in die östliche Richtung. Hinten rechts sieht man am Main stehend die EZB.


Ich zoome mal ein Stück näher, vorne im Bild ist  jetzt der Frankfurter Dom zu sehen, am rechten Bildrand auf der anderen Seite des Mains, brauner Turm, das Lindner Hotel Main Plaza.


Hier zu sehen die berühmte Pauls Kirche, dahinter wieder angeschnitten der Dom und rechts das Quadrat mit den Fachwerkhäusern der Römerberg mit der Nikolai-Kirche in altgotischer Bauweise.


Auf dem folgenden Bild sieht man jetzt das Palais Quartier. Früher befand sich dort die Hauptpost und ein Fernmeldehochhaus. Alles wurde in 2003 abgerissen und musste Neuem Platz schaffen. Das Gebäude mit den abgeknickten Fassaden aus matt schimmerndem Aluminium und Glas ist der Nextower, ein Bürotum mit 32 Stockwerken. Direkt rechts daneben, etwas tiefer liegend, das neu kreierte Einkaufszentrum MyZeil. Ich berichtete schon mehrfach darüber. Der Turm rechts daneben ist das Hotel Jumeirah, Pächter ist die Jumareih Group aus Dubai.
Am unteren Bildrand in der Mitte seht ihr noch ein hufeisenförmiges altes Gebäude mit schwarzem Dach und Sandstein. Es ist das Palais Thurn und Taxis. Was es damit auf sich hat, das lest ihr einfach hier nach.


Wir drehen uns jetzt weiter nach rechts uns sehen weiter Türme, Bürotüme/Banken. Der Turm im Hintergrund mit der kegelförmigen Spitze ist im Westend der Messeturm.


Die beiden Türme rechts gehören der Deutschen Bank, 155 m hoch.



Richtung Taunus erblicken wir im Hintergrund den Europaturm, auch Ginnheimer Spargel genannt. Eigentlich ist er in Frankfurt mit 337,5 m das höchste frei stehende Bauwerk, aber halt kein Gebäude, daher quasi außer Wertung. Nach dem Berliner Fernsehturm ist er in Deutschland das zweithöchste freistehende Bauwerk, im Vordergrund wieder Teile des Bankenviertels.


Wie ihre sehen könnt, stehen überall Baukräne umher, es wird fleißig weiter gebaut. Ein neu erstellter Turm, der als highlight gilt, ist WINX, The Riverside Tower.


Läuft man durch die Stadt und sieht die Türme vor alten Gebäude, wie sie jetzt hier von oben zu sehen sind, wirkt das schon oft sehr seltsam.



Jetzt sind wir einmal komplett rundum gelaufen und kommen wieder dort an, wo wir angefangen haben. Und jetzt schaut mal, wie groß unser Dominik inzwischen geworden ist, fast so groß wie mein Mann.


Wie die Zeit vergeht, hier vor vier Jahren, aufgenommen im Einkaufszentrum Skyline Plaza vor dem Messeturm. Es wurde damals neu eröffnet.